Rauchverbote führen zu weniger Infarkten bei Nichtrauchern
Rauchverbote in der Gastronomiewirtschaft können zur Abnahme von Herzattacken führen. Der Wissenschaftler Dong-Chul Seo von der Indiana University in Bloomington hat einen drastischen Rückgang der Herzinfarktrate bei Nichtrauchern festgestellt. Er analysierte die Zahl der deswegen nötigen Krankenhausbesuche in Monroe County im US-amerikanischen Bundesstaat Indiana. Vier Jahre nach Einführung eines Rauchverbots in der Gastronomie wurden während eines Zeitraums von 22 Monaten nur 5 Nichtraucher wegen eines Infarkts ins Krankenhaus eingeliefert. Vor Einführung des Rauchverbots waren es im gleichen Zeitraum 17 Nichtraucher.
Im US-Bundesstaat New York ist das Rauchen in der Gastrowirtschaft bereits seit 2003 verboten. Harlan Juster von den staatlichen Gesundheitsbehörden gab bekant, dass es seit Einführung des Rauchverbots acht Prozent weniger Infarkte und Einsparungen von 56 Millionen Dollar im Gesundheitswesen gebe. Im Jahr 2004 gab es schließlich 3813 Herzinfarkte weniger als man berechnet hatte.
Wissenschaftler um Francesco Barone-Adesi von der Universität Turin konnten in einer anderen Studie in Norditalien einen Infarktrückgang um 11 Prozent nachweisen.
Quelle: sueddeutsche.de

5 Trackback(s)