Rauchen schädigt Gehör
Eine niederländische Studie konnte nachweisen, dass sich das Rauchen negativ auf das Hören auswirkt. Das Ausmaß des Schadens hängt dabei direkt mit dem Ausmaß der Dauer des Rauchens zusammen. Ein zweiter Faktor ist Adipositas (Fettleibigkeit). Beide Faktoren können den Blutfluss im Ohr negativ beeinflussen.
„Der Verlust der Hörfähigkeit hängt direkt proportional mit den gerauchten Zigaretten und dem BMI zusammen“, erklärte Erik Fransen, einer der leitenden Wissenschaftler. Nach einem Jahr regelmäßigem Rauchen beginne es, immer schlimmer zu werden.“ Besteht eine Schädigung erst einmal, gibt es laut BBC auch keine Aussicht auf Besserung. Dabei wird von der Theorie ausgegangen, dass das Gehör durch das Rauchen und das überflüssige Gewicht auf die gleiche Art geschädigt wird wie andere Organe des Körpers.
Zudem sei das Hören hoher Frequenzen bei Rauchern und stark Übergewichtigen eingeschränkt.
Quelle: Pressetext, Universität Antwerpen,

Hallo,
ich habe täglich mit hörgeschädigten Menschen zu tun, mit Rauchern und Nichtrauchern. Mir ist noch kein Unterschied aufgefallen. Teilweise sitzen mir 90 jährige Herren gegenüber die ihr Leben lang geraucht haben, dies noch immer tun und trotzdem nur eine leichte Altersschwerhörigkeit vorweisen können. Genauso sitzen mir 60 jährige gegenüber deren Hörverlust trotz Nichtrauchens schon mittel-höchgradig ist. Ich will nicht behaupten das sich rauchen in keiner Weise negativ auf das Hörvermögen auswirken kann, wenn die Blutzufuhr zum Ohr unterbrochen wird ist eine Schädigung durchaus denkbar. Das diese vermehrt in den hohen Frequenzen auftritt halte ich nicht für glaubwürdig. Eine Hochtonschwerhörigkeit ist im Normalfall auf zunehmendes Alter zurückzuführen und nicht auf Sauerstoff‑/Blutmangel (Dieser betrifft zwar im normalfall nur bestimmte Teile des Ohres, kann aber im gleichen Maße allen anderen Frequenzbereichen zugerechnet werden). Auch das der Hörverlust proportional zu den gerauchten Zigaretten ist, ist für mich nicht nachvollziehbar. Für eine Erklährung wäre ich sehr dankbar.
Mein Fazit: Es ist immer ausschlaggebend wer eine Studie durchführt. Für mich ist diese Studie lediglich eine von vielen die die militanten Nichtraucher in ihrer Meinung bestätigt. Wer verändern will muss nachfragen anstatt nur zu glauben und handeln anstatt nur zu reden.