Tabakblog

Informationen über Tabakkonsum und Passivrauchen.


10 Apr

Rauchverbot führt zu Umsatzsteigerungen


Neuste Umsatzzahlen der deutschen Gastronomie belegen, dass ein Rauchverbot ohne Ausnahmen zu Umsatzsteigerungen, ein Rauchverbot mit Ausnahmen zu Umsatzverlusten führt.

Während in Bayern, wo nach einem Volksendscheit seit dem 1. August 2010 ein Rauchverbot ohne Ausnahmen gilt, die Umsatzahlen im zweiten Halbjahr 2010 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,5 Prozent stiegen, mussten Restaurants und Kneipen in Nordrhein-Westfalen, wo wegen vieler Ausnahmeregelungen des Rauchverbots praktisch kein Nichtraucherschutz vorhanden ist, ein Minus von 3,1 Prozent hinnehmen.

Quelle: SPIEGEL ONLINE

Auch in anderen Ländern wie beispielsweise Irland, Neuseeland und Schweden führten Rauchverbot nicht zu Umsatzeinbußen. In der Schweiz blieb das von Rauchverbotsgegnern beschworene Kneipensterben ebenfalls aus. Stattdessen waren dort ein robustes Wachstum der Branche sowie Umsatzsteigerungen zu beobachten. 2007 ließ der deutsche Hotel‑ und Gaststättenverband eine Klage gegen das Nichtraucherschutzgesetz fallen, da er keine ausreichenden Beweise für Umsatzeinbrüche finden konnte.


06 Dez

Rauchen am Arbeitsplatz macht weniger produktiv


Wie der TÜV Rheinland herausgefunden hat, wirkt sich das Rauchen am Arbeitsplatz negativ auf die Wirtschaftlichkeit der Unternehmen aus. Raucher sind durchschnittlich 30 bis 40 Prozent häufiger krank und deutlich unproduktiver als ihre nichtrauchenden Kollegen. 30 bis 60 Minuten pro Arbeitstag können die Raucherpausen betragen.

Via: FOCUS Online


24 Okt

Schweiz: Umsatzsteigerungen nach Rauchverbot


Nach der Einführung eines Rauchverbots im Schweizer Kanton Tessin im Jahre 2007 stiegen die Umsätze von Restaurants, Cafés, Snack-Bars und Tea-Rooms um 3,7 Prozent. In der restlichen Schweiz stiegen die Umsätze nur um 2,7 Prozent.

Im Die Umsätze der Tessiner Bars stiegen 2008 erstmals seit 2006 wieder an. Zwar blieb auch dieser Anstieg hinter der Entwicklung der übrigen Kantone zurück, aber immerhin konnte in Tessin die negative Umsatzentwicklung seit 2006 gestoppt werden.

Bei der Datenauswertung stießen die Forscher auf keinerlei Hinweise, die annehmen lassen, dass das Rauchverbot in der Tessiner Gastronomiebranche zu Umsatzeinbussen geführt hätte.

In der Studie wurde die Umsatzentwicklung von Tessin – dem ersten Kanton mit einem Rauchverbot in der Gastronomie – mit allen anderen Kantonen verglichen. Die Daten stammen von der Umsatzstatistik, die von der eidgenössischen Steuerverwaltung erarbeitet wird und bieten eine verlässlichere Quelle für Umsatzstatistiken als leicht manipulierbare Umfragen unter Wirten.

Via: NZZ Online


28 Apr

Rauchverbote in Deutschland führen nicht zu Betriebsaufgaben und langfristigen Umsatzeinbußen


Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung hat die Umsätze deutscher Kneipen und Restaurants nach der Einführung von Rauchverboten untersucht. Demnach haben die zwischen August 2007 und Juli 2008 eingeführten Rauchverbote im Gastgewerbe der einzelnen Bundesländern zwar zunächst zu einem durchschnittlichen Umsatzrückgang um rund zwei Prozent geführt. Mit der Zeit haben sich die Einbußen allerdings abgeschwächt. Vermehrten Betriebsaufgaben konnten nicht gefunden werden.

