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19 Mai

Petition für bundesweit einheitliches Rauchverbot ohne Ausnahmen


Bis zum 26. Juni 2008 kann man sich an einer Petition an den Deutschen Bundestag beteiligen. Darin wird ein einheitliches Rauchverbot ohne Ausnahmen gefordert.

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31 Responses to “Petition für bundesweit einheitliches Rauchverbot ohne Ausnahmen”

  1. By Hein Blöd on Mai 20, 2008 | Reply

    Kann es sein, dass ihr mitmenschlichen Seerosenbegiesser die Mititanz die in Mitbürgern und Thema steckt –damit meine ich überhaupt nicht das Rauchen;em, sagen wir es mal so: das wesentliche wird gerne weggelassen oder enfleucht sich irgendwie, gell?

    Könnte es sein, dass ihr mit eurer Haltung übertreibt.

    „Die rechtmäßige Regierungsgewalt (…) ist immer unvollständig: um nämlich unbedingt gerecht zu sein, muss sie Vollmacht und Zustimmung der Regierten haben. Sie kann kein umfassendes Recht über mich und mein Eigentum haben, sondern nur so weit, wie ich zustimme.“
    T.H.Thoreau
    aus „Die Plicht zum Ungehorsam gegenüber dem Staat“

    ..gaaanz günstig bei 2001 …unter 5 Euro, schärft den Geist in kujonierter Zeit:-)
    Friede sei mit Euch
    Euer
    Hein Blöd

  2. By Alexander "Bubu" Hedonimus on Mai 20, 2008 | Reply

    Richtig, es wird Zeit zu drastischen Massnahmen zu greifen!
    Champagnerstreik gegen Rauchverbot!

  3. By Alexander "Bubu" Hedonimut on Mai 20, 2008 | Reply

    Richtig, es wird Zeit zu drastischen Massnahmen zu greifen!
    Champagnerstreik gegen Rauchverbot!

    Hinter dem eingepflegten Link erblicken Sie meine Haltung im Drang und Sturm des Zeitgeistes.

    Denken Sie bitte an Herrn Theodor Wiesengrund Adorno.
    Dieser hochfliegende jüdisch-deutsche Geist bemerkte treffendes zum Thema Gesundheit:
    „Was nutzt mir Gesundheit, wenn ich ansonsten ein Idiot bin.“

    Ja, die Einsicht zum Frieden,
    die wünsche ich uns allen,
    …und jetzt ab zur Bubutime!

  4. By Alexander "Bubu" Hedonimut on Mai 20, 2008 | Reply

    …mutig werde ich erst beim zweiten mal. beim dritten klappt es am besten. Da steigt der Mut und den brauchen wir doch alle bei den ZEITEN!

  5. By Ricci Riegelhuth on Mai 23, 2008 | Reply

    Presse und Öffentlichkeitswirkung sieht blendend gut aus für das Vorhaben:

    Rüttgers stoppt Laumann in NRW
    Testphase für Absauganlagen gekippt

    Was sagt FDP-Landeschef Papke dazu?Der am Dienstag dieser Woche vom Gesundheitsministerium in NRW angekündigte Modellversuch, das ab 1. Juli geltende Rauchverbot für Einraumkneipen mit neuartigen Absauganlagen auszusetzen, findet nun doch nicht statt. Das berichtet die in Essen erscheindende Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ, Donnerstagausgabe).

    Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) hat am Mittwoch seinen Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) in die Schranken gewiesen und den Plan für eine Testphase stoppen lassen. „Wir müssen an den Gesundheitsschutz von 18 Millionen Menschen denken“, heißt es aus der Staatskanzlei. „Es gibt heute keinerlei von Ärzten als unbedenklich angesehene Grenzwerte für die 4.000 Schadstoffe im Zigarettenqualm, deshalb gilt ab 1. Juli in allen Kneipen der Grenzwert Null. Und dieser Wert wird von keiner Lüftungsanlage erreicht.“

    Die Idee eines Modellversuches sei vom Gesundheitsministerium nicht ausreichend durchdacht worden. Man habe vorschnell dem Druck der FDP nachgegeben. Am Mittwoch hatten im Ministerium und beim Gaststättenverband viele Wirte angefragt, ob sie am Test teilnehmen und allen Gästen das Rauchen weiter erlauben dürften. Scharfe Kritik äußerten Grünen‑ und SPD-Abgeordnete: In der Testphase würden „Menschenversuche beim Gesundheitsschutz“ gemacht, da unklar sei, ob die Anlagen genug Schutz böten. Nach dem Nichtraucher-Schutzgesetz dürfen die Wirte ihre Gäste ab 1. Juli nur noch rauchen lassen, wenn sie einen größeren abgetrennten Nichtraucher-Raum haben.

    Eine von der FDP durchgedrückte „Innovationsklausel“ besagt, dass es Ausnahmen geben kann, „wenn durch technische Vorkehrungen ein dem Rauchverbot gleichwertiger Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens gewährleistet“ sei. Die Klausel soll nun erst nach einer Verordnung des Ministeriums umgesetzt werden, die innerhalb der nächsten zwei Jahre erarbeitet wird. Auch der Gaststättenverband kennt keine Anlage, die den gleichen Schutz wie ein Rauchverbot bietet. „Wenn man Null Moleküle Rauch anstrebt, kann man das vergessen“, sagte Dehoga-Sprecher Thorsten Hellwig. „Die Wirte sollten lieber auf die Ausnahme setzen, dass bei geschlossenen Gesellschaften und in Raucherclubs auch künftig kein Rauchverbot gilt. Zudem hoffe man auf eine Verhandlung des Verfassungsgerichts am 11. Juni“, ergänzte Hellwig in der „WAZ“
    Quelle.smokersnews.de

    PS. Fragt sich nur wie lange noch?

