Tabakblog

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03 Aug

Verstöße gegen Rauchverbot melden


Leider halten einige Wirte das Rauchverbot in der Gastronomie nicht ein. Da wir immer mehr Anfragen bekommen, wie und wo Verstöße gegen das Rauchverbot gemeldet werden können, zeigen wir hier ein paar Möglichkeiten auf.

  • Eine schnelle, wenn auch leider wenig aussichtsreiche Lösung: Den Raucher, der das Gesundheitsschutzgesetz missachtet, ansprechen und bitten, das Rauchverbot einzuhalten. Leider ignorieren viele Raucher eine solche Bitte oder werden gar ausfallend
  • Auch das Personal oder Securities können auf Verstöße des Nichtraucherschutzgesetzes aufmerksam gemacht werden. Leider helfen erfahrungsgemäß auch Beschwerden beim Personal oft nicht weiter
  • Der Verein Pro Rauchfrei bietet ein Beschwerdeformular, mit welchem Missachtung der Nichtraucherschutzgesetze gemeldet werden können. Zum Beschwerdeformular
  • Für die Einhaltung des Rauchverbots sind die Kreisverwaltungsbehörden (Landratsämter, Kreisverwaltungen, Kreishäuser) zuständig. Oft übernehmen deren Ordnungsämter die Einhaltung der Nichtraucherschutzgesetze. Bei den Kreisverwaltungsbehörden kann man sich telefonisch, per E-Mail oder klassisch mit einem Brief beschweren.

E-Mail-Adressen einiger Kreisverwaltungsbehörden:

Weitere Kontaktadressen und Telefonnummern von Kreisverwaltungsbehörden bitte als Kommentar oder in einer E-Mail ergänzen, sodass wir diesen Artikel verbessern können.


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9 Responses to “Verstöße gegen Rauchverbot melden”

  1. By Antonia Kleber on Aug 8, 2010 | Reply

    schade dass man hier nicht auf die rücksichtnahme der raucher hoffen kann. ich melde inzwischen konsequent jeden verstoß den entsprechenden zuständigkeiten. selber schuld! wer meint, mich mit seinen giftigen und stinkenden dämpfen einlullen zu müssen, darf mit entsprechenden strafen rechnen.

  2. By Mueller K. on Aug 21, 2010 | Reply

    Und wenn es nur ein einziger Raucher ist – Rauchverbotverstöße unbedingt melden. Übrigens muss in Bayern sogar die Polizei ausrücken.

  3. By yogimalo on Aug 27, 2010 | Reply

    Das Rauchen ist in Gaststätten generell verboten, deshalb unbedingt jeden Verstoß melden! Die Große Frage „Rauchverbot Verstoß: Wo melden?“ dürfte mit diesem Beitrag ja geklärt sein.

    Ich als Nichtraucher hab’s satt mir vorschreiben zu lassen, wo ich hingehen kann und wo nicht.

  4. By RaucherNO1 on Apr 7, 2011 | Reply

    Ihr kleinen Nichtraucher – was wollt ihr eigentlich ? Wenn ich bedenke, was in den 70-iger Jahren alles Weggequalmt wurde und nun werdet ihr alle Gesundheitsapostel ? Sorry, wer soll den die Steuermindereinnahmen von rund 30 Milliarden Eur finanzieren ?

    Stimmt Ihr Nichtraucher fahrt ja kein Auto (Spritpreise steigen ????), ihr wollt keine Mehrwertsteuererhöhungen ???? – was wollt ihr denn ?

    MAOAM ???

    Seit ihr mal froh dass es uns Raucher gibt, denn erstens sterben wir früher als Ihr (Belastung der Rentenkassen weniger), zweitens ist es erfahrener Weise aufgrund der bestehenden Luftverschmutzungen in Ballungszentren ohnehin schon fast egal, ob geraucht wird oder nur die Abgase der Industrieanlagen und Auto eingeatmet wird (so sauber kann kein KAT sein !!) und drittens müsste jedem von euch verboten werden, sich z.b. Alkohol zu kaufen – der kann bei übermassigem Kosnum nämlich auch den Körper schädigen.

    Ich rufe also zu wesentlich mehr toleranz auf, denn im Grunde genommen seid Ihr Nichtraucher sogar Steuerhinterzieher und müsstet einen Aufschlag auf die Rentenversicherung bekommen, da ihr Ja länger lebt als wir.

    Nix für ungut !

  5. By Filip on Apr 8, 2011 | Reply

    Sorry, wer soll den die Steuermindereinnahmen von rund 30 Milliarden Eur finanzieren ?

    Die durch das Rauchen verursachten Kosten liegen über den Einnahmen. Der wahre Preis einer Schachtel Zigaretten liegt bei knapp 40 Euro. Die Differenz muss die Gesellschaft zahlen, also auch der nichtrauchende Steuerzahler.

    Letztendlich könnten sogar die Steuern gesenkt werden, wenn keine Zigaretten mehr geraucht werden würden.

    Wenn du deine Wissenslücke schließen willst, empfehle ich, folgende Kategorie zu lesen: http://tabakblog.de/kategorie/volkswirtschaftliche-kosten/

    Die anderen Argumente, Luftverschmutzungen und Alkohol, sind ebenfalls Unsinn.

