Tabakblog

Informationen über Tabakkonsum und Passivrauchen.


25 Mai

Wissenschaftler kritisieren Zigarettenschmuggel-Statistiken der Tabakindustrie


Ökonomen der Universität Hamburg werfen der Tabakindustrie vor, die Zahl nichtversteuerter Zigaretten mit statistischen Tricks über den tatsächlichen Wert zu drücken – um eine Erhöhung der Tabaksteuer zu verhindern. Die Tabakkonzerne behaupten, dass der Anteil nicht versteuerter Zigaretten seit 2005 stark gestiegen sei und in Deutschland für jährlich 23 Milliarden Zigaretten keine Tabaksteuer entrichtet werde. Im Auftrag des Deutschen Zigarettenverbands werden an ausgewählten Standorten jeden Monat mehr also 12 000 Zigarettenschachteln aus dem Müll entnommen. Die Hamburger Forscher vermuten, dass die Orte der 22 Sammelstellen nicht repräsentativ gewählt wurden, sondern dort, wo ein erhöhter Anteil nicht versteuerter Zigaretten zu erwarten ist; darunter fallen z. B. grenznahe Gebiete, in denen Zigaretten deutlich weniger kosten als in Deutschland sowie Regionen in der Nähe von Häfen und US-Kassernen. Eine Sprecherin des Instituts Ipsos erklärte, dass Zahl und Lage der Sammelgebiete sich ständig ändere, dass der TÜV die Ergebnisse als „repräsentativ“ und den Verlauf als „ordnungsgemäß“ eingeschätzt und dass das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut die Studie als „ein valides und repräsentatives Instrument“ beurteile.

Via: Spiegel ONLINE


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13 Nov

Singapur: Zigaretten müssen verzollt werden


Ab ersten Januar müssen in Singapur Zigaretten verzollt werden, sonst drohen saftige Strafen. Jede Zigarette muss einen nachweisbaren Stempel tragen – Aufdruck: SDPC. Umgerechnet 20 Cent müssen für jede eingeführte Zigarette entrichtet werden. Zusätzliche ist eine örtliche Steuer zu zahlen. Dies berichten auch das unabhängige Online Magazine für Reisende – Gloobi.de und AsiaAktuell.

AsiaAktuell gibt den Tipp: „Den Beleg für beides sollte man mit sich führen, solange noch die eingeführten Zigaretten geraucht werden, damit man bei einer Kontrolle in der Stadt nachweisen kann, dass die Steuer entrichtet wurde. Kann der Nachweis nicht erbracht werden, muss die Strafe gezahlt werden.“

Ein einheimischer Schmuggler wurde sogar schon festgenommen und verklagt. Erzahlte insgesamt eine Summe von 107.500 Dollar an Strafe.


22 Okt

Mehr Asche für den Aschenbecher


Laut dem statistischen Bundesamt haben die Deutschen mehr Geld für Tabakwaren ausgegeben: im dritten Quartal 2008 wurden demnach in Deutschland Tabakwaren im Kleinverkaufswert (Verkaufswert im Handel) von 6,1 Milliarden Euro versteuert, das waren 139 Millionen Euro oder 2,3 % mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dieser Betrag ergibt sich aus dem Steuerzeichenbezug von Herstellern und Händlern nach Abzug von Steuererstattungen für zurück­gegebene Banderolen (Netto-Bezug).

Wer mehr wissen will: Ausgaben für Tabakwaren steigen im 3. Quartal 2008 um 2,3 %

via: stock-world.de


20 Sep

Einnahmen der Tabakindustrie rückläufig


Wie eine Pressemeldung des Verbandes der deutschen Rauchtabakindustrie (VdR, Feinschnitt, Pfeifentabak, Zigarillos und Zigarren) verkündet, sollen die Einnahme durch den Verkauf von Tabakwaren deutlich gesunken sein. Auch für die Zukunft wird eine negative Umsatz-Entwicklung prognostiziert. Begründet werden die rückläufigen Umsätze mit der Steuerbelastung aus der gestiegenen Tabaksteuer und Mehrwertsteuer sowie mit der Zunahme von legalen und illegalen Tabakprodukten in Deutschland.

Das Urteil des Bundesverfassungsgericht wird hingegen als eine Stärkung der Freiheitsrechte für Gastronomen ausgelegt: „Mit ihrem Urteil haben die Verfassungsrichter einen pragmatischen Weg zwischen dem Nichtraucherschutz und den Interessen von Gastronomie und Gästen aufgezeichnet. Eine wachsende Verbotskultur fördert nur den Unmut anstatt ein friedliches Miteinander von Gastwirten, Rauchern und Nichtrauchern,“ so Marc von Eicken, erweiterter Vorstand des VdR, in seiner Einschätzung der Situation.

via: Presseportal

Anmerkung: Wir vom Tabakblog freuen uns über eine solche Entwicklung. Je weniger Tabakwaren verkauft werden, desto weniger negative Auswirkungen kann der Konsum von Tabakprodukten nach sich ziehen, daher für uns eine positive Entwicklung.


