Tabakblog

Informationen über Tabakkonsum und Passivrauchen.

07 Sep

Rauchverbot in Hessen beschlossen


Der hessische Landtag hat am Donnerstag ein Rauchverbot beschlossen, welches das Rauchen in Gaststätten und öffentlichen Gebäuden verbietet. Betroffen von dem Rauchverbot sind damit ab dem 1. Oktober 2007 z. B. Diskotheken, Kneipen und Restaurants sowie Behörden, Einrichtungen der Kinder‑ und Jugendhilfe, Flughäfen, Heime, Hochschulen, Museen, Kinos, Konzertsäle, Krankenhäuser, Pflegeheime, Rehabilitationseinrichtungen, Sporthallen und Theater.
Der Gesetzgeber lässt allerdings Ausnahmen zu. Für viele Einrichtungen besteht die Möglichkeit, abgetrennte Raucherzimmer einzurichten.
Verantwortlich für die Durchsetzung des Rauchverbots in Hessen sind die Betreiber der Einrichtungen. Wer beim Rauchen erwischt wird, muss mit einer Geldbuße von bis zu 200 Euro rechnen. Gastwirte, die den Tabakkonsum nicht unterbinden, drohen Geldbußen von bis zu 2500 Euro. Verstöße gegen das Nichtraucherschutzgesetz können bei Pro Rauchfrei e. Ⅴ. gemeldet werden.
CDU, SPD und die Grünen stimmten dem Gesetzesentwurf der Landesregierung zum Schutz von Nichtrauchern zu, die FDP lehnte das Gesetz ab. Hessen ist nach Baden-Württemberg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern das vierte Bundesland, das 2007 ein Nichtraucherschutzgesetz in Kraft setzt.

Quelle: Frankfurter Rundschau



39 Responses to “Rauchverbot in Hessen beschlossen”

  1. By Diana on Sep 15, 2007 | Reply

    Hallo …

    ich bin selber Raucherin … respektiere aber die Nichtraucher … aber ich Denk das es bissel arg zu weit geht … das man den Gastwirten ihre Existenz da mit nimmt …

    eine bekannte von mir hat eine reine Raucher Kneipe … die sie nach dem neuen Gesetz zu machen kann weil ihr die Leute aus bleiben werde … wer bitte schön ist da zur Verantwortung zu ziehen … und was soll aus vielen Gastwirten werden … die nicht mal die Möglichkeit haben … den Hauptraum als Rauch freien Raum zu machen … zumal der Qualm ja eh inne Wände hängt usw. bis das alles raus ist aus diesen Kneipen … vergehen Monate oder Jahre … sei denn man saniert so eine Kneipe komplett neu und das kostet Geld … wer soll dies alles bezahlen …

    das Gesetz ist für die Katz … man kommt sich vor wie in der DDR … alle hatten nen Fass auf gemacht das man sich wehren soll … nix anderes ist das heute hier auch … das ist einfach Menschen abwertent und entwürdigend …

    Raucher oder Nichtraucher hin oder her … die nicht rauchen möchten … müssen ja nicht in solch Kneipen gehen …

    hat nicht der Deutschte Staat auch von den Rauchern profitiert an steuern usw… waren doch gute Einnahme quellen für die Politiker die sich ihr leben schön machen … na ja wenn sie nicht durch die Zigaretten mehr Geld einnehmen … holen sie es von de anderen Leute wieder … Dann wird mal schnell dies oder das wieder erhöht … Schweinerei sag ich da nur …

    es sind viele die eigentlich mit da runder leiden werden wegen Nichtraucher Kneipen … die Automaten aufsteller und die Bierbrauereien … wer geht noch in Kneipen als Raucher wenn sie in nen abgeschotteten Raum müssen wo nix mehr los ist …

    ich glaub noch nicht mal daran das sich der ein oder andere Politiker selber daran hält … im Gegenteil … es wird dann wieder unterm Tisch geschoben und gesagt nu ja is halt einer vonner Politik … die haben Sonderrechte wie in vielen Dingen halt auch … die verprassen schon unsere steuern gut … wird eh alles vom keinen Mann geholt …

    nu warten wir noch uff de nächste hürte die Gastwirte die ihre Kneipen zu machen müssen mit Personal … Arbeitslosengeld zu geben und wieder oder besser noch mehr arbeitslose zu haben …

    warum lässt ma nicht de Lauts selber entscheiden über ihre Existenz ob Raucher oder net Raucher Kneipe zu machen … tut mir im herzen weh wenn ich seh wies meiner bekannten geht und die hat Kinder für se aufkommen muss

    Mahlzeit

    LG Diana

  2. By Asklepios on Sep 15, 2007 | Reply

    eine bekannte von mir hat eine reine Raucher Kneipe … die sie nach dem neuen Gesetz zu machen kann weil ihr die Leute aus bleiben werde

    Zumindest in anderen Länder, die ein Rauchverbot eingeführt haben, sind die befürchteten Umsatzeinbußen ausgeblieben, da die Raucher weiterhin ausgegangen sind.

    hat nicht der Deutschte Staat auch von den Rauchern profitiert an steuern

    Nein, das ist nur ein Gerücht. Tatsächlich bürdet das Rauchen dem Staat enorme Kosten auf.

  3. By Blackout on Sep 16, 2007 | Reply

    „die nicht rauchen möchten … müssen ja nicht in solch Kneipen gehen“

    Diese Arroganz mancher Raucher ist vielleicht das Problem. Ich als Nichtraucher kann momentan in fast überhaupt keine Kneipe gehen, denn überall wird man eingenebelt. Und leider nehmen viele Raucher noch nicht mal so viel Rücksicht NICHT zu rauchen, während ich gerade esse – und das, obwohl sie sich an meinen Tisch dazugesetzt haben.

    Ich finde das neue Gesetz super und werde jetzt viel öfter essen gehen.

