03 Feb
Schweiz: Rauchverbot führt zu signifikantem Rückgang von Herzinfarkten
Eine Studie des Bündner Kantonsspitals ergab, dass die Anzahl der Herzinfarkte seit der Einführung des Rauchverbots um über ein Fünftel abgenommen hat. Vor allem Nichtraucher profitieren von dem Gesetz. Selbst bei den Feriengästen in Graubünden ist die Anzahl der Herzinfarkte zurückgegangen.
In den beiden Jahren vor Inkrafttreten des Rauchverbots in Graubünden wurden 229 und 242 Infarkte verzeichnet. Ein Jahr nach der Einführung im März 2008 sank die Zahl der Herzinfarkte um 22 Prozent.
Studienleiter Piero Bonetti, Leitender Arzt Kardiologie am Bündner Kantonsspital, berichtet, dass Passivrauchen das Risiko für Herzerkrankungen bei Nichtrauchern um bis zu 30 Prozent erhöht.
Via: NZZ Online

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