Archive for the ‘Kurzmeldungen’ Category:
01 Jul
Laut Medien Berichten fordert Sabine Bätzing, Drogenbeauftrage der Bundesregierung, ein umfassenderes Rauchverbot. „Der beste Gesundheitsschutz in Deutschland ist ein absolutes Rauchverbot in öffentlichen Räumen, Gaststätten und Hotels“, sagte Bätzing in einem Gespräch in der „Rheinischen Post“. Sie betonte weiter: “ Der Nichtraucherschutz sollte bundesweit einheitlich gelten. Das ist im Sinne der Gastronomen, der Gäste und im Sinne des Nichtraucherschutzes richtig. Andere Länder haben vorgemacht, dass dies gesellschaftlich akzeptiert wird und nicht zu wirtschaftlichen Verwerfungen führt“
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08 Feb
Berliner Kinderhilfswerk fordert mehr Nichtraucherschutz. So heißt es in der offiziellen Presseverlautbarung und klingt sich so direkt in die Rauchverbotsdiskussion in Hamburg ein: „Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert die Hamburger Bürgerschaft auf, den Nichtraucherschutz für Kinder und Jugendliche in Hamburg umgehend zu verbessern. „Das Passivraucherschutzgesetz in Hamburg verstößt gegen die Bestimmungen der UN-Kinderrechtskonvention“ betont Thoams Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes.“ Bei den Ad Hoch News, die eine Meldung vom Nachrichtendienst ddp aufgriffen, war zu lesen: „Zudem sei eine ernsthafte Auseinandersetzung mit einem Rauchverbot in Autos und Wohnungen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen notwendig.“
Eine vom Deutschen Kinderhilfswerk vor kurzem vorgelegte bundesweite Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Nichtraucherschutzgesetze in Deutschland gegen die UN-Kinderrechtskonvention verstoßen.
08 Feb
Im Interview mit Merkur-Online äußert sich Georg Schmid, Chef der CSU-Landtagsfraktion, und gibt auch Fhler zu. Weiter geht es im Beitrag um Seehofer, Politik, Fehler und neue Wege. Hier das Interview.
08 Feb
Philip Morris steht dem Gedanken eines Rauchverbots positiver Gegenüber als seine Wettbewerber. Schon früher hat der Konzern Kampagnen zum Schutz vor dem Rauchen unterstützt. Jetzt äußerte sich ein Konzernsprecher im Tagesspiegel befürwortend. Aus dem Munde von Jacek Olczak, hieß es Philip Morris begrüße ein Rauchverbot. –dennoch konstatiert er weiter: „Wenn man Zigarettenhersteller ganz verbietet, wird aber doch trotzdem geraucht“. Mehr dazu im Tagesspiegel.
08 Feb
Das Forum Rauchfrei aus Berlin lobte kürzlich einen Wettbewerb aus, der Kommunikationsdesigner, Grafiker und Werber anspricht. Es geht darum, ein Plakat zum Thema „Tabakindustrie köder Kinder“ zu gestalten. Als Schirmherr fungiert der UdK-Präsident Klaus Staeck. Zur Jury gehören: Gunter Rambow; Fons Hickmann, Berlin; Melchior Imboden, Luzern; Niklaus Troxler, Stuttgart, und Henning Wagenbreth, Berlin. Weitere Jurymitglieder sind Uta Bauer vom Letteverein Berlin sowie Katharina Ehrlicher und Johannes Spatz vom Forum Rauchfrei.
Einsendeschluss für die grafischen Entwürfe ist der 30. April. Die besten Entwürfe erhalten ein Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro. Jedes der fünf Gewinnerplakate wird in einer größeren Auflage gedruckt und auf öffentlichen Plakatwänden gezeigt. Zudem sind eine Wanderausstellung und die Verteilung von Edgar-Karten geplant.
Mehr Informationen erhalten Interessierte unter: Plakatwettbewerb/Januar 2009 – Tabakindustrie ködert Kinder
Offizielle Pressemeldung: Plakatwettbewerb Tabakindustrie ködert Kinder
16 Jan
Wie bereits andere Bundesländer zuvor, rudert jetzt auch das Saarland beim Rauchverbot zurück. Das bisherige Rauchverbot wird aufgelockert. Nunmehr dürfen Raucher in Kneipen , die kleiner sind als 75 Quadratmeter und deren Wirt seine Gaststätte zur „Raucherkneipe“ erklärt, wieder zur Kippe greifen. Weiter heißt es, dass nur „kalte oder einfache warme Speisen“ angeboten werden dürfen. Kindern und Jugendlichen ist der Zutritt zu Raucherkneipen jedoch versagt.
Die Grünen-Landtagsfraktion forderte indes, man solle am bestehenden Rauchverbot festhalten. So heißt es in der Verlautbarung, “ mit immer neuen Ausnahmen tue man dem Nichtraucherschutz keinen Gefallen“.
Fraktionschef Hubert Ulrich sagte dazu: „Der vorliegende Gesetzentwurf bedeutet einen Rückschritt für den Nichtraucherschutz im Saarland. Wir appellieren noch einmal an die CDU-Fraktion, den Gesundheitsschutz endlich ernst zu nehmen und den Weg für ein Nichtraucherschutzgesetz freizumachen, das diesen Namen auch wirklich verdient. Die Politik der Verbiegung des Nichtraucherschutzes im Interesse der Tabaklobby muss im Saarland endgültig beendet werden.“
Mehr dazu hier:
13 Nov
Ab ersten Januar müssen in Singapur Zigaretten verzollt werden, sonst drohen saftige Strafen. Jede Zigarette muss einen nachweisbaren Stempel tragen – Aufdruck: SDPC. Umgerechnet 20 Cent müssen für jede eingeführte Zigarette entrichtet werden. Zusätzliche ist eine örtliche Steuer zu zahlen. Dies berichten auch das unabhängige Online Magazine für Reisende – Gloobi.de und AsiaAktuell.
AsiaAktuell gibt den Tipp: „Den Beleg für beides sollte man mit sich führen, solange noch die eingeführten Zigaretten geraucht werden, damit man bei einer Kontrolle in der Stadt nachweisen kann, dass die Steuer entrichtet wurde. Kann der Nachweis nicht erbracht werden, muss die Strafe gezahlt werden.“
Ein einheimischer Schmuggler wurde sogar schon festgenommen und verklagt. Erzahlte insgesamt eine Summe von 107.500 Dollar an Strafe.
12 Nov
Unternehmen, denen der Gesundheitsschutz ihrer Mitarbeiter am Arbeitsplatz wichtig ist, haben jetzt die Möglichkeit bei einem Wettbewerb mit zu machen: Ausgezeichnet wird das Nichtraucher freundlichste Unternehmen, das zudem das Nichtrauchen fördert und Entwöhnungsprogramme bzw. Hilfestellung für noch rauchende Mitarbeiter anbietet. Im Wettbewerb werden Preisgelder von insgesamt 46.750 Euro vergeben. Ausgelobt wurde der Preis von der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. aus Bonn.
Ein Beispiel aus Berlin ist die Firma Laserline, die ihren nichtrauchenden Mitarbeitern einen monatlichen Bonus von 100 Euro gewährt. Raucher können diesen Bonus auch erhalten, wenn Sie sich schriftlich verpflichten nicht mehr zu rauchen.
Das Online Magazin biz-Award berichtet exklusiv über Business Wettbewerbe. Dort können alle weiteren Details nachgelesen werden. Mehr zum Wettbewerb finden Interessierte hier: www.rauchfrei-wettbewerb.de
12 Nov
Im Tagblatt.ch ist zu lesen, dass die Schweizer im Kanton St. Gallen ihr seit dem 1. Oktober gültiges Rauchverbot rigoros durchsetzen werden. Wirte und Raucher können, nicht wie in Deutschland, damit rechnen mit einem blauen Auge davon zukommen. Einige Wirte wurde bereits verwarnt oder haben mit Anzeigen zu rechnen. Bei Missachtung werden Bußgelder verhängt.
12 Nov
Der Schweizer Tages Anzeiger berichtet über ein neues Produkt von British American Tobacco (BAT), mit dem junge Raucher als Zielgruppe angepeilt werden. Da junge Menschen bekanntlich wenig Geld haben, sind die Zigaretten deutlich günstiger und sollen zudem einen Umwelt-Effekt haben – die bisher genutzte Aluminium-Innenverpackung wurde durch ein biologisch und schnell abbaubares Papier ersetzt. Damit will sich die neu im Markt platzierte „Marke“ gegen bisherige Marken durchsetzen und gleichzeitig auch Umweltbewusste anvisieren. Dies ist bereits die zweite Marke, die nach einem ersten Launch einer Billig-Marke von BAT auf den Markt gebracht wird.
Die Schweizer Gesundheitsbeauftragten aus der Politik sehen die Entwicklung mit Bedenken: „Ein hoher Zigaretten-Preis ist besonders bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein starker Präventionsfaktor. Dieser wird nun ein weiteres Mal unterlaufen“, sagt eine BAG-Sprecherin dem Tages Anzeiger.
Gegen Vorwürfe, die neue Zigarettenmarke und die damit einher gehende Kampagne sei explizit an Jugendliche gerichtet, wehrt sich BAT. „Parisienne Kompost ist überraschend und unkonventionell. Das sind urschweizerische Werte, mit denen wir die Konsumenten darauf aufmerksam machen wollen, dass wir uns für den Umweltschutz engagieren“, äußert sich BAT-Sprecherin Audrey Guibat gegenüber dem Tages Anzeiger.
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