13 Sep

Stempel gegen den Schmuggel


Wer zukünftig in Singapur Zigaretten ohne offiziellen Zoll-Stempel raucht, kann mit Bußgeldern um die umgerechnet 250 Euro pro Packung rechnen, das berichtet die Online-Aufgabe von Aktuell ASIA. Eine reguläre Packung Zigaretten kostet in Singapur zwischen sechs und acht Euro, geschmuggelt wesentlich weniger. Auch der Newsticker der Süddeutschen griff das Thema auf.


17 Jul

Höhere Steuern: weniger Raucher, weniger Schmuggel


Medienberichten zufolge plant die EU-Kommission die Mindeststeuer auf Tabak deutlich anzuheben, die Preisunterschiede in Europa auszugleichen und Raucher aufgrund der hohen Kosten vom Rauchen ab zu bringen. Drittes Ziel sei den Schmuggel von Tabakwaren ein zu dämmen.

In der Pressemeldung der EU-Kommission steht:  „Die Unterschiede bei der Tabakbesteuerung in den Mitgliedstaaten den Tabakkonsum und den Tabakschmuggel begünstigen . Als wirksamste Bekämpfung dieser Probleme haben sich laut Weltbank erhöhte Tabakpreise erwiesen. Vor diesem Hintergrund hat EU-Steuernkommissar Laszlo Kovacs einen Gesetzesentwurf zur schrittweisen Erhöhung der Verbrauchsteuer auf Tabakwaren bis 2014 vorgestellt.“

„Der heutige Vorschlag soll die Politik der EU unterstützen, den Tabakkonsum einzudämmen und die derzeit innerhalb der EU bestehenden Preisunterschiede bei Tabakwaren zu reduzieren. Der Vorschlag wird auch dazu beitragen, den Umfang der grenzüberschreitenden Einkäufe zu verringern und den illegalen Handel zu bekämpfen,“ erklärte der EU-Kommissar Laszlo Kovacs weiter.

Quelle: Süddeutsche Zeitung, AFP, EU Kommission


12 Apr

Österreich: Raucher schädigen den Staat


Das Institut für Höhere Studien (IHS) hat in Zahlen gepackt, was viele Nichtraucherschutz-Organisationen bereits gewussten. Der Studie ist zu entnehmen, dass Raucher den Staat Geld kosten und das nicht gerade wenig. «Konkret kosten die 2,3 Millionen Menschen, die in Österreich regelmäßig zur Zigarette greifen, den Staat 430,3 Millionen Euro pro Jahr.»

Quelle: kurier.at


04 Jan

Belgien schränkt Rauchen in Restaurants ein


Seit dem 1. Januar ist das Rauchen in belgischen Restaurants nur noch eingeschränkt erlaubt. In Lokalen, die weniger als ein Drittel ihres Umsatzes mit Mahlzeiten machen ist genau wie in Kneipen der Tabakkonsum nur noch in speziell ausgewiesenen Raucherzonen erlaubt. Wirten und Gästen, die wiederholt gegen diese Vorschriften verstossen, drohen Bußgelder zwischen 150 und 1650 Euro.
Der belglische Staat hat zudem die Steuern auf Zigaretten erhöht. Ein Päckchen Zigaretten kostet nun 50 Cent mehr.

Quelle: Nachrichten.ch


10 Okt

Hohe Tabaksteuern verringern Anzahl plötzlicher Kindstode


Höhere Zigarettenpreise und Tabaksteuern sowie Gesetze zum Schutz vor Passivrauchen sorgen dafür, dass die Anzahl der Sterbefälle wegen plötzlichem Kindstod abnimmt. Dies ist einer Mitteilung von Sara Markowitz, Mitarbeiterin des National Bureau of Economic Research im US-amerikanischen Cambridge, zu entnehmen.

Sie untersuchte die Auswirkungen von Zigarettenpreisen, Tabaksteuern und Gesetzen für rauchfreie Innenräume in den Jahren zwischen 1973 und 2003 in den einzelnen US-Bundesstaaten auf die Häufigkeit des plötzlichen Kindstods.

Ungeborene und Kleinkinder sind einem erhöhten Risiko für den plötzlichen Kindstod ausgesetzt.

Quelle: Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz


21 Mrz

USA: Weniger jugendliche Raucher in New York City


Seit 1997 ist die Anzahl rauchender Schüler an öffentlichen Schulen in New York City um mehr als die Hälfte gesunken. Bürgermeister Michael Bloomberg macht dafür die hohen Tabaksteuern verantwortlich.
Während 1997 noch 23 Prozent der 14‑ bis 17-jährigen Schüler rauchten, waren es im Jahre 2005 nur noch 11 Prozent.

Quelle: Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention


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