  6. By Ricci Riegelhuth on Mai 27, 2008 | Reply

    Halligalli in Brüssel-Grotesk-Union-Europa ;-)

    Neue Interessenlage schafft neue Lösungen oder auch Probleme. Die Tabakbauern sind jetzt wieder unschuldig für die Tabaksucht. Lesen wir den weisen Ratschluss der demokratischen Salbungsverwalter in Brüssel. Also mal wieder die Nummer: “Heimwerkende Denker in weitreichenden politischen Ämtern im finanziell-geistigen Grotesktanz!”
    Here we go:
    Anbau-Unterstützung kontra Absatz-und Werbeverbote
    Bis 2012 sollen jährlich bis zu 338 Millionen fließen

    “Der Tabakanbau in der EU wird offenbar weiter subventioniert. Bis 2012 solle er mit jährlich bis zu 338 Mio. EUR unterstützt werden, berichtet das Magazin “Der Spiegel” am Wochenende vorab. Ohne die Millionenzuwendungen aus Brüssel hätten Europas Tabakbauern gegen die Wettbewerber aus der Karibik, Indien oder Südamerika keine Chance, heißt es in der Meldung aus Brüssel.

    Um “schwerwiegende negative Auswirkungen” in den betroffenen Regionen zu vermeiden, solle die seit langem umstrittene Tabakbeihilfe, die eigentlich im kommenden Jahr auslaufen würde, neu aufgelegt werden, hieß es demnach in der Begründung des Beschlusses der EU-Parlamentarier.

    Allerdings sollen dem Magazin zufolge in Zukunft 6 Prozent statt 5 Prozent der Tabakhilfen zur Finanzierung von Informationskampagnen “über die schädlichen Auswirkungen des Rauchens” verwendet werden.”
    Quelle:smokersnews.de

    PS: Hallo, hallo es ist hier die Bauernlobby und nicht die Tabaklobby!

  7. By Ricci Riegelhuth on Mai 30, 2008 | Reply

    Und das dann auch noch:

    Nun gerät das angebliche Wundermittel „Champix“ zur Rauchsuchtbefreiung von Pfizer selbst in die Schlagzeilen. Auf das Konto des Rauchentwöhnungsmittel gehen zahlreiche Todesfälle :

    Warnung: Antiraucher-Mittel “Champix” hat schwere Nebenwirkungen!

    Alles weitere hinter dem Link: http://www.smokingrebels.com/forum/forum.php?fid=1&sec=showthread&id=189&show=last

  8. By Ricci Riegelhuth on Mai 30, 2008 | Reply

    Was für ein Glück für die Lebenserwartung in Deutschland, es gibt den segenreichen Herrn:

    Lothar Bindung sieht den Weltnichtrauchertag als Plattform für einen neuen Totalangriff

    „Der Heidelberger SPD-Bundestagsabgeordnete Lothar Binding setzt sich nach Informationen unseres Nachrichtendienstes dafür ein, dass Paragraf 5 der Arbeitsstättenverordnung dahingehend geändert wird, dass das bestehende Rauchverbot am Arbeitsplatz auch auf die Gastronomie ausgeweitet wird.

    Schon in der kommenden Woche soll in Berlin ein Strategietreffen stattfinden, auf dem Binding mit seinen Mitstreitern – den SPD-Gesundheitsexpertinnen Carola Reimann und Margrit Spielmann – das weitere Vorgehen festlegen will. Im Vorfeld der Tagung sagte Binding, von dem bereits im letzten Jahr der Anstoß für die jetzt geltenden Rauchverbote kam: „Wir wollen an der Arbeitsstättenverordnung ansetzen.“ Dort steht bereits sinngemäß: Rauchen ist am Arbeitsplatz verboten, es sei denn es gibt Publikumsverkehr. Binding: „Wir wollen erreichen, dass die Ausnahme gestrichen wird.“ Dann hätten bundesweit auch die Beschäftigten in der Gastronomie Anspruch auf einen rauchfreien Arbeitsplatz. Dies käme einem generellen Rauchverbot in der Gastronomie gleich. Nach Auffassung der Initiatoren wären dann auch abgetrennte Raucherzonen nicht mehr erlaubt.

    Unterstützung kommt von Franz-Josef Möllenberg, Chef der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG). Möllenberg betonte in einem aktuellen Zeitungsbericht: „Die NGG hat nichts dagegen, wenn die Ausnahmeregelung in der Arbeitsstättenverordnung gestrichen wird.“ Für die Gewerkschaft sei zwar Toleranz ein wichtiges Gebot. „Der Nichtraucherschutz hat aber eindeutig Vorrang.“ Möllenberg mahnte eine bundesweit einheitliche Regelung beim Nichtraucherschutz an: „Es ist überfällig, dass der Flickenteppich beim Nichtraucherschutz endlich Geschichte ist.“

    Auch die Vorsitzende des Verbraucherschutzausschusses, Ulrike Höfken (Grüne), verlangte ein bundesweites Rauchverbot in der Gastronomie. Höfken wurde in den letzten Tagen dazu zitiert: „Beschäftigte in der Gastronomie haben ein 50 Prozent höheres Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken.“ Vor allem junge Leute seien betroffen, weil sie aus Geldmangel einen Job hinter dem Tresen nicht ablehnen können.“ Quelle:smokersnews.de

    Interessant dazu die Sichtweise eines US-amerikanischen Tabakkontrolle-Insiders:
    Prof. Michael Siegel (Universität Boston):
    Lügen und Fanatismus gegen Raucher eliminieren

    Innenansichten der Tabakkontroll‑ und Anti-Rauch-Bewegung Auszüge aus einem Interview mit Prof. Michael Siegel, M.D., M.P.H.
    Auszug:
    …] Wenn ich die Macht hätte, würde ich gerne eine Tabakkontrollbewegung sehen, die zu den Wurzeln von Public Health zurückkehrt. Es wäre Bewegung, die erstens sehr hohe ethische Standards hat, die zweitens ehrlich ist und die Wahrheit über Wissenschaft erzählt und das korrekt der Öffentlichkeit kommuziert, drittens die Rechte der Menschen bejaht, insbesondere das Recht auf Beschäftigung, und nicht Diskriminierung gegen irgendwelche Gruppen unterstützt, viertens alle Menschen respektiert und Raucher nicht als Feinde sieht, sondern als Teile der Bevölkerung und der Öffentlichkeit. Ich betone: Das ist Public Health. Wir dienen dem Volk. Solange Raucher zum Volk gehören, sind sie Teil des Publikums. Wir sind letztlich öffentlich Bedienstete, also dienen wir auch den Rauchern und nicht nur den Nichtrauchern. Ich hätte gerne eine Bewegung, die Ethik, Ehrlichkeit, wissenschaftliche Integrität, und Toleranz gegenüber allen Menschen respektiert. […]“

    Quelle: FORCES International Round Table (Audiomitschnitt), http://www.forces.org/Multimedia_Portal/index.php?selection=207, März 2008 (Exzerpt und Übersetzung: Netzwerk Rauchen http://netzwerk-rauchen.de, März 2008)

    Das ist tatsächlich auch zu bedenken und was hat dies eigentlich noch mit Sucht und Rauchen zu tun?

    Ein schönes Wochenende
    wünscht aus Bad Vilbel
    Ricci Riegelhuth

  9. By Michel,der Deutsche on Jun 1, 2008 | Reply

    Gastronomie in Deutschland:
    Wer sich ans Gesetz hält, ist angeschmiert!

    „Das Gefährliche an den Verboten:
    dass man sich auf sie verlässt, dass man nicht darüber nachdenkt, wann sie zu ändern wären.“
    Elias Canetti

    Deswegen, gar nicht erst anschmieren lassen und nur daran denken:
    Nichtbeachtung schenkt in diesem Fall ebenso Befreiung.

    Gaaanz Wichtig: Es geht nicht mehr ums Rauchen oder Passivrauchen. Auch nicht um Arbeitschutz, das ist alles nur Humbug. Hier geht es nur noch um den Eingriff in das Leben von Allen von uns!
    Es ist wirklich die Zeit, zum bürgerlichen Ungehorsam angesagt!!!
    Die spionieren uns in Betrieben und in den eigenen vier Wänden aus und erklären ausserdem ihren doofen Mitbürgern noch die Welt und das für sie profitable Leben (und natürlich ihr Auskommen), während in der Bel Etage sich jeder den Säckel prall macht..Es reicht langsam.
    Schönen Sonntag noch.

  10. By Brigita on Jun 1, 2008 | Reply

    Ja, es handelt sich freilich um einen Eingriff in das Leben aller, nämlich aller Normalatmer, auch und vor allem Kinder, also Menschen, die keinen Rauch inhalieren wollen und sollten. Von daher ist der Staat gefragt und muss einschreiten, wenn die Raucher, auch nach netter Aufforderung nicht in der Lage sind eine Bitte um zu setzen und einfach Rücksicht zu nehmen.

    Welche Gefahren vom Rauchen ausgehen, muss ich niemandem erklären, daher halte ich mich da zurück, schließlich ist das offensichtlich: es schädigt nicht nur physisch, sondern auch psychisch, wie man einigen Kommentatoren fast unterstellen wollen würde.

    Eine solch ignorante Haltung einzunehmen und die Position des anderen komplett aus zu blenden erscheint mir wenig sinnvoll, insbesondere wenn Lösungen gefunden werden sollen.

    So kommt man auf keinen gemeinsamen Nenner!

    Menschen, die es als massiven Eingriff verstehen, dass sie mal kurz für die Dauer einer Zigarette vor die Tür gehen müssen, bei denen ist eh Hopfen und Malz verloren… (Man kann doch so lange mit den anderen Rauchern ein nettes Schwätzchen halten, lernt dadurch eventuell neue Menschen kennen, etc.)

    Was soll daran denn so schlimm sein? Wodurch ist die Freiheit dadurch eingeschränkt? Man hat doch weiterhin die FREIE WAHL, ich rauche jetzt und gehe raus oder ich rauche nicht und bleibe drinnen bei meinen Freunden. So What?!?

  11. By Ricci Riegelhuth on Jun 1, 2008 | Reply

    @Brigita

    Was jetzt greift wurde einmal angesetzt:

    „So ging es noch ausschließlich um die Beseitigung einer Belästigung, als Anfang der 70er Jahre in Europa und den USA in Bussen, Zügen und Flugzeugen die Trennung von Rauchern und Nichtrauchern eingeführt wurde. Zwar stand das aktive Rauchen bereits seit Mitte der 60er Jahre massiv in der Kritik, aber eine medizinische Vorkehrung zum Schutz von Nichtrauchern waren diese Maßnahmen noch nicht.

    Das änderte sich, als 1972 der Us-Surgeon General Jesse Steinfeld in seinem Jahresbericht zum ersten Mal die Auffassung vertritt, daß das Passivrauchen womöglich gegen die Grundrechte verstößt:
    „Es ist an der Zeit, daß wir die „Bill of Rights“ auf Nichtraucher genauso anwenden wie auf Raucher.“
    Und weiter:
    „Rauchen sollte in Restaurants, Theatern, Flugzeugen, Bussen und Zügen verboten werden.“

    Diese Überlegungen wurden umgehend von John Banzhaf, dem Vorsitzenden der Anti-Raucher-Vereinigung „Action on Smoking and Health(ASH), aufgegriffen und führten zum Slogan:
    „Please Put Your Cigarette Out; The Smoke Is Killing Me.“

    Damit war – gleichsam im Handumdrehen –aus einer Belästigung eine TÖDLICHE BEDROHUNG geworden und den Rauchgegnern ein vielseitiges Propagandainstrument im Kampf gegen die öffentlichen Rauchsitten an die Hand gegeben.“
    Auszug:
    Rauchen sie ..Verteidigung einer Leidenschaft, Imre von der Heydt

    ZU-sätzlich separiert das natürlich die Gesellschaft:
    In die Hochanständigen und die rauchenden Sucht‑Übeltäter!
    (Listig wurde im letzten Jahr noch ein Eintrag in Wikipedia so gedreht, dass die Suchtrate bei den Zigarettenkonsumenten von einer ehemals 93 prozentigen Abhängikeit zu HUNDERT PROZENT deklariert wurde! Das geschieht alles nur zu unser aller Gesundheit und Freiheit Brigita!)

    Public Health oder Volksgesundheit geht doch wohl uns alle an, oder etwa nicht?

    Wenn wir festlegen, dass es keinen Lebenszusammenhang zwischen Schule, Krankenhaus sowie öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Rauchen gibt haben wir etwas gemeinsam, Brigita. Genau aus diesem Grund habe ich 1974 meine damalige Schule in 3 bis 4 Tagen zum rauchfreien Gebäude erklärt. Werkzeug dazu war die Anwendung von praktischer Intelligenz und direkter Demokratie;-)
    Eben genau aus dem gleichen Grund: Es gibt keinen Zusammenhang und der Schulhof war damals auch trotz rauchenden Schülern noch wirklich gepflegt. Was der Schule heute deutlich abgeht.

    Es geht eben nicht um die Habana-Lounge im Kreissaal oder der Intensivstation, oder beim Kindergartenfest zwei bis drei Packungen Kippen zu plotzen und die lieben Kleinen in den Passivtot zu treiben!

    Ein US amerikanischer Tabakkontrolle‑ Insider spricht hier meine Gedanken dezidiert aus:

    Prof. Michael Siegel (Universität Boston):
    Lügen und Fanatismus gegen Raucher eliminieren

    Innenansichten der Tabakkontroll‑ und Anti-Rauch-Bewegung Auszüge aus einem Interview mit Prof. Michael Siegel, M.D., M.P.H.
    Auszug:
    …] Wenn ich die Macht hätte, würde ich gerne eine Tabakkontrollbewegung sehen, die zu den Wurzeln von Public Health zurückkehrt. Es wäre Bewegung, die erstens sehr hohe ethische Standards hat, die zweitens ehrlich ist und die Wahrheit über Wissenschaft erzählt und das korrekt der Öffentlichkeit kommuziert, drittens die Rechte der Menschen bejaht, insbesondere das Recht auf Beschäftigung, und nicht Diskriminierung gegen irgendwelche Gruppen unterstützt, viertens alle Menschen respektiert und Raucher nicht als Feinde sieht, sondern als Teile der Bevölkerung und der Öffentlichkeit. Ich betone: Das ist Public Health. Wir dienen dem Volk. Solange Raucher zum Volk gehören, sind sie Teil des Publikums. Wir sind letztlich öffentlich Bedienstete, also dienen wir auch den Rauchern und nicht nur den Nichtrauchern. Ich hätte gerne eine Bewegung, die Ethik, Ehrlichkeit, wissenschaftliche Integrität, und Toleranz gegenüber allen Menschen respektiert. […]“

    Quelle: FORCES International Round Table (Audiomitschnitt), http://www.forces.org/Multimed…ction=207, März 2008 (Exzerpt und Übersetzung: Netzwerk Rauchen http://netzwerk-rauchen.de

  12. By Ricci Riegelhuth on Jun 2, 2008 | Reply

    Die entsorgten Kommentare stehen auf dem Cigar Blog zur Einsicht und sind auch schon verlinkt.
    Die Popularityrate dieses threads hier, ist jetzt schon auf 15 % gewachsen.
    Wegen der fürsorglichen Zensur wird das noch steigen.
    Selbst dann wenn dieser hier wieder rausfliegt!
    Aber Zensur und Bespitzelung ist ja erhobener Mainstream.

    Beste Grüße aus Bad Vilbel
    Ricci Riegelhuth

    PS: DEr hier taucht auch wieder auf;-)

  13. By gentlemungo on Jun 2, 2008 | Reply

    warum sollte ich denn vor die tür gehen? was haben denn kinder in der gastronomie zu suchen? wir reden nicht von nem limit, sondern von bevormundung!!!

    sorry, aber hier geht es nicht um besorgte mütter, wobei ich gerne zugeben werde, das es ignoranten auf beiden seiten gibt…

    dennoch geht es ausschließlich um bevormundung und mütter mit kindern und familien haben in deutschland mittlerweile ganz andere probleme, als ein rauchverbot!

    für brigita kann man ja nur hoffen das sie oder ihr mann nicht in der verpackungsindustrie, papierherrsteller, ne glasfirma etc arbeitet. ansonsten sollte sie schon mal anfangen den gürtel noch enger zu schnüren.

    vielleicht sollte man die nichtraucher aber auch einfach nur im sommer, wie jetzt bei 30 grad im schatten in die gastronomie scheuchen, da können sie sich dann mit sich selbst unterhalten und die ach so tolle welt weiter schön reden…

    wir gehen im winter raus und ihr im sommer rein

    gentlemungo

  14. By kay on Jun 3, 2008 | Reply

    @gentlemungo: Was verstehst du unter Gastronomie? Für mich zählen hierzu auch Eisdielen, Restaurants und Cafés (neben (Eck‑)Kneipen, Clubs und Diskos). Sollte man deiner Meinung nach, Kinder hier nicht mehr reinlassen?

  15. By kay on Jun 3, 2008 | Reply

    @Ricci Riegelhuth: Deine Kommentare sind in unserem Spam-Filter gelanden. Ich bitte, das zu entschuldigen.

  16. By Ricci Riegelhuth on Jun 3, 2008 | Reply

    Lieber Kay,
    ich bedanke mich für die Bereitschaft zum offenen Diskurs;-)

  17. By Ricci Riegelhuth on Jun 3, 2008 | Reply

    Was sagen die Rauchverbote über die Gesellschaften, in den wir leben? Das Magazin Novo diagnostiziert den «therapeutischen Staat».
    Bitte den Ansatz zur Enthaltung der Therapie beginnt hinter dem umsichtig eingepflegten Link;-))

  18. By Ricci Riegelhuth on Jun 3, 2008 | Reply

    Jetzt wird es bunt,grell und s a t ⅰ r ⅰ s ⅽ h Titanisch!
    Und noch eine Partei, nämlich diese
    „P A R T E I“!!!

    Wahlaussage für Bayern: „Niemand hat die Absicht, das Rauchen zu erlauben – außer uns“

    «Die Partei» von Titanic-Chef Sonneborn tritt in Bayern bei der Landtagswahl an

    Der Chef des Satire-Magazins «Titanic» und Bundesvorsitzender der Partei «Die PARTEI» will in Bayern bei der Landtagswahl im Herbst antreten und damit im Freistaat für Furore sorgen. Sein Ziel: «Die einmalige Gelegenheit beim Schopf packen und die CSU auf 25 Prozent minus Ⅹ drücken.»

    Dazu ist ihm, wie er im ddp-Interview vom Freitag betont, jedes Mittel recht. In Bayern sieht er große Chancen, mit seiner Partei «das beste Ergebnis seit Kriegsende» zu erreichen.

    …(…)Das nötige Selbstbewusstsein hat Sonneborn mit seiner Mannschaft bereits bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg getankt. «Dort haben wir einen klaren Auftrag vom Wähler bekommen, auch, wenn es nur 0,3 Prozent der Wähler waren«, witzelt der Parteichef.(…)…

    …(…)2004 gründete Sonneborn mit seinen »Titanic«-Mitstreitern die Partei, die sich als «Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative» versteht. Schon der Internet-Auftritt ist mit der nötigen Portion Satire versehen, die Sonneborns Markenzeichen darstellt. «Ich wollte nie etwas anderes machen», hebt er hervor. Er habe zwar Kommunikationswissenschaft studiert, aber nie Lust auf «ernsthafte Recherche und Faktensuche» verspürt. Die Satire sei für ihn «die bequemere Form der Tatsachendarstellung».(…)…

    «Wir suchen für Bayern noch populistische Wahlziele, die uns die Wähler zutreiben. Das machen schließlich alle Parteien so«, ist sich Sonneborn sicher. Zum viel diskutierten Rauchverbot erklärt er, man werde in Anlehnung an Walter Ulbrichts Spruch »Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten« Plakate mit dem Spruch »Niemand hat die Absicht, das Rauchen zu erlauben – außer uns, ´Die PARTEI´«, aufstellen. Frustrierten Kneipenwirten solle damit eine »neue politische Heimat« gegeben werden.

    Ein Ziel hat «Die PARTEI» bereits erreicht: Mit 6.000 Mitgliedern bundesweit hat sie mehr Mitglieder gewinnen können als die NPD. Auch in Bayern ist der Zustrom beachtlich. «Das haben wir nach etlichen Propagandaauftritten in diversen Universitäten geschafft», sagt Sonneborn mit ironischem Stolz. 80 Mitglieder seien aktiv, weitere würden angeheuert. Die Partei hat auf jeden Fall Großes vor. Dass sie Erfolg haben wird, ist sich Sonneborn sicher. «Die PARTEI» sei schließlich »humanistisch, links, oppositionell« und zudem die »einzige moralische Instanz im Land«. Quelle.smokersnews.de

  19. By kay on Jun 3, 2008 | Reply

    @Ricci Riegelhuth: Was sollen diese Kommentare? Sie haben nichts mehr mit dem ursprünglichen Posting zu tun. Nimmt langsam eher die Form von Spam an, und was mit Spam passiert, ist auch klar. Wir sind hier klar für eine offene Diskussion und lassen auch andere Meinungen zu, das heißt aber nicht, dass wir diese Plattform für andere Ziele missbrauchen lassen.

