Archive for the ‘Neu’ Category:
08 Feb
Das Forum Rauchfrei aus Berlin lobte kürzlich einen Wettbewerb aus, der Kommunikationsdesigner, Grafiker und Werber anspricht. Es geht darum, ein Plakat zum Thema „Tabakindustrie köder Kinder“ zu gestalten. Als Schirmherr fungiert der UdK-Präsident Klaus Staeck. Zur Jury gehören: Gunter Rambow; Fons Hickmann, Berlin; Melchior Imboden, Luzern; Niklaus Troxler, Stuttgart, und Henning Wagenbreth, Berlin. Weitere Jurymitglieder sind Uta Bauer vom Letteverein Berlin sowie Katharina Ehrlicher und Johannes Spatz vom Forum Rauchfrei.
Einsendeschluss für die grafischen Entwürfe ist der 30. April. Die besten Entwürfe erhalten ein Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro. Jedes der fünf Gewinnerplakate wird in einer größeren Auflage gedruckt und auf öffentlichen Plakatwänden gezeigt. Zudem sind eine Wanderausstellung und die Verteilung von Edgar-Karten geplant.
Mehr Informationen erhalten Interessierte unter: Plakatwettbewerb/Januar 2009 – Tabakindustrie ködert Kinder
Offizielle Pressemeldung: Plakatwettbewerb Tabakindustrie ködert Kinder
16 Jan
Wie bereits andere Bundesländer zuvor, rudert jetzt auch das Saarland beim Rauchverbot zurück. Das bisherige Rauchverbot wird aufgelockert. Nunmehr dürfen Raucher in Kneipen , die kleiner sind als 75 Quadratmeter und deren Wirt seine Gaststätte zur „Raucherkneipe“ erklärt, wieder zur Kippe greifen. Weiter heißt es, dass nur „kalte oder einfache warme Speisen“ angeboten werden dürfen. Kindern und Jugendlichen ist der Zutritt zu Raucherkneipen jedoch versagt.
Die Grünen-Landtagsfraktion forderte indes, man solle am bestehenden Rauchverbot festhalten. So heißt es in der Verlautbarung, “ mit immer neuen Ausnahmen tue man dem Nichtraucherschutz keinen Gefallen“.
Fraktionschef Hubert Ulrich sagte dazu: „Der vorliegende Gesetzentwurf bedeutet einen Rückschritt für den Nichtraucherschutz im Saarland. Wir appellieren noch einmal an die CDU-Fraktion, den Gesundheitsschutz endlich ernst zu nehmen und den Weg für ein Nichtraucherschutzgesetz freizumachen, das diesen Namen auch wirklich verdient. Die Politik der Verbiegung des Nichtraucherschutzes im Interesse der Tabaklobby muss im Saarland endgültig beendet werden.“
Mehr dazu hier:
06 Jan
Wie der Spiegel berichtet, haben US-Forscher festgestellt, dass auch Rauchreste in Kleidung von Rauchern gefährlich sind – während des Rauchens bilden sich mehr als 5000 Substanzen, dabei sind viele der chemischen Reaktionsprodukte äußerst schädlich. Davon sind, nach Angaben des DKFZ, 90 als hochgradig krebserregend ein zu stufen. Die US-Forscher nennen diesen „Rauchabfälle“ Third Hand Smoke. Nach Auffassung der Wissenschaftler müsse sich dieser Begriff in der Gesellschaft durchsetzen, so dass jedem bewusst ist, dass auch diese Rückstände schädlich sind.
Aber hier mehr: www. spiegel.de – Mediziner warnen vor miefender Raucher-Kleidung
24 Dez
Liebe Leserinnen und Leser, Freunde des rauchfreien Lebens,
wir möchten uns bei Ihnen für ihre Treue bedanken und wünschen Ihnen für das nächste Jahr alles Gute, natürlich viel Gesundheit und Erfolg beruflich wie auch privat! Und darüber hinaus wünschen wir uns, ein besseres Nichtraucherschutzgesetz, bessere Lebens‑ und Arbeitsbedingungen für Nichtraucher und eine friedvolle Zukunft ohne Rauch.
Wir vom Tabakblog-Team wünschen Ihnen allen ein schönes Weihnachtsfest, angenehme und vor allem erholsame Feiertage! Starten Sie gut ins neue Jahr und bleiben Sie uns gewogen!
Mit weihnachtlichen Grüßen verabschieden wir uns in die Feiertage.
