Tabakblog

Informationen über Tabakkonsum und Passivrauchen.


08 Feb

Rauchen verschlechtert kognitive Fähigkeiten


Wissenschaftler vom University College London konnten in einer Studie mit mehr als 10 000 Mitarbeitern der Regierung nachweisen, dass das Rauchen zu Demenz und verschlechterten kognitiven Fähigkeiten führt. Für die Untersuchung werden Staatsangestellte seit Mitte der 80er Jahre regelmäßig nach ihren Lebensgewohnheiten befragt und haben kognitive Tests durchlaufen.
Die Untersuchung hält fest, dass das Rauchen Arteriosklerose fördert und die Lungen schädigt, wodurch das Gehirn weniger Sauerstoff erhält und Hirnzellen sowohl einzeln als auch in größeren Gruppe absterben. Raucher mittleren Alters, die das Laster nicht aufgeben, erzielten später in allen kognitiven Tests schlechtere Ergebnisse; die exekutiven oder Verstandesfunktionen der Raucher leiden dabei besonders.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt


19 Dez

E-Zigaretten sind gesundheitsschädlich


Sind E-Zigaretten gesundheitsschädlich? Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist dieser Frage nachgegangen und warnt nun vor E-Zigaretten. Der Konsum sei mit gesundheitlichen Risiken verbunden, da die Kartuschen neben dem Suchtstoff Nikotin häufig auch andere gesundheitsschädigende Substanzen enthalten. Die amerikanische Kontrollbehörde Food and Drug Administration konnte beispielsweise in einigen Kartuschen krebserregende Nitrosamine nachgewiesen. Ferner besteht der über E-Zigaretten eingeatmete Dampf aus bis zu 90 Prozent Propylenglykol, welches kurzfristig akute Atemwegsreizungen auslösen könne.
Ob das Rauchen von E-Zigaretten langfristig Auswirkungen auf die Gesundheit hat, ist bis jetzt noch nicht bekannt.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum fordert, elektronischen Zigaretten wegen des hohen Nikotingehalts als Arzneimittel einzustufen, wodurch sie nur noch von Apotheken verkauft werden dürfen.

Quelle: SPIEGEL ONLINE


11 Okt

Rauchen zerstört Urwald


Der Anbau von Tabakpflanzen führt in Lateinamerika und Afrika zu großflächigen Abholzungen von Urwäldern. Vor allem in Malawi werden ganze Landstriche gerodet, wie das Greenpeace Magazin in seiner aktuellen Ausgabe berichtet. Im Zentrum und im Südosten Malawis schwinden Waldflächen, wodurch das Klima verändert wird und die Flüsse im kahlen Boden versickern. Mangels Transportnetzen und Geld für Gas, Öl und Kohle werden etwa 62 Prozent der weltweit geernteten Tabakblätter mit Holz getrocknet. Um ein Kilo des hellen Virginia-Tabaks zu trocknen sind circa acht Kilo Holz nötig. In armen Ländern werden dafür vor allem die harten und gut brennbaren Urwaldbäume gerodet.

Weiter geht der Magazinartikel darauf ein, dass Filterkippen zahlreiche Giftstoffe enthalten, das Grundwasser verunreinigen und über die Fischerei in die Nahrungskette des Menschen gelangen. Martina Pötschke-Langer vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Zigarettenkippen wegen ihrer Toxizität wie Sondermüll behandelt werden müssten.

Quelle: Greenpeace Magazin


30 Aug

Rauchen führt zu Blasenkrebs


Im Vergleich mit Nichtrauchern haben Raucher das vierfache Risiko, an Blasenkrebs zu erkranken. Eine Studie am Nationalen Krebsinstitut der USA unter Leitung von Neal Freedman kam zu dem Ergebnis, dass jeder zweite Blasenkrebsfall in den Vereinigten Staaten auf das Rauchen zurückzuführen ist.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung


21 Jul

Passivrauchen führt bei Kindern zu Hörschäden


US-amerikanische Wissenschaftler des Langone Medical Centers der New York University haben in einer Studie herausgefunden, dass Kinder und Jugendliche, die Tabakrauch passiv einatmen, ein beinahe doppelt so hohes Risiko für Hörschäden haben. Für die Studie wurden Daten von 1533 nicht-rauchenden Menschen im Alter zwischen 12 und 19 Jahren untersucht. Hörtests ergaben, dass Kinder und Jugendliche, die in ihrer Kindheit passivrauchen mussten, vor allem mittlere und hohe Tonfrequenzen schlechter wahrnehmen. Als Ursache vermuten die Forscher, dass Tabakrauch die Blutversorgung im Innenohr beeinträchtigt, was zu einem Absterben der nicht erneuerbaren Zellen führt.

Quelle: Wissenschaft aktuell


23 Jun

Rauchen während der Schwangerschaft beeinträchtigt Gesundheit des Kindes


Australische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Kinder von Müttern, die während der Schwangerschaft geraucht haben, einen verringerten Blutfettgehalt haben und dadurch anfälliger für Herzinfarkte und Schlaganfälle sind. Ein höherer Wert wird mit einem gewissen Schutz vor Herz-Kreislauferkrankungen in Zusammenhang gebracht. Der Tabakkonsum der Mutter während der Schwangerschaft kann das Risiko für entsprechende Erkrankungen um bis zu 15 Prozent erhöhen.

Dass das Rauchen während der Schwangerschaft zu Verhaltensstörungen, kognitiven Schäden sowie dem plötzlichen Kindstod führen kann und das Risiko einer Totgeburt erhöht, ist seit längerem wissenschaftlich belegt. Die Liste anderer durch das Rauchen während der Schwangerschaft beim Kind verursachten Schäden ist lang.

Quelle: SPIEGEL ONLINE


05 Mai

Auch kurzzeitiges Passivrauchen beeinträchtigt Gehirn


Forscher des US-National Institute on Drug Abuse in Bethesda haben in einer Studie festgestellt, dass bereits kurzzeitiges Passivrauchen das Blut mit so viel Nikotin anreichert, dass Hirnfunktionen beeinflusst werden. In der Untersuchung wurden 24 Erwachsene eine Stunde lang entweder Tabakrauch oder frischer Luft ausgesetzt. Währenddessen wurde den Studienteilnehmern ein Tracer infundiert, das im Hirn die Nikotin-Rezeptoren besetzt. In einer anschließenden Positronen-Emissions-Tomographie stellte sich heraus, dass der Tracer bei den Passivrauchern sein Ziel nur in reduzierter Konzentration erreichte, da es von dem eingeatmeten Nikotin verdrängt wurde. Nora Volkow, die Leiterin der Studie, weist darauf hin, dass dadurch bei Kindern mit einer chronischen Exposition die Anfälligkeit für eine Nikotinabhängigkeit erhöht werden kann.

Via: Deutsches Ärzteblatt


05 Mai

Passivrauchen kann bei Tieren zu Abhängigkeit führen


Wissenschaftler der Universität Los Angeles konnten in einer Studie nachweisen, dass Ratten, die sich in verrauchten Käfigen aufhalten, nach einiger Zeit abhängig werden und nach Ende des Passivrauchens Entzugserscheinungen zeigen.

Via: Deutsches Ärzteblatt


08 Apr

Passivrauchen erhöht Wahrscheinlichkeit einer Totgeburt um 23 Prozent


Britische Wissenschaftler der Universität Nottingham konnten in einer Metastudie nachweisen, dass Frauen, die während ihrer Schwangerschaft passivrauchen, die Wahrscheinlichkeit einer Totgeburt um 23 Prozent und die Gefahr eines Geburtsdefekts bei ihren Kindern um 13 Prozent steigern.

Via: Umwelt-Panorama.de


08 Apr

Passivrauchen führt bei Kindern zu Bluthochdruck


Wissenschaftler aus Heidelberg haben in einer Studie mit 4200 Kindern im Vorschulalter herausgefunden, dass Kinder, deren Eltern zu Hause rauchten, ein um 21 Prozent höheres Risiko haben, an Bluthochdruck zu erkranken. Unter hohem Blutdruck werden die Kinder ihr Leben lang zu leiden haben. Es gilt als wichtigster Risikofaktoren für Schlaganfall und Herzinfarkt .

Quelle: Ad Hoc News


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