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22 Apr

Toronto: Rauchverbote verringern Anzahl der Herzinfarkte


Nach der Einführung eines Rauchverbots in Restaurants und Kneipen der kanadischen Stadt Toronto sank die Anzahl der Notaufnahmen in Kliniken wegen akuter Herzkreislauf‑ und Atemwegskrankheiten um ein Drittel. Verglichen wurden Zahlen vor Einführung des Rauchverbots (ab 1996) mit denen nach der Einführung (2004 bis 2006). Die Anzahl der Klinikpatienten mit akuten Herzkreislauferkrankungen (z. B. Herzinfarkt, Angina pectoris und Schlaganfall) sank nach dem Rauchverbot um 39 Prozent, die Zahl der Patienten mit akuten Atemwegserkrankungen (z. B. Asthma, COPD-Exazerbation, Bronchitis und Pneumonie) um 33 Prozent. Diese Zahlen verdeutlichen die fatalen Folgen des Passivrauchens, da sie nicht nur die Einweisungen der Raucher, sondern auch die der Nichtraucher wiedergeben. In kanadischen Vergleichsregionen, die kein Rauchverbot eingeführt hatten, wurden keine statistisch signifikanten Rückgänge der Herzkreislauf‑ und Atemwegserkrankungen festgestellt. Die Forscher betonen: „Die Daten bestätigen erneut die zerstörerische Wirkung von Passivrauchen auf die Gefäße, und dass die Vermeidung von Rauch unmittelbare Effekte auf die Gefäße hat.“

Via: Ärzte Zeitung

Auch in anderen Ländern verringterte sich die Anzahl der Herzinfarkte bei Rauchern und Nichtrauchern nach eingeführten Rauchverboten. (Irland, Island, Italien, Neuseeland, Schottland, der Schweiz und den Vereinigten Staaten (Helena/Montana, Monroe County/Indiana, New York, Pueblo/Colorado))


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