Ihr Tabakblog-Team
12 Nov
Der Schweizer Tages Anzeiger berichtet über ein neues Produkt von British American Tobacco (BAT), mit dem junge Raucher als Zielgruppe angepeilt werden. Da junge Menschen bekanntlich wenig Geld haben, sind die Zigaretten deutlich günstiger und sollen zudem einen Umwelt-Effekt haben – die bisher genutzte Aluminium-Innenverpackung wurde durch ein biologisch und schnell abbaubares Papier ersetzt. Damit will sich die neu im Markt platzierte „Marke“ gegen bisherige Marken durchsetzen und gleichzeitig auch Umweltbewusste anvisieren. Dies ist bereits die zweite Marke, die nach einem ersten Launch einer Billig-Marke von BAT auf den Markt gebracht wird.
Die Schweizer Gesundheitsbeauftragten aus der Politik sehen die Entwicklung mit Bedenken: „Ein hoher Zigaretten-Preis ist besonders bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein starker Präventionsfaktor. Dieser wird nun ein weiteres Mal unterlaufen“, sagt eine BAG-Sprecherin dem Tages Anzeiger.
Gegen Vorwürfe, die neue Zigarettenmarke und die damit einher gehende Kampagne sei explizit an Jugendliche gerichtet, wehrt sich BAT. „Parisienne Kompost ist überraschend und unkonventionell. Das sind urschweizerische Werte, mit denen wir die Konsumenten darauf aufmerksam machen wollen, dass wir uns für den Umweltschutz engagieren“, äußert sich BAT-Sprecherin Audrey Guibat gegenüber dem Tages Anzeiger.
31 Okt
Dass Rauchen gefährlich ist, weiß mittlerweile jedes Kind. Aber dass man dadurch blind werden kann, das ist noch nicht so weit verbreitet. Grund dafür ist eine verminderte „Sauerstoff-Zufuhr in die Netzhautzellen“, wie news.at berichtet. Ein Augenleiden, genannt AMD – altersbedingte Makuladegeneration – wird massiv durch das Rauchen beeinflusst sagen Mediziner. Augenärzte und Apothekerkammern weisen nun darauf hin, dass Rauchen einer der Hauptgründe für das Auftreten dieser Krankheit sei.
Die altersbedingte Makuladegeneration gehört zu den Top 5-Augenerkrankungen. Schätzungen zu folge leiden in Österreich rund 125.000 Menschen an einer AMD. Jährlich gibt es ca. 3.500 Neuerkrankungen, diese Zahl wird bis 2015 auf 4.300 ansteigen. Betroffen sind vorwiegend Raucher und ältere Menschen sowie jene mit positiver Familienanamnese. Die Wahrscheinlichkeit an einer AMD zu erkranken, nimmt ab dem 50. Lebensjahr merklich zu. An die 20 Prozent der 65 bis 74-Jährigen leiden unter einer Frühform der AMD. Bei den 75 bis 83-Jährigen sind es bereits 35 Prozent.
Quelle:
pr-inside.de‑ Wehsely unterstützt Kampagne gegen Altersblindheit
pr-inside.de – Einladung zur Pressekonferenz: Altersblindheit: Raucher werfen ihr Augenlicht achtlos weg
Medien:
news.at – Ein weiterer Grund für Nein zur Zigarette! Rauchen kann laut Ärzten blind machen
wienerzeitung.at – Rauchen gefährdet Netzhaut
28 Okt

Liquid Smoking - Screenshot
Wer wirklich nicht auf die Zigarette zwischendurch, davor oder danach, verzichten will, hat jetzt die Möglichkeit diese in flüssiger Form zu sich zu nehmen. Wer könnte es erfunden haben? Die „United Drinks and Beauty Corporation“. Näheres zum Produkt und zur Firma ist über deren Produkt-Website leider nicht zu erfahren.
Das Besondere ist ein afrikanisches Kräuterextrakt, das ähnliche Wirkungen wie Nikotin haben soll, aber bei dem die negativen Nachwirkungen ausbleiben.
Den Briten gefällt es, laut Medienberichten, auf ein Schlückchen Zigarette zu gehen. In allen Gazetten wird bisweilen über das neue Produkt berichtet, auch im weiteren Ausland.
An sich eine gute Sache, der Winter ist dann wohl für alle Raucher gerettet – müssen nur pro Dose knapp 4 Euro bezahlt werden. Ein noch teureres Vergnügen als das Rauchen selbst. Aber besser als andere voll zu rauchen und Ihnen den Abend zu verderben.
Ob das Produkt hält was es verspricht, ist nicht wirklich klar, da man sich als Verbraucher auf das Wort des Herstellers verlassen muss. Regelungen für Zigaretten-Ersatz-Produkte gibt es bislang keine. Berücksichtigt werden sollte zusätzlich der nicht so gute Umweltaspekt: Das Getränk wird in Dosen verkauft.
