Philip Morris profitiert von Kinderarbeit
on Juli 19, 2010
Laut einem Bericht des SPIEGELS kauft der Tabakkonzern Philip Morris in Kasachstan auch bei Zulieferern ein, die auf den Tabakfeldern Minderjährige beschäftigen und damit gegen die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen und gegen kasachische Gesetze vestroßen. Auch Schutzkleidung gegen Pestizide, Dünger und die Nikotinbelastung ist nicht vorhanden. Zudem zahlen die Plantagenbesitzer nicht den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn und konfiszieren die Pässe der Wanderarbeiter, damit diese nicht fliehen können.
Philip Morris konnte Umsatz und Gewinn im ersten Quartal dieses Jahres weiter steigern.
Via: SPIEGEL ONLINE
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Im zweiten Quartal konnte Philip Morris seinen Netto-Gewinn gar um um 28 Prozent auf fast 2 Milliarden US-Dollar steigern. Während der Tabakkonzern für seine Zigaretten immer mehr verlangt bekommen die Tabakbauern mickrige Hungerlöhne, mit denen eine gesetzeskonforme Beschäftigung und Entlohnung der Arbeiter gar nicht mehr möglich ist. Die Gier der Tabakindustrie ist geradezu unermesslich, und es ist klar, dass irgendjemand die Zeche für diese Gewinnsteigerungen bezahlen muss. Mit der größten Selbstverständlichkeit trifft es dabei immer die Ärmsten und Schwächsten. Dass selbst Kinder diesen Geschäftspraktiken der Tabakmultis zum Opfer fallen wird von dieser nur mit Marketing-Platitüden beantwortet. Für ein faires Auskommen der Tabakkauern und der von ihnen beschäftigten Arbeiter müssten die Tabakkonzerne ja etwas von ihrem Kuchen abgeben – was angesichts der Milliardengewinne für einen erfolgsverwöhnten Tabakboss ja ganz und gar unzumutbar ist!!!
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http://www.aktiv-rauchfrei.de/aktuell/1165
by Aktiv Rauchfrei on 29. Juli 2010 at 15:46. #