Zwar kommt diese Studie nicht zu dem Ergebnis anderer Länder, in denen der positive Einfluss von Rauchverboten auf den Umsatz nachgewiesen wurde. (Z. B. in Neuseeland, Schweden und der Schweiz) Die von der Tabakindustrie und den Brauereiverbänden beschworenen Kneipensterben gibt es aber auch in Deutschland nicht. Wenn die Wirte auf Untergangsstimmung verzichten und ihre Kunden nicht dazu ermuntern würden, wegen des Rauchverbots zu Hause zu bleiben, könnten die Wirte wohl auch in Deutschland mit steigenden Umsätzen rechnen.

Via: RWI Essen


01 Mrz

Schweiz: Mehr Gastgewerbebetriebe nach Rauchverbot


In jenen schweizer Kantonen, die ein Rauchverbot eingeführt haben, blieb das von Tabakindustrie und Gastronomen beschworene Beizensterben aus. Eine Erhebung des Gläubigerverbands Creditreform weist ein robustes Wachstum der Branche aus. Am Ende des Jahres 2009, wo in den meisten Kantonen ein Rauchverbot eingeführt worden war, gab es über 500 Bars und Beizen mehr als Anfang des Jahres.

Beizensterben gibt es laut der Statistik lediglich in den Kantonen, die noch kein oder gerade erst ein Rauchverbot eingeführt haben. Während es in keinem einzigen Kanton mit Rauchverbot nach dessen Einführung weniger Beizen als vorher gab, war dies in Kantonen ohne Rauchverbot sehr wohl der Fall.

Die Fakten des Gläubigerverbands Creditreform widersprechen den Aussagen vieler Wirte, die sich über angeblich sinkende Umsätze beklagen.

Auch in anderen Ländern wie beispielsweise Irland, Neuseeland und Schweden kam es nicht zu Umsatzeinbußen. 2007 ließ der deutsche Hotel‑ und Gaststättenverband eine Klage gegen das Nichtraucherschutzgesetz fallen, da er keine ausreichenden Beweise für Umsatzeinbrüche finden konnte.

Via: tagesanzeiger.ch


17 Okt

Forum Rauchfrei rüttelt auf


forum rauchfrei

Aus gegebenem Anlass, nämlich der Gesetzesnovellierung des Nichtraucherschutz-Gesetzes, appellierte das Forum Rauchfrei für eine rauchfreie Gastronomie ohne Ausnahme in Berlin. Adressat war die Berliner Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher. Neben der Erinnerung welche Folgen eine zu lasche Handhabung des Gesetzes haben kann, siehe spanisches Modell, gaben die Berliner Initiativen (NID Berlin und Forum Rauchfrei) zu erkennen, dass sie unterstützend zur Seiten stehen können und wollen. Zusätzlich fordern sie nach einer aufklärenden Veranstaltung, die das Thema Nichtraucherschutz für die breite Bevölkerung aufgreift und aufbereitet.

Daneben forderte das Forum Rauchfrei die Teilnehmer des außerordentlichen SPD-Bundesparteitags in Berlin auf sich gegen die Tabakwerbepraxis des publizistischen Parteiorgans „VORWÄRTS“ zu wehren, da dieses immer wieder, trotz bestehenden Verbotes, Werbung der Tabakindustrie abdruckt und sich dadurch finanziert. Das bisherige Anzeigenaufkommen hat einen Wert von mehr als 90.000 Euro.

Der Sprecher des Forum Rauchfrei, Johannes Spatz, meint, dass es die Arroganz der Macht der SPD als Regierungspartei sei, sich hier gegen Recht und Moral zu verhalten. Es sei peinlich, wenn sich der Chefredakteur vom Vorwärts, Uwe-Karsten Heye, mit dem Hinweis herausrede, dass es sich ja um keine Werbung für eine bestimmte Zigarettenmarke handele, sondern nur um eine Imagewerbung für die jeweilige Tabakfirma.

Forum Rauchfrei:


15 Dez

DEHOGA-Klage gegen das Nichtraucherschutzgesetz wird vorerst nicht eingereicht


Da der vom DEHOGA unterstützte Wirt nicht lückenlos nachweisen konnte, dass seine Umsatzeinbrüche allein durch das Rauchverbot verursacht wurden, wird der Deutsche Hotel‑ und Gaststättenverband seine Verfassungsbeschwerde vorerst nicht einreichen. Bisher konnte kein Wirt gefunden werden, der nachweislich durch das Rauchverbot Umsatzeinbrüche erlitten hat.

