England: Rückgang von Herzinfarkten nach Rauchverbot
Auch in England ist die Zahl der Herzinfarkte nach der Einführung eines Rauchverbots in Gastronomie und öffentlichen Gebäuden gesunken. Wissenschaftler der Universität Bath haben eine landesweite Analyse der Notfallaufnahmen in Kliniken gemacht. Die Ergebnisse belegen, dass das Rauchverbots jedes Jahr 1200 Engländer vor einem Herzinfarkt bewahrt – Raucher wie Nichtraucher. Die Forscher weisen darauf hin, dass sich bereits nach 30 Minuten passivrauchen negative Auswirkungen auf die Thrombozytenaggregation und die Endothelfunktion nachweisen lassen. Die vom englischen Gesundheitsministerium in Auftrag gegebene Studie hat nach dem Rauchverbot insgesamt einen Rückgang der Herzinfarkte um knapp 2,4 Prozent feststellen können. Nimmt man Wiederaufnahmen in den Kliniken hinzu, erhöht sich die jährliche Anzahl der eingewiesenen Personen auf 1600. Ferner dürfte noch mit einer Reduktion tödlicher Infarkte in der Prähospitalphase zu rechnen sein.
Via: Deutsches Ärzteblatt
Auch in anderen Ländern verringterte sich die Anzahl der Herzinfarkte bei Rauchern und Nichtrauchern nach eingeführten Rauchverboten. (Irland, Island, Italien, Kanada, Neuseeland, Schottland, der Schweiz und den Vereinigten Staaten (Helena/Montana, Monroe County/Indiana, New York, Pueblo/Colorado))

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