    Niemand will das Rauchen verbieten. Es wird lediglich eingeschränkt. Genauso, wie man nur eingeschränkt mit dem Auto fahren kann. Es gibt Katalysatoren, Geschwindigkeitsbegrenzungen, Ruß- und Partikelfilter, Abgasnormen und Umweltzonen. Du kannst eben nicht überall und jederzeit mit deinem Auto machen, was du willst. Weil du andere damit belästigst und schädigst.

    Der Vergleich mit Alkohol hinkt gewaltig: Wenn mein Tischnachbar sein Bierchen trinkt, werde ich davon nicht betrunken und muss auch keine negativen Einwirkungen auf meine Leber befürchten. Auch macht mich der Hamburger, den er isst, nicht satt. Ganz anders der Effekt, wenn mein Tischnachbar raucht: Meine Haare, Haut und Kleidung stinken nach Rauch, meine Augen brennen, ich bekomme Husten und habe möglicherweise noch mit langfristigen negativen Folgen zu rechnen.
    Was du deinem Körper antust, ist mir egal. Mir ist ein Konsument harter Drogen als Tischnachbar lieber als ein Raucher. Denn der zwingt mir im Gegensatz zu einem Raucher seinen Mist nicht ungefragt auf.
    Und dann fordern die ach so toleranten Raucher von mir auch noch, ich solle doch zu Hause bleiben, wenn ich mir von ihnen meine Gesundheit nicht schädigen lassen will?! Anstatt als Verursacher selbst kurz an die frische Luft zu gehen?

    Ich rufe auch zu mehr Toleranz auf. Besteht ein Rauchverbot, können alle am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Ohne Rauchverbot schließt die Minderheit der Raucher viele andere Personen (Schwangere, Asthmatiker, Kinder, Personen, die keinen Rauch einatmen oder nicht nach Tabak stinken wollen) von Teilen des öffentlichen Lebens aus. Zudem gefährden sie noch die Gesundheit derer, die trotz des Rauchs weggehen. Dieses Verhalten ist hochgradig asozial. Dass Raucher zusätzlich noch andere mit ihrem Qualm belästigen, obwohl Umfragen zufolge der Großteil der Bevölkerung keinen Tabakrauch einatmen will, kann man da schon fast vernachlässigen. Wie schon geschrieben, nur mit striktem Rauchverbot kann jeder ausnahmslos am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.

  6. By Gesundheitsapostelin on Jun 27, 2011 | Reply

    @RaucherNo1: Wenn ich sowas wie ihren Kommentar lese, frage ich mich, ob die Tabaksteuern immer noch zu gering sind… Genau wie der Bußgeldkatalog im Straßenverkehr, Dummheit muss weh tun …

    Mir leuchtet nicht ein, warum Rauchen billig ist? Seh ich nicht, wenn ich meine Freundin im Krankenhaus besuche und vorbeigehe an Patienten mit Tropf am Arm und Zigarette in der Hand. Oder die Straßenfeger, die die Zigarettenstummel zusammen kehren. Oder die Raucherkneipen, die jedes Jahr einen neuen Innenanstrich benötigen, der, so meine Vermutung, auf alle Kunden umgelegt wird.

    Ihre Argumente sind sehr schwach. Wäre genauso als würde ich behaupten, dass wir doch froh sein sollten, dass es McDonalds gibt, weil sonst WeightWatchers, Ärzte, die Kartoffelbauern, die Viehzüchter, die Angestellten im Niedriglohnsektor, das Gesundheitsamt und die Müllbetriebe keine Arbeit mehr hätten …

    Ich als normaler Mensch, habe ein Recht auf saubere Luft. Warum muss man immer erst „schwanger“ oder „Lungenkrebspatient“ sein, dass man bei manchen Rauchern Gehör und Rücksicht findet? Verstehe ich nicht …

    Schon immer galt: Allgemeinwohl geht vor Eigenwohl. Und somit liegt die Sache doch auf der Hand, wenn ¾ der Deutschen gesund leben und keine Kippen für die Psyche brauchen …
    Aber vielleicht ändere ich meine Meinung ja, sollte ich nen Scheck von der Zigarettenlobby zugeschickt bekommen …

  7. By smoky on Nov 22, 2011 | Reply

    Wußte Ihr alle eigentlich alle schon, dass durch das Nichtraucherschutzgesetz Eure natürliche Reinigungsfunktion der Lunge träger wird und Ihr dadurch bei plötzlich auftretenden Verunreinigungen in Luft schneller krank werden vielleicht sogar Krebs bekommt? Dann dann mal viel Spaß dabei. Anstatt auf die Raucher zu schimpfen solltet Ihr dann die grösseren Luftverschmutzer abschalten: Flugzeuge, LKWs, Autos, Busse, Kraftwerke, Massentierhaltung usw. mit einem Tunnelblick wird auch nicht gesünder sondern eher anfälliger für Krankheiten.

  8. By Filip on Nov 22, 2011 | Reply

    @smoky: Der erste Teil deiner Argumentation ist reiner Unsinn.

    Zum zweiten Teil: Zum einen geht es hier nicht um Luftverschmutzung. Es geht darum, dass die meisten Menschen keinen Tabakrauch einatmen wollen oder können, dazu aber – wenn sie am öffentlichen Leben teilnehmen wollen – von vielen Rauchern gezwungen werden.
    Davon abgesehen gibt es für Luftverschmutzer bereits etliche Verbote und Regulierungen. CO2-Zertifikate, Feinstaubfilter, Katalysatoren, Umweltzonen, Geschwindigkeitsbegrenzungen und sogar das Verbot kompletter Benzinsorten zählen dazu.

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