  4. By Diana on Sep 19, 2007 | Reply

    sicher kann ja alles vielleicht zutreffen … das es nicht so schlimm wird und die Leute sich an das ein oder andere gewöhnen … aber dies braucht auch seine zeit und geht auch nicht von jetzt auf gleich …

    die kosten die den Staat angeblich aufgebürdet werden … kann ich nicht nach vollziehen … ich Denk da sollte man auch gleich das saufen verbieten … gibt so viele Alkoholiker … mich stinkt’s auch an nur suffköppe zu sehen … und dann den Gestank sich rein ziehen zu müssen …

    ich glaub auch nicht das die Leute mehr essen gehen durch das verbot in Kneipen zu rauchen … da hat die Politik schon nen Riegel vorgeschoben … mit ihren ständigen Erhöhungen … selbst gutverdiener überlegen sich wo und wie sie ihr Geld ausgeben …

    das puh rufe von Nichtrauchern kommen ist klar … aber man sollte nicht alle Raucher unter eine decke stecken … man kommt sich eh schon als Schwerverbrecher vor wenn man auf der Strasse oder das neuste jetzt auf dem Bahnhof raucht … wo man in einem gelben Kästchen stehen muss …

  5. By Klem on Sep 26, 2007 | Reply

    Nun habe ich rechtzeitig meinen Kochkurs erfolgreich beendet und werde selbst kochen, statt jeden Abend Essen zu gehen. Mit Freunden und Bekannten, ob Raucher oder Nichtraucher, werde ich mich zukünftig zu Hause treffen. Früher hiess es, wer nicht raucht, der spart eine Menge Geld. Ich spare jetzt mehr Geld, als ich für das Rauchen ausgebe. So betrachtet kann ich dem ausserhäuslichen Rauchverbot sogar Positives abgewinnen.

    In der Geschichte des Vereinigten Königreichs, als Beispiel, gab es schon etliche Rauchverbote. Keines war für die Ewigkeit. Bislang hat auf dieser Welt noch keine Prohibition überlebt. Hinterher wurden sie immer verlacht. Am Ende wird es Nichtraucher-Restaurants geben und Raucher-Restaurants. Und die Verodnungsbürokraten werden sich mal wieder fragen, warum sie nicht schon vorher auf die Idee gekommen sind. Der Bürger wird frei und für sich entscheiden dürfen und nicht mehr von populistischen, parlamentarischen Oberlehrern gegängelt werden. Diese Episode staatlicher Bevormundung sitze ich aus.

  6. By Biehl, Martina on Sep 26, 2007 | Reply

    Ich finde das Nichtrauchgesetz als diskriminierung der Menschheit, ich habe eine kleine Eckkneipe in der 90 % Raucher sind. Habe keine Möglichkeit einen Rauchraum zu machen. Meine Gäste sind alle sehr frustriert, sogar die Nichtraucher. Denn wir sind alle der Meinung, dass ganz einfach die Gemütlichkeit damit nicht mehr gewehrleistet ist, denn es wird so sein, daß alle paar Minuten irgendeiner rausgeht um eine Zigarette rauchen zu können. Ich finde es eine Superidee, daß man Kinder und Jugendlichen das RAuchen verbieten will, denn die meisten haben ja noch nicht mal angefangen und kommen somit nicht in die Versuchung. Aber was soll das, wenn ich ein erwachsener Mensch bin vielleicht 60 Jahre, habe mein ganzes Leben geraucht und will beim Skat spielen in der Kneipe meine Zigarette rauchen und muß mir das dann in diesem Alter verbieten lassen.
    Außerdem hat man uns suggestiert, als die Mauer viel, daß wir doch alle jetzt eins sind und uns akzeptieren sollen. Und jetzt macht jedes Bundesland was es will, da frag ich mich wo ist da die sogenannte Deutsche Einheit.
    Ich dachte wir sind eine Land der Freien Meinung, warum kann man dann nicht selbst entscheiden ob man eine Raucherkneipe hat oder nicht denn die Gäste können dann auch selbst entscheiden ob sie diese Kneipe betreten wollen oder nicht.

    Gruß die Wirtin

  7. By Stefan Heck on Sep 26, 2007 | Reply

    Ich denke es ist mehr als gerechtfertigt das Rauchen in den Gaststätten zu verbieten. Eigentlich sogar ohne die Ausnahmen, diese Schaden den Gastwirten – die keinen Raum haben – nämlich wirklich. Der Vergleich mit Alkohol hinkt, den wenn einer sich zusäuft, schadet er mir als unbeteiligtem nicht. Mit rauchen aber schon. Auch geht es nicht um Gestank sondern um Lungenkrebs.
    Wenn ich mit einer Tüte Asbest in eine Kneipe komme und alle halbe Stunde eine Hand voll in die Luft werfe, welcher Raucher würde sich nicht aufregen? In den Konsequenz ist das das gleiche!
    Viele Jahre mussten sich Nichtraucher den Rauchern unterwerfen nun ist es einmal umgekehrt und das Geschrei der Raucher ist groß ob acht der großen Diskriminierung.
    Das Argument, das Nichtraucher nicht in Kneipen gehen müssen in denen geraucht wird, ist auch Quatsch, da es Aufgrund der Tatsache, dass kein Gastwirt auch nur einen Kunden ausschließen möchte, kaum Alternativen gibt. Wenn Raucher sich wirklich angesichts des Gesetzes vom Besuch der Kneipe abhalten lassen, sei es drum, hab ich mehr Platz.
    Hier lese ich das in einigen Kneipen 90 % Raucher sein sollen – da würde ich mir als Gastwirt einmal Gedanken machen, warum 55 % der Erwachsenen Bevölkerung nicht zu mir in die Kneipe kommen. Denn es gibt mehr Nichtraucher als Raucher!
    Ist vielen hier klar, was sie schreiben? Ich denke nicht!

    mfg
    Stefan Heck

  8. By Igor Pamic on Sep 28, 2007 | Reply

    Nur ein Hinweis an Stefan Heck,

    es stört mich wohl, wenn ich sehe wieviel gerade Junge Leute besoffen nach Discobesuchen sich hinters Steuer setzen und damit unmittelbares Leben gefährden. Und die ältere Generation fährt auch ganz gern mal von der Eckkneipe quer durchs Dorf mit reichlich Bier im Blut nach hause.

    Wäre es dann nicht konsequent zu sagen, jeder Gast der mit dem Auto kommt, bekommt kein Bier auf den Tresen so lange er nicht seine Schlüssel abgibt? Wann kommt in Deutschland endlich die 0,0 Promillegrenze?

