Tabakblog

Informationen über Tabakkonsum und Passivrauchen.


02 Okt

England verbietet Zigarettenautomaten


In England sind seit dem 1. Oktober Zigarettenautomaten verboten. Die Regierung begründet die Regelung damit, dass bisher jedes Jahr 35 Millionen Zigaretten illegal über Zigarettenautomaten an Minderjährige verkauft worden seien.

Quelle: Schweizer Fernsehen


30 Aug

Schweiz: Zwang zum Passivrauchen wird seltener


Eine Befragung des Schweizer Bundesamts für Gesundheit kommt zu dem Ergebnis, dass fast die Hälfte der Bevölkerung nicht mehr zum Passivrauchen gezwungen wird. Unter den 20‑ bis 24-Jährigen Nichtraucher sind allerdings immer noch 29 Prozent mindestens sieben Stunden pro Woche dem Tabakrauch Anderer ausgesetzt.

Quelle: Schweizer Radio DRS


24 Mai

Gute Gerüche in der Disco verbessern Stimmung


Niederländische Wissenschaftler haben in drei Clubs Düfte versprüht, die Club-Besucher während des Abends beobachtet und anschließend befragt. Das Fazit dieser Untersuchung: „Unter der Einwirkung von Düften waren die Gäste besser drauf, es wurde mehr getanzt.“

Interessant wäre eine weitere Untersuchung gewesen, in der die Stimmung verrauchter Clubs überprüft wird. Die Ergebnisse der niederländischen Untersuchung deuten darauf hin, dass Gestank (z. B. Tabakqualm) und schlechte Lüftungsanlagen die Stimmung drücken, während angenehme Gerüche und gute Lüftungsanlagen die Laune verbessern. Gute Gerüche dürften in verrauchtes Club auf Grund des Zigarettenrauchs auf jeden Fall kaum zur Geltung kommen, was wiederum zur Vermutung führt, dass die Stimmung in rauchfreien Discos besser ist als in verrauchten Clubs.

Quelle: FTD.de


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23 Feb

Österreich: Zigarettenrauch stört 90 Prozent der Gäste


Eine Umfrage der MedUni Wien kam zu dem Ergebnis, dass sich 91 Prozent der in Wiener Gaststätten befragten Personen durch Rauch belästigt fühlen. Fast 100 Prozent der Nichtraucher, aber auch über 80 Prozent der Raucher stören sich an Tabakqualm. Die Mehrheit der Befragten wünscht sich zudem ein generelles Rauchverbot in Lokalen: 70 Prozent der Nichtraucher, 47 Prozent der Gelegenheitsraucher und 25 Prozent der Raucher.

Im Rahmen der Studie wurden auch Luftmessungen in 112 Wiener Lokalen durchgeführt. Das Ergebnis ist alarmierend: Der Anteil von Staubteilchen in der Raumluft von Raucherbereichen war nicht nur deutlich höher als in Nichtraucherbereichen, sondern übertraf sogar den des Wiener Straßenverkehrs. Erwähnenswert ist auch die Tatsache, dass die Luft in kompletten Nichtraucherlokalen am reinsten ist und abgetrennte Raucherzonen auch die Luft in den Nichtraucherarealen belasten.

Der Leiter der Abteilung für Präventivmedizin am Institut für Umwelthygiene der MedUni Wien, Manfred Neuberger, erklärt: „Der Grenzwert für die Feinstaubbelastung in der Umgebungsluft liegt bei 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. In einem mittel belasteten Raucherlokal haben Sie Belastungen von 600 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft.“

Die Studie widerlegt die gängigsten Behauptung der Rauchverbotsgegner und reiht sich mit ihren Ergebnissen in eine lange Reihe von Studien mit ähnlichen Resultaten ein.

Via: Medizinische Universität Wien


20 Dez

Schon wenige Zigaretten schädigen die DNA


Das United States Public Health Services hat einen 700-seitigen Report veröffentlicht, der die biologischen Wirkungen während des Rauchens inhalierter Toxine zusammenfasst. Demnach gelangen mit jedem Zug an einer Zigarette 7000 Chemikalien über die Atemwege und die Blutbahn in den Körper. Hunderte dieser Stoffe sind Toxine, mindestens 70 Karzinogene – also Krebs erzeugende oder Krebs fördernde Substanzen. Bereits nach kurzer Zeit werden die Zellen geschädigt. Rauchen verursacht die Mehrzahl der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD), etwa 85 Prozent aller Lungenkrebserkrankungen und greift auch andere Organe wie Herz und Gefäße an. Auch den Fortpflanzungsorganen wird Schaden zugefügt. Bei Männern wird die DNA der Spermien beschädigt. Bei der Frau erhöht sich das Risko einer Fehlgeburt oder einer ektopischen Schwangerschaft.