  20. By Ricci Riegelhuth on Jun 3, 2008 | Reply

    Ursprünglich geht es um das Recht der Wirte über ihr Eigentum zu bestimmen. Wenn sie dieses Grundrecht mit Spam vergleichen ist das plakativ genug und benötigt keinen Kommentar mehr.

    Hinter dem Link finden sie eine Weltanschauung die der Ihrigen wahrscheinlich entspricht und Sie können sicher sein, das ich meine Ziele auch ohne weiter Kommentare auf diesem Blog verfolge.

    Von Lord Anthony Giddens Ist Soziologe Und Politikberater. Übersetzung: Daniel Eckert
    Falsch verstandene Freiheit
    Wider besseres Wissen geben sich Menschen der Völlerei hin, rauchen oder vergiften die Umwelt. Sie halten das für einen Ausdruck von Freiheit.
    Anthony Giddens fordert, unvernünftige Menschen zum Glück zu zwingen

    PS: Auch dieser Kommentar rtaucht wieder auf;-)

  21. By Jens Tausch on Jun 4, 2008 | Reply

    Lieber Herr Kay,
    sicherlich mag Herr Riegelhuth hier ein Bombardement intitiert haben, aber der Bezug auf den Gegenstand dieses Posting, nämlich die Petition für ein bundesweit einheitliches Rauchverbot ohne Ausnahmen, ist mehr als evident. Ich persönlich bin reiner Genussraucher und konsumiere nur Zigarren und Pfeife, wenn mir danach ist. Fastfood in der Form von Zigaretten interessieren mich eigentlich nicht. Ich werde mich sicherlich nicht gerne für mindestens 30 Minuten irgendwo vor die Türe stellen wollen. Solange der Gastronom einen separaten Raum für Raucher aufweisen kann, solange eine „Einraumkneipe“ das Recht hat für sich zu entscheiden, ob er diese als Raucherkneipe deklariert und entsprechend ausweist, benötigen wir kein totales Rauchverbot. Die Betonung liegt auf total. Dieses Wort erinnert an nur allzu bekannte totalitäre Instrumentarien und Praktiken aus dem 20. Jahrhundert und all die Zukunftsszenarien bzgl. Überwachungsmethoden, die man/frau bis dato in seiner Expressivität nur aus Romanen und Filmen kennt. Offensichtlich fehlt es hier an Willen zur Abstraktion und Weitsicht. Der Regelstaat greift bereits seit Jahren überall ein. Vor allem aus Brüssel versuchen Politiker ihre Daseinsberechtigung durch teils überflüssige Gesetzesentwürfe zu legitimieren.

    Bzgl. Gesundheit, da ist jeder erwachsener Mensch zunächst grundsätzlich für sich verantwortlich. Oder möchten alle hier sich über die eigenen Ess‑ und Trinkgewohnheiten bervormunden lassen? Wer schützt uns denn und vor allem unsere Kinder, die ja später mal für unsere Rente sorgen sollen, vor den Fastfoodketten, dem sozial und politisch etablierten Alkoholgenuss auf öffentlichen Veranstaltungen und Festen, den viel zu hochmotorisierten Autos mit entsprechenden Benzinverbrauch, der mehr als organisierten Starbuckskette? Sie sehen schon, man könnte diese Kette unendlich weiterführen. Alles in Maßen, das sollte die Devise sein. Und keine Bevormundung und Überregulierung, welche die Freiheit des Einzelnen sukzessive einschränkt. Die obig aufgeführte Regelung in der Gastronomie gibt es schon in Spanien und steht für ein tolerantes und respektvolles Miteinander. Das wäre doch der einheitliche Weg für Europa.

    Eine kleine Anekdote um Schluss. Ich war neulich auf einem öffentlichem Fest unter freien Himmel. Der Zufall wollte es, das ich zu dem Zeitpunkt die einzige Person war, die ein Rauchwerk in den Händen hielt. Eine brennende Zigarre. Ich wurde auf einer Fläche im Freien!, die der Größe eines Fußballfeldes entsprach, mit Argwohn betrachtet und nahezu wie ein Aussätziger behandelt. Verstohlene Blicke und Geflüster machten sich breit. Der Weg zur Ausgrenzung ist nicht mehr weit, hatten wir alles schon mal, nicht nur in Deutschland. Die ganze Agitationsweise, die unter anderem in der erwähnten Petition mündet, lässt schlimmes Erahnen.

    Crossover your senses, Jens Tausch

  22. By kay on Jun 4, 2008 | Reply

    @Jens Tausch: Wieso lässt die von Ihnen geschilderte Geschichte schlimmes erahnen? In mir keimt eher etwas Hoffnung auf, dass die Gesellschaft doch noch zur Vernunft kommt.

  23. By Nichtraucherin on Jun 4, 2008 | Reply

    Heil Tausch! Heil Riegelhuth! Und wie gefällt es Ihnen, das sind doch Ihre Prognosen für die Zukunft… (?)

    Herr Tausch, dass ihre Zigarre eventuell Gestank verbreitet und das nicht gerate angenehmen, dass ist Ihnen sicherlich nicht einen einzigen Moment in den Sinn gekommen – Nicht die VErachtung bringt diese Blicke hervor, sondern Sie selbst, durch das was Sie tun!

    Dass Sie auf diesem öffentlichen Fest Kinder mit Ihren gesundheitsschädlichen Qualmwolken den Atem genommen haben, sicher auch nicht. Und von den vielen Erwachsenen, und ja, so mündigen MitbürgerInnen, zu schweigen.