    Was ich an euch millitanten Nichtrauchern so liebe? Die meisten die ich kenne, trinken regelmäßig Alkohol und sind zum teil übergewichtig, aber meinen alleine durch Nichtrauchen gesund zu leben. Dabei gehen die 5-mal so oft zum Arzt wie Ich, welcher nur etwa 3–5 Kippen pro tag raucht , fast täglich Sport treibt und 2-mal in der Woche abends in der Bierkneipe bei 1–2 Bier mal ne Zigarette dabei rauchen will.

    Diese Polemik und scheinheilig stinkt zum Himmel!

    mfg
    Igor Pamic

  9. By Stefan Heck on Sep 30, 2007 | Reply

    An Igor:

    Zum einen gibt es die 0.0 Promille Grenze bereits für Fahranfänger.
    Auch gibt es Strafen für alkoholisierte Fahrer. Das es einige trotzdem machen ist nicht akzeptabel und wird zurecht bestraft. Wo ist das Problem?

    Auch gibt es übergewichtige Raucher und Nichtraucher, wo ist der Zusammenhang?
    Jeder ist für seine eigene Gesundheit verantwortlich, da braucht es niemanden der einem noch zusätzlichen Gefahren aussetzt.

    Schon aus Rücksicht hätten Raucher in Gastwirtschaften in der Vergangenheit auf Zigaretten verzichten müssen, nur können die meisten dies nicht — Aufgrund Ihrer Sucht.

    Das man nun in Gastwirtschaften keine unbeteiligten gesundheitlich schädigen kann, stört Sie also,. Ich glaube dazu muss man nichts mehr sagen.

    mfg
    Stefan Heck

  10. By Christian on Okt 1, 2007 | Reply

    Also dass man in Restaurants nicht rauchen darf ist vollkommen ok.Da bestellt man sein gutes essen und bekommt vom Nachbarn den Apetit verdorben da man statt dem essen die Zigarette riecht.Aner in Clubs und Cafes soll man den Leuten nach dem essen die Zigarette schon gönnen.Sonst soll man hingehen und das rauchen ganz Verbieten wie andere Drogen auch da sie ja auch unabhängig machen und gesundheitschädlich sind. Was den Gastwirt angeht so sollte die Regierung mal darüber nachdenken was passiert wenn ein EU Gesetzt das Rauchen verbietet.Was passiert dann? Jetzt bekommen Gastwirte die möglichkeit Räume so einzurichten dass man in diesem Raum rauchen kann.Wird die EU es verbieten haben die Wirte ihr Geld aus dem Fenster geschmissen weil sie teuer umgebaut haben. Ich kann nur sagen in Luxemburg tut kein Wirt umbauen da es teuer ist und die EU darüber berät das Gesetz durchzubringen.Also solte die Deutsche Regierung die Wirte mal darauf hinweisen bevor jeder das Geld aus dem Fenster schmeisst!

  11. By Daniel on Okt 12, 2007 | Reply

    Was mischt sich der Staat (hier: Bundesland Hessen) in meine Privatsphäre ein?
    Wenn ein rauchender Gastwirt mit rauchendem Personal rauchende Gäste bedient ist keiner geschädigt! Kein Rechtgut verletzt! Und niemand zu irgendetwas gezwungen. Anders als in öffentlichen Einrichtungen muss niemand einen Raum betreten, der mit Wolllust die Sinne vernebelt.
    Gut, an der Tür müsste sicherlich ein Warnhinweis angebracht werden á la „Der Besuch dieser Kneipe gefährdet ihre Gesundheit“ oder so…

    Warum also keine Wahlfreiheit für Gastwirte und genussfreudige Gesellen?
    Stimmt es, dass Raucherlokale wirtschaftliche Vorteile gegenüber Nichtraucherlokalen hätten?
    Ich glaube nicht! Wird doch immer das Argument angeführt, dass Nichtraucher jetzt wieder häufiger in Kneipen gehen.
    Bei 80 % nichtrauchender Bevölkerung müsste ein Nichtraucherlokal ja aus allen Nähten platzen…
    Platz es aber nicht, warum?
    Weil viele Nichtraucher eben auch Nichtgenießer, Nichtausgeher, Nichtspasshaber und nichtlocker sind!
    Bin mal gespannt, wie lustig es die ganzen Nichtraucher jetzt in den cleanen Bewirtungsstätten ohne uns Raucher haben werden.
    Leider werde ich es nur nicht beobachten können, weil ich lieber in die Keimzellen des Widerstandes gehe. Und da wird geraucht – aber hallo!

  12. By Asklepios on Okt 13, 2007 | Reply

    Wenn ein rauchender Gastwirt mit rauchendem Personal rauchende Gäste bedient ist keiner geschädigt!

    Das stimmt so nicht. Denn jeder Raucher inhaliert zusätzlich zu dem Rauch seiner Zigarette auch den der anderen Gäste. Abgesehen davon halten sich in der Regel auch Nichtraucher in der Gastronomie auf.

    Kein Rechtgut verletzt!

    Falsch. Es wird Art.2 Abs. 2 des Grundgesetzes (Körperliche Unversehrtheit) verletzt. Auch wenn sich nur Raucher in der Gaststätte aufhalten. Das Rauchen von Tabakprodukten in Innenräumen erfüllt wenn weitere Personen anwesend sind – egal ob Raucher oder Nichtraucher – durch den Zwang zum Passivrauchen den Tatbestand einer langfristigen Körperverletzung.
    Zudem unterliegen toxische und gesundheitsschädliche Emissionen in Innenräumen gesetzlichen Richtlinien.

    Und niemand zu irgendetwas gezwungen.

    Einen gesellschaftlichen Zwang gibt es mit Sicherheit. Nicht jeder wird eine Einladung von Vorgesetzen, dem Partner oder der Familie ablehnen können.
    Davon abgesehen ist die Aussage sehr arrogant und assozial. Weil einige Raucher ihrer Sucht auch in öffentlich zugänglichen Räumen nachgehen wollen, schließen sie andere von großen Bereichen des öffentlichen Lebens aus. Dies betrifft u.a. ältere und Kranke Menschen, aber auch Schwangere.

    Warum also keine Wahlfreiheit für Gastwirte und genussfreudige Gesellen?

    Das haben wir jetzt schon und es funktioniert nicht. 70 bis 80 Prozent der deutschen Bevölkerung wünscht sich rauchfreie Restaurants. Der tatsächliche Anteil rauchfreier Gaststätten liegt im einstelligen Prozentbereich.