Via: Deutsches Ärzteblatt


13 Nov

USA: Schockbilder auf Zigarettenschachteln


Nach Belgien, Großbritannien, Lettland, Rumänien, der Schweiz und Uruguay wird es auch in den USA Schockbilder auf Zigarettenschachteln geben. Die abschreckenden Fotos auf den Zigarettenschachteln sollen die gesundheitlichen Folgen des Rauchens schnell und prägnant verdeutlichen und dadurch die Anzahl der Raucher verringern. Die Lebensmittel‑ und Arzneimittelbehörde FDA hat 36 Bilder veröffentlicht. Welche der Ekelfotos letztendlich auf den Zigarettenpackungen landen, wird im Juni 2011 entschieden. Bis spätesten September 2012 müssen die Zigarettenhersteller die Fotos auf jeweils der Hälfte der Vorder‑ und Rückseite der Zigarettenpackungen abdrucken.

Via: SPIEGEL ONLINE


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06 Okt

Schweiz: Rauchverbot in der Gastronomie senkt Tabbakkonsum


Nach der Türkei meldet auch die Schweiz, dass das Rauchverbot den Tabakkonsum senkt. So gingen seit Einführung des landesweiten Rauchverbots in öffentlichen Räumen zum 1. Mai 2010 die Tabakumsätze um 9 Prozent im Detailhandel und um 12,8 Prozent bei den Importwaren zurück.

Via: bazonline.ch


06 Okt

Türkei: Rauchverbot in Gastronomie senkt Tabakkonsum


Seit Juli 2009 ist das Rauchen in der türkischen Gastronomie nicht mehr gestattet. In den ersten acht Monaten nach der Einführung des Rauchverbots ist der Zigarettenkonsum um 16,2 Prozent zurückgegangen. Das Rauchverbot wird größtenteils befolgt, wohl auch wegen der hohen Geldstrafen bei Nichtbeachtung. Die Türken rauchten von Januar bis August drei Milliarden Schachteln Zigaretten, was etwa 640 Millionen Packungen weniger sind als im Vorjahreszeitraum.

Via: Google News


03 Aug

Verstöße gegen Rauchverbot melden


Leider halten einige Wirte das Rauchverbot in der Gastronomie nicht ein. Da wir immer mehr Anfragen bekommen, wie und wo Verstöße gegen das Rauchverbot gemeldet werden können, zeigen wir hier ein paar Möglichkeiten auf.

  • Eine schnelle, wenn auch leider wenig aussichtsreiche Lösung: Den Raucher, der das Gesundheitsschutzgesetz missachtet, ansprechen und bitten, das Rauchverbot einzuhalten. Leider ignorieren viele Raucher eine solche Bitte oder werden gar ausfallend
  • Auch das Personal oder Securities können auf Verstöße des Nichtraucherschutzgesetzes aufmerksam gemacht werden. Leider helfen erfahrungsgemäß auch Beschwerden beim Personal oft nicht weiter
  • Der Verein Pro Rauchfrei bietet ein Beschwerdeformular, mit welchem Missachtung der Nichtraucherschutzgesetze gemeldet werden können. Zum Beschwerdeformular
  • Für die Einhaltung des Rauchverbots sind die Kreisverwaltungsbehörden (Landratsämter, Kreisverwaltungen, Kreishäuser) zuständig. Oft übernehmen deren Ordnungsämter die Einhaltung der Nichtraucherschutzgesetze. Bei den Kreisverwaltungsbehörden kann man sich telefonisch, per E-Mail oder klassisch mit einem Brief beschweren.

E-Mail-Adressen einiger Kreisverwaltungsbehörden:

Weitere Kontaktadressen und Telefonnummern von Kreisverwaltungsbehörden bitte als Kommentar oder in einer E-Mail ergänzen, sodass wir diesen Artikel verbessern können.


19 Jul

Tabakwerbung verleitet Jugendliche zum Rauchen


Forscher der Stanford University School of Medicine berichten, dass Tabakwerbung Tankstellen oder kleinen Tante-Emma-Läden die Anzahl junger Raucher steigen lässt. Während 30 Monate nach Beginn der Studie bei Kunden kleiner Verkaufsstellen mit viel Tabakwerbung 34 der Jugendlichen mit dem Rauchen angefangen hatten, lag die Quote bei Jugendlichen, die mit wenig Werbung in den Verkaufsstellen konfrontiert waren, bei nur 21 Prozent. Die Tabakindustrie argumentiert stets damit, dass Zigarettenwerbung Raucher lediglich dazu animieren würde, die Marke zu wechseln, obwohl auch andere Studien dieser Behauptung entgegenstehen.

Deutschland ist eines der wenigen Ländern, in dem Werbung nicht nur an Verkaufsstellen präsentiert wird. Auch Plakat‑ und Kinowerbung für Tabakwaren ist in Deutschland immer noch gestattet.

Via: SPIEGEL ONLINE


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