Quelle: tv-suedbaden.de


16 Jan

Schweden: Nach Rauchverbot sinkt Anzahl der Raucher


Seit der Einführung des Rauchverbots in der Gastronomie Schwedens vor eineinhalb Jahren ist der Anteil der Raucher an der Gesamtbevölkerung von 19 auf 15 Prozent zurückgegangen. 116 000 schwedische Bürger haben sich seitdem von ihrer Sucht befreien können.

Kritiker des Rauchverbots haben inzwischen klein beigegeben. Mats Hulth, Chef des schwedischen Gastronomieverbundes, war vor der Einführung noch Gegner des Rauchverbots. Heute gibt er zu, dass sogar mehr Gäste kommen. Vor allem für Familien mit Kindern ist die rauchfreie Gastronomie attraktiv.

Quelle: Märkische Allgemeine


12 Okt

Wissenschaftler warnen vor den Gefahren des Passivrauchens


Bereits mitte September veröffentlichten Forscher des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg eine Studie, in der auf die Risiken des Passivrauchen hingewiesen wird.

Die Wissenschaftler hatten an verschiedenen Plätzen in Deutschland die Zahl der lungengängigen Partikel in der Luft gemessen. Dabei stellte sich heraus, dass die Tabakrauchbelastung vor allem in Diskotheken, Gastronomieunternehmen und Fernreisezügen das Tragen von Atemschutzmasken erfordere.

Die Feinstaubbelastung in verqualmten Gastronomiebetrieben lag mit 200 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft 8-mal höher als in rauchfreien Räumen. In Diskotheken war der Wert mit 600 Mikrogramm sogar 24-mal höher. Raucherabteile und Bistros in Fernreisezügen wiesen ähnliche hohe Werte auf wie verrauchte Restaurants. Selbst die Nichtraucherbereiche der Bahn sind laut der Studie enorm belastet, da der Qualm aus den Raucherabteilen herüberzieht.

Weiter thematisierte die Studie die wirtschaftlichen Folgen eines Rauchverbots in der Gastronomiebranche anderer europäischer Länder. In Irland gibt es seit dem 29. März 2004 ein vollständiges Rauchverbot in der Gastronomiebranche. Dieses wird von fast allen Iren positiv bewertet und führte entgegen den Vermutungen von Kritikern nicht zu Umsatzeinbußen in Restaurants, Bars und Pubs.

Quellen: Tabakrauchbelastungen in deutschen Gastronomiebetrieben und in Fernreisezügen (PDF, 978 kb, tabakkontrolle.de), Stabile Umsätze und gesicherte Arbeitsplätze nach Einführung der rauchfreien Gastronomie (PDF, 950 kb, tabakkontrolle.de), SPIEGEL ONLINE


06 Mrz

Rauchfreie Gastronomie wirtschaftlicher


Nach der Einführung rauchfreier Arbeitsplätze durch ein Gesetz können Gaststättenbetriebe mit geringeren Kosten rechnen. Dies geht aus dem Bericht „Ein rauchfreies Europa ist wirtschaftlich vernünftig“ hervor, den die fünf führenden europäischen Fachorganisationen aus den Bereichen Atemwegserkrankungen, Herzkrankheiten und Krebs im Jahre 2005 in Brüssel veröffentlichten.

Die geringeren Kosten kommen zum einen dadurch zustande, dass der Aufwand für Reinigung und Unterhalt signifikant kleiner wird und eventuell vorhandene Lüftungsanlagen seltener gewartet werden müssen. Zudem sind die angestellten Raucher und Nichtraucher gesünder und arbeiten produktiver. Dementsprechend nehmen die Kosten für die Einstellung neuer Arbeitnehmer ab, da weniger Angestellte wegen Krankheiten ausfallen, die durch den Tabak verursacht wurden.

In dem Bericht wird zudem darauf hingewiesen, dass nichtrauchende Gäste ein Wachstumspotenzial für die Gastwirtschaft darstellen.

Quelle: Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention


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