  13. By Sonia on Okt 17, 2007 | Reply

    Tja, nun ist der Qualm weg – und es stinkt trotzdem. Ich bin Nichtraucherin, aber nehme jetzt doch tatsächlich in Kneipen mehr Schweiß-, Käsefuß- und sonstige unangenehme Gerüche wahr, die durch den Qualm zuverlässig überdeckt wurden. Wer dabei noch mit Genuss essen kann – Mahlzeit. Und noch ein Wort zu den Nichtrauchern: manche von Euch übertreiben es einfach mit ihren ach-so-tollen Argumenten – gewöhnt Ihr Euch mal lieber an, Deo und Mundspray zu benutzen, soviel dazu. Und das sage ich als Nichtraucherin. Widerlich! Ich will –zumindest ein bisschen!- Qualm zurückhaben!

  14. By Stefan Heck on Okt 17, 2007 | Reply

    Ok, OK

    bei Argumenten wie – lieber Lungenkrebs und Zigarettengestank als Mundgeruch – fällt mir wirklich nichts mehr ein.

    Außer vielleicht: Ich komme nicht jedem Gast im Lokal so nahe, das ich seinen Mundgeruch bemerke. Andere Poster hier scheinbar schon.

  15. By Sonia on Okt 20, 2007 | Reply

    Hallo Stefan,

    nein, so nah komme ich niemandem, außer meinem Käsefuß- und Mundgeruchfreiem Freund. :-) . Nur wenn man –gezwungenermaßen‑ dicht aneinander gedrängt in Bars/Kneipen steht/sitzt, nimmt man tatsächlich Gerüche wahr, die vorher vom Zigarettenrauch überdeckt wurden. Wie gesagt, ich finde das Rauchverbot grundsätzlich völlig ok, aber nicht ok finde ich so manche Reaktion von Nichtrauchern (und ich betone es hier noch einmal: ich selber rauche nicht!) gegenüber Rauchern.

    Nun müssen sie schon in den meisten Fällen vor die Tür, und werden da auch noch von Nichtrauchern mit dummen Kommentaren angeblasen von wegen Luftverpestung, es stinkt usw. usf., das Übliche halt. Hallo?? Irgendwo hört’s auch mal auf. Ich persönlich habe die MEISTEN Raucher tolerant erlebt, die Intoleranten sind für mich die Nichtraucher, die trotz aller Rücksichtnahme und der jetzt erhobenen Gesetze immer noch am Motzen sind, egal wo.

    Es ist doch mal gut. Und wenn draußen Raucher stehen, kann man an denen auch ohne dummen Kommentar vorbeigehen, oder was ist so schwer daran? Gefährdung besteht dort sicher nicht, da müsstest dann DU schon den draußen stehenden Rauchern sehr nahe kommen, um evtl. Gesundheitsschäden bzw. stinkende Klamotten davonzutragen. War bei mir bisher nicht der Fall, und um es mal mit Deinem Kommentar auf den Punkt zu bringen: andere Poster hier scheinbar schon.

    Gruß,
    Sonia

  16. By ==[ Chi Mang ]== on Okt 20, 2007 | Reply

    Nun müssen sie schon in den meisten Fällen vor die Tür, und werden da auch noch von Nichtrauchern mit dummen Kommentaren angeblasen von wegen Luftverpestung, es stinkt usw. usf., das Übliche halt.

    Dass man als Raucher gelegentlich von anderen Menschen auf die Rauchbelästigung angesprochen wird, ist nicht weiter verwunderlich. Würden Raucher nur dort rauchen, wo sie niemanden stören, gäbe es diese unsinnigen Diskussionen nicht.

    Ich persönlich habe die MEISTEN Raucher tolerant erlebt

    Ich habe leider ganz andere Erfahrung gemacht. Ich habe schon oft Raucher angesprochen, doch bitte nicht in Anwesenheit meiner Kinder zu rauchen. Eigentlich ist das ja selbstverständlich, aber es kam sogar ein paar mal vor, dass sie selbst dann nicht an einem anderen Ort geraucht haben. Nun ja, jeder hat andere Erfahrungen gemacht, meine waren eher negativ.

    die Intoleranten sind für mich die Nichtraucher, die trotz aller Rücksichtnahme und der jetzt erhobenen Gesetze immer noch am Motzen sind, egal wo.

    Rücksicht würden die Raucher nehmen, wenn sie nur dort rauchen würden, wo sie niemanden belästigen und schädigen.

    Und wenn draußen Raucher stehen, kann man an denen auch ohne dummen Kommentar vorbeigehen, oder was ist so schwer daran?

    Das stimmt, dumme Kommentare sind nicht nötig. Dennoch erwarte ich von den Rauchern, dass sie dort qualmen, wo sie niemanden belästigen.

  17. By rauchverbotfreundin on Okt 20, 2007 | Reply

    sonja: das mit den käsefüßen und dem mundgeruch ist nicht ernst gemein??!?! beides ist nicht gefährlich und im gegensatz zu zigarettenrauch die absolute ausnahme. außerdem sind käsefüße und mundgeruch im gegensatz zu zigarettenrauch sicher keine absicht.

  18. By Cooli on Okt 24, 2007 | Reply

    Ich finde eh nichtrauchende Mütter mit Kindern oder Nichtraucher sollten Raucherzonen nicht mehr betreten, denn sie stören Raucher nur mit blöden Kommentaren. Ferner können Nichtraucher ja für sich ihre Klicken bilden, was braucht man Menschen wie Raucher sind doch eh schon Aussetzige??!!Ich kann mir als Raucher endlich wieder Markenzigaretten erlauben statt selbst zu stopfen, soll doch der Gastronom seine Kneipe schließen aufgrund weniger Bierumsatz. Geraucht wird seit 1000 Jahren aber bei Nichtrauchern muss sich das von heut auf morgen ändern, deshalb zahlen wir ja auch noch den Solizuschlag, weil die DDR bzw. der Osten auch super schnell wieder aufgebaut werden musste. Naja aufgrund von draussen rauchen, kann man sich ja die Medikamente für Erkältungen wieder von der Kasse bzw. dem Arzt holen. ich lach mich tod, zapf ich mein Bier doch gleich zuhause, da gibts auch keine Nichtraucher.