    Ebenso ist Ihre Argumentation hinfällig, wenn Sie diese auf heranwachsende Kinder beziehen: Kinder sind nicht mündig, auch nicht gegenüber ihren Eltern – Eltern haben die Macht, und von daher sollten Eltern anfangen zu denken, was sie ihren Kindern antun, wenn sie während das Kind durch sie angezogen wird, eine glimmende und rauchende Zigarette im Mund halten.

    Ebenso hinfällig ist Ihre Argmuentation bezüglich der Fast-Foodketten oder Starbucks. Starbucks verursacht keinen Krebs! Rauchen schon! Auch Passivrauchen! Ich habe noch nie von einem Fall gehört, bei dem ein Kind oder ein Erwachsener an Passiv-Fastfood‑Überfütterung und dadurch resultierendem Krebs gestorben sei, Sie?

    3300 Menschen sind nachweislich an den Folgen des Passivrauchs gestorben, das haben unabhängige Studien von gestandenen Wissenschaftlern bewiesen. Ebenso zeigen die positiven Auswirkungen des Rauchverbots in Italien und Irland wie günstig sich das Nichtrauchen in der Gastronomie auf die dort Angestellten auswirkt als auch im Allgemeinen – die Herzinfarktrate ist deutlich gesunken, auch dies wurde durch unabhängige Studien bewiesen.

    Aber Sie sind ja ein Unverbesserlicher… Es lebe der Hedonismus! Oder sollten wir doch sozial sein? Ach Quatsch, Sozialsein, dass ist doch was für die Spinner, wie uns Nichtraucher… nicht wahr Herr Tausch und Herr Riegelhuth?

    Das ist mein Kommentar und, ja, jetzt dürfen Sie ruhig über mich herfallen.

    Es nicht aller Tage Abend…

  24. By kay on Jun 4, 2008 | Reply

    @Nichtraucherin: Stimme dir voll zu. Bin es langsam müßig, immer und immer wieder die selben Argumente diskutieren zu müssen.

  25. By Jens Tausch on Jun 4, 2008 | Reply

    Sehr geehrte Frau Nichtraucherin (Schade, das sie nicht mit ihrem richtigen Namen schreiben),

    ich frage mich ernsthaft, wieso Sie sich des Grußes aus dem dritten Reich bedienen. Ein Versuch von Ironie. Wahrscheinlich. Ferner habe ich mich in keinster Weise gegen eine einheitliche Regelung ausgesprochen. Auch habe ich die Folgen des Passivrauchens zunächst noch nicht mal ansatzweise erörtert noch in Frage gestellt. Das wäre an dieser Stelle auch zu müßig. Vielleicht sollten sie erst lesen, verstehen und dann antworten. Fastfoodketten – wieviele Kinder sind heute schon übergewichtig mit den entsprechenden Folgen. Starbucks etc. es geht hierbei um Hegemonie in allen Bereichen. Wenn man/frau noch nicht mal auf einem Platz unter freiem Himmel mehr rauchen darf (warum sollte ich dort Kindern den Rauch ins Gesicht blasen, bitteschön?), wo soll das dann noch möglich sein? In den eigenen vier Wänden, nur noch im eigenen Eigentum? Wir haben glücklicherweise noch keine kalifornischen Verhältnisse, aber vielleicht würden sie sich in dem Land der Oberflächlichkeiten und der ausgeprägten Doppelmoral besser aufgehoben fühlen.

    Herr Kay, sie haben Recht hinsichtlich der Diskussion derselben Argumente. Es ist auch für mich müßig gegen Oberflächlichkeit in der Sache zu diskutieren. Insofern scheint mir, das sich dieser Blog im Kreise dreht.

    Beste Grüße, Jens Tausch

  26. By Raucher on Jun 5, 2008 | Reply

    Lieber Herr Tausch,
    und die anderen hier,

    da ist er wieder, der Stellungskrieg des 1. WK und die braven Soldaten rennen alle 2 Stunden los, um sich gegenseitig abzuschlachten! Bravo, wieder nix gelernt. Hauptsache drauf gedroschen, egal welche Kollateralschäden entstehen.
    Was sind das bloß für Menschen, diese militanten Nichtraucher? Gehen die auch so absolut mit Ihren Kindern oder anderen Mitmenschen um? Ich frage auch zu Hause, ob jemand mein Rauchen stört und ändere dann mein Verhalten oder die Lokation. Ich höre zu, lerne, verstehe und agiere – aber immer höflich, denn bei mir ist noch ein kleiner Rest diese Masse Hirn zwischen den Ohren übrig geblieben; ich möchte nämlich nicht ins Raucher KZ.
    Immer locker bleiben und durch die Hose atmen! Give peace a chance – und den Rauchern auch (schließlich kommen Euch die Steuern zugute, die ihr sonst zukünftig selbst bezahlen müsst).
    Ich liebe die verräucherte Eckkneipe und finde das rauchfreie Lokal bzw. Restaurant prima und ansonsten hätte ich gerne meine Bürgerrechte wieder.
    So long, ein Raucher

  27. By Thomas Gerling on Jun 5, 2008 | Reply

    Was mich an dieser ganzen Diskussion von Anfang an stört, ist daß niemand darauf eingeht, daß Gaststätten keine öffentlichen Gebäude sind.
    Und kein Mensch spricht davon, daß es sich bei Wirten um Unternehmer handelt!
    Die jetzt in einer Art und Weise vorgeschrieben bekommen, wie sie ihr Unternehmen zu führen haben, die über das vertretbare Maß hinaus geht.
    Unternehmer, die ihre Steuern und Abgaben zahlen. Arbeitsplätze bereitstellen. Die ein unternehmerisches Risiko eingehen und denen jetzt ihre freien Gestaltungsmaßnahmen derart eingeschränkt werden.
    Davon spricht niemand.

