Passivrauchen schädigt Blutgefäße dauerhaft
on Mai 7, 2008
Eine neue Studie von Forschern an der University of California, San Francisco, fand heraus, dass bereits kurzfristiger Kontakt mit Passivrauchen dauerhafte gesundheitliche Schädigungen nach sich ziehen kann.
Laut der Studie würde demnach die Dosis genügen, die man während eines halbstündigen Aufenthalts in einer Bar inhaliert, um Schädigungen der Blutgefäße bei jungen und sonst gesunden Nichtrauchern hervorzurufen.
Studienleiter Yerem Yeghianzarian, Leiter des Cardiac Stem Cell Program, dazu: „Wir wollten untersuchen, ob sich schon kurze Passivrauchbelastungen von 30 Minuten Dauer bei gesunden Testpersonen in Gefäßschädigungen niederschlägt und wie die körpereigene Fähigkeit, sich über die endothelialen Vorläuferzellen zu reparieren, beeinflusst wird“.
Ablauf der Studie: In der Untersuchung wurden die Probanden kontrollierten Mengen an Rauch ausgesetzt, die etwa dem Niveau in einer Bar ohne Rauchverbot entsprechen. Zur Kontrolle wurde den Testpersonen anderntags Frischluft zugeführt. Bei beiden Versuchsanordnungen überprüften die Wissenschaftler die Beschaffenheit der Blutgefäße durch die Messung des Blutflusses per Ultraschall und die Analyse von Blutproben. Die Wirkungen des Passivrauches habe sich in den Tests als tiefgreifend herausgestellt, sagt Yeghianzarian.
Laut Angaben des DKFZ sind 8,5 Millionen nichtrauchende Erwerbstätige am Arbeitsplatz vom Passivrauchen betroffen, 28,5 Millionen Nichtraucher in ihrer Freizeit. Besonders gefährdet vom blauen Dunst seien aber heranwachsende Kinder und Ungeborene, sowie körperlich geschwächte Menschen.
Quelle: pressetext.at, UCSF News Office, medicalnewstoday.com, Newhopeblog.com, medblog.com, medizinauskunft.de
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