Medienberichterstattung:
- Schweiz: Eine Zigi zum Trinken, 20 Minuten
- Österreich: Briten gehen ab jetzt zu einem Schlückerl Zigarette, Krone.at
- Indien: Itching for a smoke? Try Liquid Smoking!, Sify.com
- Großbritannien: ‚Liquid cigarettes‘ to be launched, Independent.co.uk
- Großbritannien: Pour yourself a cigarette: The new ‚Liquid Smoking‘ drink that promises an instant high for smokers trying to beat the ban, DailyMail Online
- Indien: New cigarette drink to beat smoking ba, dnaindia.com
- Großbritannien: Nicotine drink‘ for smokers, The Sun
- Großbritannien: Liquid Smoking drink ‚will recreate cigarette sensation‘, The Guardian
- Australien: It’s a cigarette you can drink, news.com.au
- Großbritannien: Cigarette drink aims to beat smoking ban, Daily Telegraph
- Türkei: Tiryakilerin yeni gözdesi ‚sıvı sigara‘, Star Gazete
- Norwegen: Drikk en sigarett, DinSide
- Russland: Жидкое курево,Страна.Ru
- Japan: ホントに無害?タバコ代用ドリンク、発売へ, JapanJournals.com
- Dänemark: Tilladt inden døre: Drik dig en smøg, Ekstra Bladet
27 Okt
Die Zeitung des Bundestages führte ein Interview mit dem Präsidenten der deutschen Krebsgesellschaft Hohenberger. Im Interview fordert Hohenberger ein strikes Rauchverbot. In der Vorabmeldung steht, dass sich „Hohenberger sich für ein striktes Rauchverbot ausspricht, um das Lungenkrebs-Risiko zu senken. „Spricht man ein Rauchverbot aus, ist das für Einzelne zwar misslich, aber es ist der Ansatz, um Lungenkrebs zu mindern. Während der Pathologe Rudolf Virchow im Jahr 1875 die Krebsart noch als Rarität beschrieben habe, sei danach der Tabakkonsum gestiegen und der Lungekrebs lange Zeit „Killer Nummer eins“ gewesen. Das Bewusstsein in der Bevölkerung müsse weiter geschärft werden. „Mittlerweile kann jeder wissen, dass Rauchen, Alkoholkonsum und Gewichtszunahme Faktoren sind, die die Häufigkeit von Krebs beeinflussen“, sagt Hohenberger.“
Im Interview geht wird Hohenberg natürlich des Weiteren auch zur Entwicklung der Krebsforschung in Deutschland und Europa gefragt.
Quelle: Deutscher Bundestag/DAS PARLAMENT
25 Okt
Laut einer Umfrage des Immopilienportals ImmobilienScout24 ist Rauchen in der eigenen Wohnung für Deutsche ein Tabu. Aus der Befragung geht eindeutig hervor, dass
- nur in jedem vierten Haushalt regelmäßig geraucht werden darf.
- Geruch, Gesundheitsschädigung und Verschmutzung gegen das Rauchen zuhause sprechen.
- dennoch wird ein gesetzliches Rauchverbot im eigenen Heim vom Großteil der Deutschen abgelehnt.
Die Trendbefragung führte ImmbilienScout24 mit 1.800 Menschen durch. Raus kam, dass in drei Viertel aller Haushalte kaum oder gar nicht geraucht werden darf.
Demnach erlaubten 73,6 Prozent der Befragten das Rauchen in ihrem Heim nur in Ausnahmefällen oder es ist gar nicht gestattet; bei 55,7 Prozent herrscht sogar ein komplettes Rauchverbot. Dabei sind Immobilieneigentümer wesentlich strikter als Mieter (62,3 vs. 52,6 Prozent absolutes Rauchverbot in den Räumen).
Auch interessant ist: Von allen Nichtrauchern gestatten nur 22,6 Prozent das Rauchen in ihrem Zuhause. Überraschenderweise rauchen dagegen ganze 4 von 10 Rauchern selbst nicht in der eigenen Wohnung bzw. dem eigenen Haus. Die Mehrheit raucht also auch nicht Zuhause.
Gefunden via: welt.de
Quelle: Trendumfrage von ImmobilienScout24
24 Okt
Wie derStandard.at berichtet, plant die EU Kommission nächstes Jahr einen Antrag/Gesetzes-Vorschlag einzureichen, von dem auch die Gastronomie betroffen wäre. Initiieren will das Sozialkommissar Vladimir Spidla. Zu lesen ist, dass „die Brüsseler Behörden die Rechtsbasis für ein EU-weites Rauchverbot aus Gesundheitsgründen fehlt. Allerdings kann die Kommission über ihre Befugnisse im Bereich Arbeitnehmerschutz tätig werden.“ Kollege Markos Kyprianou, EU-Gesundheitskommissar, bemühte sich bislang um eine europaweite Aufklärung bezüglich der Gefahren des Rauchens.
Gefunden via: Pro Rauchfrei Forum
UPDATE – Medienberichte: