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08 Jan

Türkei: Parlament stimmt für Rauchverbot


Das türkische Parlament hat letzten Donnerstag für ein Nichtraucherschutzgesetz gestimmt.
Das Rauchen soll in Bars, Cafés, Restaurants, Kulturstätten und Sportstätten verboten werden. Auch in öffentlichen Gebäuden, Schulen, Bussen, Flugzeugen, Taxis und Zügen ist das Rauchen nicht mehr gestattet. Schiffe dürfen Raucherzonen einrichten, Hoteliers Raucherzimmer.
Bei Missachtung des Gesetzes muss mit Strafen von knapp 30 Euro gerechnet werden. Für Lokalbesitzer, die das Rauchverbot nicht durchsetzen, können nach einer Verwarnung hohe Bußgelder folgen. Wer seinen Zigarettenstummel nicht im Abfall entsorgt, sondern auf die Straße wirft, kann mit 11 Euro Bußgeld bestraft werden.

Das Parlament hat in diesem Zuge auch die Zigarettenwerbung eingeschränkt. Tabakverkäufe an Minderjährige können in Zukunft mit sechs bis zwölf Monaten Haft bestraft werden. Fernseh‑ und Radiosender sollen verpflichtet werden, jeden Monat eine einstündige Sendung über die Gefahren des Rauchens zu senden.

Quelle: DiePresse.com



5 Responses to “Türkei: Parlament stimmt für Rauchverbot”

  1. By Haarry on Jun 8, 2008 | Reply

    Tja, „Europa“ macht sich schon einen mit dem Rauchverbot. Klar, das Nichtraucher geschützt werden müssen, aber muss das so weit führen, das ein ein Menschenteil gleich diskriminiert wird?
    Man wird auch in einem wirtschaftlich, aufstrebenen Land merken, dass auch Raucher Geld bringen…oder brachten. Da das Rauchen auch unter dem Sonnenschutz verboten ist (Überdachter Raum…? dann ja wohl auch unter dem eigens mitgebrachten Sonnenschirm…
    Harald Haak
    P.s.
    Ägypten freut sich auf die europäischen Raucher…ährlich!

  2. By kay on Jun 8, 2008 | Reply

    Wer sagt, dass Raucher Geld bringen? Raucher kosten eher Geld. Einfach mal in die Rubrik Volkswirtschaftliche Kosten oder hier klicken: http://tabakblog.de/2006⁄01/20/volkswirtschaftlicher-schaden-durch-tabakkonsum/

  3. By Haarry on Jan 14, 2009 | Reply

    Ok sehe ich ja ein, aber 90 % betreiben Sport, und der ist noch Kostenträchtiger….

    Es geht nicht um Kosten der Gesundheitskassen, es geht um die beschneidung des selber entscheiden…. Jeder muss wissen was er tut. Schon eimal etwas von dem „mündigen“ Bürger gehört?

  4. By Sandy.cheeks on Feb 5, 2009 | Reply

    Ich war gestern auf einer Veranstaltung „mündiger Bürger“ – einem Karnevalsschiff mit 1500 Gästen, von denen „gefühlte“ 80 % geraucht haben.
    Leider bin ich seit meiner Geburt Nichtraucher und vertrage den Gestank einfach nicht. Deshalb war für mich der Abend nach einer Stunde – inkl. dem nächsten Tag – gelaufen. Ist es ein Zeichen von „Mündigkeit“ wenn man es seinen Mitmenschen unmöglich macht, einen schönen Abend – für den auch ich im übrigen Geld bezahlt habe – zu einer Qual zu machen? Da Rauchen ja offziell als Sucht anerkannt ist, bin ich der Meinung, dass man „Suchtkranke“ nicht über das Wohlbefinden anderer Menschen entscheiden lassen darf, sorry!

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