    Das Problem ist die Einschränkung des freien Unternehmertums in unserem Staat.

    Wann wird denn z.B. dem Lebensmitteleinzelhandel vorgeschrieben, einen bestimmten Anteil an biologisch produzierten Produkten anzubieten?

    Wird hoffentlich bald kommen!!!!!!!

    Und es wird sich sicher auch hier jemand finden, der dies gut finden wird.

  28. By kay on Jun 5, 2008 | Reply

    @Raucher: Das Steuern-Argument ist schon oft genannt worden. Die Kosten, die durch Raucher im Gesundheitssystem entstehen, wiegen die Steuern mehr als auf.
    http://tabakblog.de/2006⁄01/20/volkswirtschaftlicher-schaden-durch-tabakkonsum/

    @Thomas Gerling: Der Staat greift öfters ein, wenn die Gesundheit von Personen in Gefahr ist. Das ist auch seine Aufgabe in der sozialen Marktwirtschaft. Nicht immer regelt der Markt alles optimal im Sinne der Sozialgemeinschaft.

  29. By Eleonore Trautmannsdorff on Nov 30, 2008 | Reply

    Stühle bitte um 180 drehen und neue Sicht:
    Was ändert sich an der Situation wenn wir über saubere Luft als Ziel nachdenken?
    In Kneipen und Restaurant.
    Im Flugzeug fällt mir als Nichtraucherin und Vielfliegerin auf, wie schlecht die „saubere Luft“ in den „rauchfreien“ Räumen ist.
    Wie viel haben eigentlich die Luftfahrtgesellschaften eingespart als sie die Entlüftungen verringerten?
    Wie belastet ist eigentlich ein rauchfreier Raum?
    Welche technischen Lösungen gibt es für eine reinere bzw. gereinigte Luft?
    Darüber gibt es keine Diskussion.
    Sehr bedenklich finde ich.

    Schöner Advent!
    eure Eli

  30. By Marco Greco on Jan 12, 2009 | Reply

    die haben alle zur Abwechslung was wichtiges zu tun und vielleicht hat ja der eine oder andere mit Cigarrengenuss begonnen.
    Herr Spidla findet kein Gehör und kein Interesse, doch Ricci raucht öffentlich weiter.
    Auch und gerade auf Videos, gelle!

    PRIMA NACHRICHTEN gegen das NANNYTUM

    EU-Kommissar Spidla findet für sein Konzept kein Interesse

    …Europa und die Welt hat andere Sorgen. Na endlich!

    Montag, 12.01.2009
    EU-weites Rauchverbot vorerst vom Tisch

    EU-Kommissar Spidla findet für sein Konzept kein Interesse

    Bedeutet dies wirklich eine Verschnaufpause für die Raucher und Tabakwarenbranche, wie es in den ersten Medienberichten am vergangenen Samstag dargestellt wurde? Fakt ist: Ein EU-weites Rauchverbot, wie es noch vor kurzem angekündigt wurde, ist erst einmal zum Leidwesen der Verbotsaktivisten vom Tisch.

    Dem von der EU-Kommission geplanten EU-weiten Rauchverbot in Kneipen, Bars und Restaurants droht demzufolge womöglich ein vorzeitiges Aus. Dies berichtete das Nachrichtenmagazin “Focus” am Samstag vorab unter Berufung auf EU-Experten.

    Sozialkommissar Vladimir Spidla hatte vor kurzem eine Richtlinie zum Schutz der Nichtraucher am Arbeitsplatz, mit den bekannten Auswirkungen für die Gastronomie, angekündigt. Doch dem Magazin zufolge zeigten die betroffenen Parteien in ersten Gesprächen “kein großes Interesse”.

    Es sei “völlig unklar, ob und wann ein solches Verbot kommt”, sagte eine Kommissionssprecherin dem Blatt. Spidla plane “definitiv” keinen Gesetzesvorschlag in seiner Amtszeit bis November 2009. “Zurzeit befragen wir Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Das Ziel ist offen”, hieß es.
    Quelle:Focus

  31. By Frognbeat on Jan 25, 2009 | Reply

    In Hessen siegt die FDP dank der unsäglichen Haltung der Landesregierung am Herd mit dem GUTSHERREN Koch,Herr Söder in Bayern räumt ein, das Rauchverbot hat die Landtagswahl im Freistaat entschieden.
    Die CSU scheint aus ihren Fehlern zu lernen: Nach dem Debakel bei der Landtagswahl im September räumt der ehemalige Generalsekretär und jetzige bayerische Gesundheitsminister ein, dass die grandiose Niederlage der CSU mit dem zuvor aufoktroyierten Rauchverbot zusammenhängt. Auf die Frage, ob das Thema Rauchverbot wahlentscheidend war, antwortete Söder gegenüber der Süddeutschen Zeitung vom 21.01.2008: „Es schadet keinem, aus der Vergangenheit zu lernen – vor allem wenn es dem gesellschaftlichen Frieden dient.“
    Und die Wähler in Hessen haben auch gelernt.
    Wann begreifen die „grOßen“ Volksparteien, daß wir alle durch Bevormundung schon Geistigen-Tinitus bekommen?
    Hat schon mal einer nachgerechnet wie teuer uns das alle kommt?

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