  19. By Gerd on Okt 25, 2007 | Reply

    Geht ja ganz schön heiß her hier.
    Ich selbst bin Raucher und besuche seit dem 01.10.2007 nur noch ausgewählte Kneipen, welche einen Raucherraum haben. Komischerweise sind genau diese Kneipen/Räume meist richtig voll, NR-Räume nur halb so gut besucht. Und es kommen sehr viele Besucher aus den NR-Räumen in die R-Räume. Finde ich mal schrecklich inkonsequent.

    Das Rauchverbot der Sache nach finde ich gut und begrüße es auch, ich habe keine Probleme, meine paar Kippchen im Freien oder gar nicht zu rauchen. Aber hier in Frankfurt am Main gibt es überdurchschnittliche kleine Kneipen, die fast ausschließlich von Rauchern besucht werden, die nach Feierabend auf ihren Äbbelwoi vorbeikommen und dabei zwei drei Kippen rauchen. Diese Kneipen werden aussterben – leider.

    Ärgerlich finde ich persönlich den Zeitpunkt des Inkrafttretens des NRS-Gesetzes – 01.10., die kalte Jahreszeit steht an. Wäre es zum 01.06. in Kraft getreten, dann wären die Raucher ohne zu murren ins Freie gegangen und hätten dort geraucht, bis zum Beginn der kalten Jahreszeit wäre der erste Rauch verflogen.

    Was auch niemand bedenkt ist, dass Rauchen eine Sucht ist (die zweifelsfrei auch Dritte belästigt/gefährdet). Aber ist es nicht so, dass eigentlich jedem Kranken – also auch einem Suchtkranken geholfen werden sollte, anstelle ihn aus der Öffentlichkeit zu verbannen?

    Das Ganze Gesetz finde ich persönlich sehr unausgegoren, leider gab es wohl keine Möglichkeit, es zu umgehen, da seit Jahren in der Gastronomie angemahnt wird, mehr Rücksicht auf NR’er zu nehmen.

  20. By Asklepios on Okt 27, 2007 | Reply

    @Cooli :

    soll doch der Gastronom seine Kneipe schließen aufgrund weniger Bierumsatz.

    Altes Märchen, neu aufgewärmt. In anderen Ländern kam es nach der Einführung eines Rauchverbots nicht zu Umsatzrückgängen. Man kann davon ausgehen, dass Wirte auch in Deutschland nicht mit Einbußen zu rechnen haben.

    Geraucht wird seit 1000 Jahren

    Aber nicht so wie heute. Zigaretten gibt es erst seit etwas mehr als 150 Jahren. Der Konsum von Tabakwaren vor dieser Zeit ist nicht mit dem heutigen zu vergleichen.
    Übrigens hatten Raucher noch noch Anfang des 20. Jahrhundert die Höflichkeit, zum Rauchen in einen abgetrennten Bereich zu gehen und dort die Tabakprodukte zu konsumieren. Dabei zog man sich eine Art Umhang über, um die Kleidung vor dem Gestank des Rauchs zu bewahren.

    @Gerd:

    Was auch niemand bedenkt ist, dass Rauchen eine Sucht ist (die zweifelsfrei auch Dritte belästigt/gefährdet). Aber ist es nicht so, dass eigentlich jedem Kranken – also auch einem Suchtkranken geholfen werden sollte, anstelle ihn aus der Öffentlichkeit zu verbannen?

    Nach wie vor kann jeder in Raucher in der Öffentlichkeit rauchen. Eingeschränkt wurde das Rauchen lediglich in öffentlich zugänglichen Gebäuden, weil durch die Gifte des Tabakrauchs andere Personen geschädigt werden. Nur weil jemand drogensüchtig ist, hat er noch lange nicht das Recht, andere dadurch zu schädigen.

  21. By Stefan Heck on Okt 28, 2007 | Reply

    Hi,

    ich glaube die Diskussion dreht sich hier im Kreis.

    Zunächst:
    Wenn mich Raucher nicht stören, beschwere ich mich auch nicht über Sie.
    Meine Erfahrung ist das Raucher sich in der Vergangenheit überwiegend einen Dreck darum gekümmert haben ob Sie andere belästigen oder nicht. Ausnahmen hiervon mag es geben.

    Von den Argumenten der Raucher lasse ich nur das gelten, das kleine Kneipen mit nur einem Raum benachteiligt werden. Deshalb bin ich auch gegen alle Ausnahmen. So wie nun offensichtlich in Bayern beschlossen. Hut ab vor der CSU. Wenn wir alle Glück haben, ziehen die anderen Bundesländer nach.

    Alle anderen Punkte zusammen gefasst: Raucher meinen das Nichtraucher eben nicht in Kneipen gehen sollen wenn sie den Rauch nicht ertragen, oder es erdulden müssen. Dazu nur: haben wir (zu) lange gemacht nun ist es anders herum – wo ist das Problem für euch in eine Rauchfreie Kneipe zu gehen? Wegen einer Sucht wollt Ihr nicht mehr in Kneipen gehen — das ist armselig, aber ich kann es akzeptieren und damit leben.

    Zusammenfassend:
     – Es gibt nicht einen Aspekt am Rauchen der es Wert ist geschützt zu werden.
     – Rauchen ist gesundheitsschädlich und jeder hat ein Recht darauf, dass der Staat Ihn vor solchen Risiken schützt. Nichtraucher wollen den Schutz, Raucher nicht. Schutz ist hier höher zu bewerten als Sucht.
    – Raucher sind eine Minderheit sind und die Mehrheit in einer Demokratie entscheidet
     – Raucher an Nichtrauchern eine Form von Körperverletzung zu begehen.

  22. By Igor Pamic on Okt 30, 2007 | Reply

    Ich glaube Herr Heck, „Sie“ haben es immer noch nicht verstanden.Ich gehe es einmal rein statistisch an.
    Natürlich sind die Raucher in der Unterzahl, sonst wären die Diskussionen ja auch überflüssig,Aber annähernd ⅓ der Bevölkerung als Minderheit zu bezeichnen ist schon sehr gewagt,
    Nehmen wir jetzt mal die Zahl der Mehrheit. Sind da denn alle der Ansicht, daß Rauchverbot in Kneipen (und von nichts anderem Rede ich) ist nötig?Ich bin der festen Überzeugung,daß sich mindestens 30 % der nichtrauchenden Bevölkerung mit den Rauchern solidarisiert und dann wären die Mehrheitsverhältnisse nämlich gar nicht mehr so klar. In meinem Umfeld kenn Ich keinen Nichtraucher, der sich in einer Bierkneipe(und wie gesagt von nichts anderem Rede ich) vom Rauchen gestört gefühlt hat. Ich kenne bereits 3 Kneipen innerhalb 5 Kilometer, die bei bleibender Flaute zum Jahresende dichtmachen müssen.Kneipen, die es schon jahrzehnte gibt.
    Traurig ,aber für die gesunde Sache muß man wohl Opfer bringen. Aber das ist nicht mein Thema. Wie gesagt, viele Nichtraucher gehen jetzt auch nicht mehr in die sterilen Kneipen, weil wer trinkt schon gern allein. Vielleicht sollte man das öffentliche Leben auf 0–12 Uhr verlegen, dann können dann auch die viele Nichtraucherfamilien mit Kindern Nachmittags die Bierkneipen besuchen,so wie es ja von den Befürwortern suggeriert wird. Dann kann man die Kidds auch schon gleich mal mit Alkopops vertraut machen und sie für zukünftige Flatratepartys fitmachen.
    Lange Rede kurzer Sinn; Ich wäre mal ganz vorsichtig mit übereilten Äüßerungen, denn das wirkliche potentielle Klientel an kneipengehenden Nichtraucheren ist vermutlich gegenüber dem Rauchen deutlich entspannter eingestellt, wie das Klientel an Restaurantbesucher.

    mfg

    Igor Pamic

  23. By Diana on Okt 30, 2007 | Reply

    Morchen ihr NICHTRAUCHER und RAUCHER

    nu ja hat sich ja doch bissel was getan hier … als ich am 15.09.2007 angefangen habe … über die Sinnlosigkeit der NICHTRAUCHENDEN Kneipen zu schreiben …

    Mittlerweile hat meine Freundin ihre ganzen Stammkunden fast verloren … durch das ach so tolle Gesetz … viele fühlen sich einfach net mehr wohl … die Gemütlichkeit fehlt und die Stimmung ist da hin …

    versteh eh nicht warum sich die Nichtraucher so auf geilen das sie jetzt alle lieber in Kneipen gehen zum essen … macht doch eh kaum wer … schaue man mal auf die gesamte Preiserhöhung der Lebensmittel …

    rauchen wird teurer … da hören eh bald viele freiwillig auf … und das essen wird auch teurer … egal wies ist die leidtragenden sind und bleiben die Kinder …

    aber da beschwert sich keiner … ist echt schlimm das man uns ins leben rein labert … man kommt sich eh schon wie nen Schwerverbrecher vor … wenn man mit ner kippe draußen rumläuft …

    richtig finde ich das man wenn Kinder im Auto sind nicht raucht oder das Eltern bestraft werden müssten die ihre Kinder zwingen Rauch ein zu atmen weil sie nicht auf den Balkon gehen können zum rauchen usw… denn die würmchen können sich nicht wehren … aber erwachsene können etwas dagegen tun wenn denne der Gestank stört … sie sollen sich Kneipen suchen wo net geraucht wird …

    mal sehen wie lang sich die Deutschen das alles noch gefallen lassen … denk gibt schlimmeres als das bescheuerte Nichtraucher Gesetz in Kneipen … durch dieses Gesetz … gehen eh viele Kneipen zu Grunde … und die Lauts haben auch Familien zu versorgen … na ja gut Lebens dann halt vom Vater Staat … der uns so oder so schon jeden kleinsten Cent aus der Tasche zieht …

    Malzeit

  24. By Igor Pamic on Okt 30, 2007 | Reply

    Ich möcht noch ein Zusatz zu meinen geistigen Ergüssen geben.
    Es ist bestimmt nicht schön zu sehen, wie jetzt die „Papis“ und „Mamis“ zu hause die Bude voll qualmen, da sie ja in einer Kneipe nicht mehr rauchen dürfen. Ich kenne bereits viele Leute, die aus ihrer Bude eine art Kneipe gemacht haben um mit Gleichgesinnten 1–2 mal die Woche zusammen zu sein. „Schön“ für die Kidds, die jetzt daheim im Rauch Playstation spielen dürfen, nachdem das Rauchen in den eigenen vier Wänden sonst weitesgehend tabu war. Wenn das der Sinn des neuen Gesetzes sein soll, dann bitte schön. Denn wer setzt sich schon gern im Winter in den Garten um ein bißchen Party zu feiern. Das sollten die millitanten Nichtraucher mal bedenken.

    mfg

    Igor Pamic

  25. By Stefan Heck on Okt 31, 2007 | Reply

    Hi,

    hallo Hr. Pamic.

    Ich sehe ein, das es keinen Sinn hat sie mit Argumenten zu konfrontieren.
    Ich schlage daher vor Sie bleiben Zuhause, qualmen dort und gehen dem Teil der Bevölkerung die sich den Gefahren des Rauchens nicht aussetzen wollen aus dem Weg. Die Arroganz mit der Raucher ihre Sucht verteidigen ist mir zuviel und gleichzeitig die beste Begründung warum wir so ein Gesetz gebraucht haben.
    Ich jedenfalls bin in Kneipen gegangen solange dort geraucht wurde obwohl es mich gestört hat. Wenn Raucher nicht in Kneipen gehen weil dort nicht geraucht werden darf. Soll es wohl so sein.
    Obwohl ich nicht verstehen kann, warum einige Nicht begreifen, dass die jetzige Regelung schlicht gesünder ist und weniger Menschen, nämlich eine MINDERHEIT betrifft.

    Zum Verständnis des Begriffes MINDERHEIT, empfehle ich:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Minderheit

    mfg
    Stefan Heck

  26. By Igor Pamic on Okt 31, 2007 | Reply

    Sehr geehrtes ZDF, oh pardon Herr Heck,

    es ist wirklich müßig mit Ihnen sich zu unterhalten, denn ich nehme mal stark an, daß sie auch in diversen anderen Foren, die ich besucht habe Ihr Unwesen treiben und darin ihren fundamentalistischen Mist verzapfen.

    Nur noch 3 Dinge:
    1. Ich gehe weiterhin in Discos und Bars mit abgetrennten Raucherräumen, denn Ich bin jung und brauch das Geld mein Süßer…
    2. In den Kneipen in meiner Umgebung stellen die Wirte wieder die Aschenbecher auf den Tresen, und daß ist auch gut so.
    [Editiert am 1. November von Asklepios: Bitte höflich bleiben.]

    und tschüß

  27. By Stefan Heck on Okt 31, 2007 | Reply

    [Editiert am 1. November von Asklepios: Bitte höflich bleiben.]

  28. By Asklepios on Nov 1, 2007 | Reply

    @Igor Pamic:

    Sind da denn alle der Ansicht, daß Rauchverbot in Kneipen (und von nichts anderem Rede ich) ist nötig?Ich bin der festen Überzeugung,daß sich mindestens 30 % der nichtrauchenden Bevölkerung mit den Rauchern solidarisiert und dann wären die Mehrheitsverhältnisse nämlich gar nicht mehr so klar.

    Bei sämtlichen mir bekannten Umfragen war stets die Mehrheit der Bevölkerung für ein Rauchverbot in Kneipen. Und zwar nicht nur bei Umfragen in Deutschland, sondern weltweit. Einfach mal ein wenig suchen, ein erster Einstiegspunkt ist das Schlagwort Umfrage

    In meinem Umfeld kenn Ich keinen Nichtraucher, der sich in einer Bierkneipe(und wie gesagt von nichts anderem Rede ich) vom Rauchen gestört gefühlt hat..

    Solch subjektive Aussagen bringen uns in dieser Diskussion nicht weiter. In meinem Umfeld beispielsweise kenne ich keinen Nichtraucher, der sich durch den Rauch in einer Kneipe nicht gestört fühlt. Bitte Argumente mit Fakten und nicht mit persönlichen Eindrücken belegen.

  29. By Stefan Heck on Nov 2, 2007 | Reply

    Hallo Asklepios,

    finde es eigentlich nicht richtig, das die zwei Beiträge entfernt wurden.
    So wirkt das ganze viel schlimmer als es ursprünglich war. Zum anderen habe ich nicht damit angefangen. Soll mir aber egal sein.

    Was die Forderungen nach Fakten angeht, kommen wir hier sowieso nicht weiter. Nicht solange die Sucht über Gesundheit gestellt wird. Interessant ist in diesem Zusammenhang doch folgendes. Es gibt im gesamten Thread kein einziges direktes Argument für das Rauchen.
    Im kompletten Internet ist da eigentlich nichts. Immer bedient mach sich Hilfskonstruktionen. Damit man überhaupt was schreiben kann wird etwas konstruiert wie: Raucher retten die Gastwirtschaft. Rauchverbot gefährdet Arbeitsplätze. Mal ehrlich: Das ist doch nicht substanziell entfernt vom Argument: ohne Raucher wäre die Onkologie leer, welches in dem ein oder anderen Beitrag in abgeschwächter Form schon gebracht wurde (Stickwort: Krankenversicherungsbeiträge steigen weil die Leute älter werden).

    Wenn der Raucher dann nichts mehr zu schreiben haben, kommen eben die persönlichen beleidigenden Angriffe, oder Aussagen: ich mach es aber trotzdem. Und ich kenne keinen der was dagegen hat.

    Auch Aussagen wie:

    Ich kenne bereits viele Leute, die aus ihrer Bude eine Art Kneipe gemacht haben um mit Gleichgesinnten 1–2 mal die Woche zusammen zu sein. „Schön“ für die Kidds, die jetzt daheim im Rauch Playstation spielen dürfen, nachdem das Rauchen in den eigenen vier Wänden sonst weitestgehend tabu war.

    Finde ich dann schon wieder unterhaltsam. Die eigenen Kinder gilt es also zu schützen, andere sind mir egal. Aaaaaahhhaaaa!!

    mfg
    Stefan

  30. By Daniel on Nov 2, 2007 | Reply

    Herrlich, herrlich, dieses aufschäumenden Emotionen zum Thema Rauchen.

    Die rein argumentative Herangehensweise von Herrn Heck und Asketos(der als einziger hier diese schwulen „blockquotes“ einbringt ums richtig strukturiert aussehen zu lassen) laufen mit dieser Linie eben zu eindimensional!
    Es geht um mehr als um Argumente!
    Es geht um die Freiheit tun und lassen zu können, was man möchte.
    Niemand spricht das Recht ab, das Nichtraucher vor den Gefahren des Passivrauchens geschützt werden müssen. Das vorliegende Gesetz ist in diesem Zusammenhang sinnvoll und notwendig.
    Ebenso notwendig ist es auch, dass Raucher und Gastwirte einen Raum behalten müssen, um ihre freien Persönlichkeitsrechte (hier: sich vergnügen und rauchen, wie der Mensch das seit Jahrhunderten tut) ausleben zu können.
    An dieser Stelle geht das Gesetz eben zu weit.
    Ausnahmslos alle öffentlich zugänglichen Plätze zu sanktionieren greift eben als Rundumschlag zu tief in die Grundrechte ein. Hier hat eine Abwägung der Rechtsgüter nicht stattgefunden!
    Mit der Schaffung von Nichtraucherlokalen, und der Möglichkeit eines jeden Nichtrauchers diese zu benutzen, ist sein Recht auf körperliche Unversehrtheit gewahrt. Das ausnahmslose Verbot stellt einen rechtswidrigen Eingriff des Staates in die Persönlichkeits‑ und Eigentumsrechte des einzelnen dar.
    Die ideologisch motivierte Gesetzvorlage muss aus diesem Grund meines Erachtens nicht eingehalten werden.
    Wichtig sind Protest und ziviler Widerstand!
    Sonst sind als nächstes auch viele andere Dinge verboten, die eigentlich vielen (aber offensichtlich nicht allen) Spass machen. Und dann „Gute Nacht“!

  31. By Diana on Nov 3, 2007 | Reply

    oh man hier is ja was los

    man darf dies und jenes nicht … nu hat man was zu meckern wegen den Rauchern …

    muss ja immer einen Sündenbock geben … warum hat der Staat dies erst dann zu gelassen und das Zeugs net ehr verboten …

    da zu kommt noch … was ist mit den Autos den Abgasen … da meckert keiner drüber und sagt ihr dürft net mehr auf der Strasse fahren … der ganze Qualm sei’s von der kippe oder dem Auspuff …

    es finden sich immer Gegner und angebliche Opfer die ja so da runder leiden …

    ich persönlich rauche schon über 20 Jahre … sicherlich is Blödsinn oder so … aber is nun mal so … und ans aufhören denk ich auch nicht … dies ist der einzige Genuss den ich ab und zu mal am tage habe … andere trinken Alkohol und andere rauchen nun mal … es gibt Lauts die haben Lungenkrebs … und haben nie geraucht …

    da zu kommt noch das ich Lauts kenne die schon über 90 sind und noch rauchen … wenn man dennen die kippen weg nehmen würde das wäre für die alten Damen der Untergang … erkläre mal ner Oma das sie nicht mehr rauchen sollte

    ich find’s schade das man uns ins leben reden will und Lauts an den Pranger stellt die nun mal nicht nach ökologischen Richtlinien leben und womöglich noch der gesundheits reform schaden …

    man sollte als Raucher so vernünftig sein und Rücksicht nehmen bei Leuten die nicht rauchen … meine güte is ja kein Problem man seine kippe paar Meter weiter weg zu rauchen … und die Nichtraucher die können och mal bissel toleranter sein und och paar Meter weg gehn … wo is da das Problem

    so und jetzt erst mal ne kippe

  32. By Asklepios on Nov 3, 2007 | Reply

    warum hat der Staat dies erst dann zu gelassen und das Zeugs net ehr verboten …

    Auch wenn deine Frage nichts mit dem Thema zu tun hat:
    Zigaretten werden auch in Zukunft zugelassen sein. Nur nicht mehr überall. Einschränkungen werden erst jetzt erlassen, da wissenschaftliche Daten, die die Gefährlichkeit des Passivrauchens belegen, erst seit einigen Jahren existieren. Vorher wurden einfach keine Studien zum diesem Thema angefertigt.

    da zu kommt noch … was ist mit den Autos den Abgasen … da meckert keiner drüber und sagt ihr dürft net mehr auf der Strasse fahren … der ganze Qualm sei’s von der kippe oder dem Auspuff …

    Es gibt es genügend Leute, die über Autoabgase „meckern“. Da diese Abgase genau wie Tabakrauch hochgiftig sind, gibt es tatsächlich strenge Vorschriften. (Katalysatoren, Umweltzonen und Umweltplaketten, emissionsabhängige Maut, Fahrverbote bei bestimmten Ozonwerten – nur um ein paar zu nennen.) Wie du siehst müssen Autofahrer heute bereits mit Einschränkungen leben. Auch Raucher werden sich daran gewöhnen müssen, dass sie dort, wo andere geschädigt und belästigt werden, auf das Rauchen verzichten müssen. Und es ist tatsächlich schade, dass nicht Verstand, Höflichkeit und Toleranz Gesetze unnötig gemacht haben.

    Ein Vergleich von Tabakrauch und Autoabgasen ist allerdings nur bedingt möglich, da wir auf Autos angewiesen sind – auf Tabakprodukte nicht.

  33. By Stefan Heck on Nov 4, 2007 | Reply

    Hallo Daniel,

    ich bin eben in Bezug auf Rauchen sehr wohl für ein absolutes Verbot in in allen öffentlich zugänglichen Räumen. Ich finde auch nicht das dies zu sehr in die Persönlichkeitsrechte der Raucher eingreift. Im Gegenteil ich finde das Raucher zu sehr in meine Persönlichkeitsrechte eingreifen.
    Deswegen sehe ich in Bezug auf dieses Gesetz auch keinen Grund für zivilen Widerstand. Ich unterscheide da Fallweise wofür oder wogegen ich bin. Auch bin ich bin sehr dafür, tun und lassen zu können, was ich will — solange ich keinem Schade. Da ist für mich die Grenze, und da sollte Sie für alle Menschen sein. Sonst könnte ich auch eine Pistole nehmen und wahllos Raucher abknallen und mich dann darauf berufen, das ich tue was ich will. Diese Art von Mord ist nur direkter einer Personen zuzuordnen als die Körperverletzung mit Todesfolge die Raucher begehen. Es gibt unzählige Gründe die Raucher und Nichtraucher aus Sachzwängen zusammen bringt, da kann es nur eindeutige Regeln geben. Aus meiner Sicht kann das nur bedeuten das da Rauchverbot ist, da Raucher anderen einen Schanden zufügen.
    Das dies zeit Jahrhunderten durch Nichtraucher hingenommen werden musste, bedeutet ja nicht das man sich nicht weiterentwickeln darf.
    Früher gab es Hexenverbrennungen, heute empfindet man das wohl eher als barbarisch. Ich denke, dass ich sehr wohl vierdimensional Denken kann, wie viele Menschen auch. Ich habe mich mit dem Thema auch sehr genau auseinander gesetzt. Warum sollte ich also von meiner Meinung abweichen, wenn ich keine Argumente in so einer Diskussion geliefert bekomme.

    Hallo Diane,

    Rauchen als einziger Genuss im Leben – wie traurig ist das denn!
    Aber – Gott sei Dank – Du musst nicht aufhören, das hat ja auch niemand gesagt. Nur da wo Du andere damit belästigst oder gefährdest – schon. Um nichts anderes geht es. Ist das selbe wie mit allen anderen Gesetzen die den persönlichen Umgang von Menschen regeln. Wenn der Nachbar um 2 Uhr Morgen die Stereoanlage aufdreht, nimmt – der eine oder andere – so ein Gesetz schon gerne in Anspruch. Also Opfer sozusagen. Als Täter beruft man sich dann gerne auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit.
    Das Leute Lungenkrebs bekommen die nie geraucht haben, kommt zu einem Teil davon, das sie Passiv rauchen mussten. also ein super Beispiel für das Gesetz. Danke dafür. Das das natürlich nicht die Ursache für alle Lungenkrebsfälle ist, ist mir auch klar.

    Das es 90 jährige Raucher gibt, bestreite ich auch nicht. Ob Du wirklich welche kennst, weiß ich nicht, das Argument ist mir jedoch schon des öfteren Aufgetischt worden, und war nachweislich falsch. Es ist so eine Art Gemeinplatz unter den Rauchern.
    Denn das es deutlichst mehr anders herumgelagerte Fälle gibt willst DU ja wohl nicht bestreiten.

    Vergleiche:
    http://www.rauchfrei.de/rauchen-lebenserwartung.htm
    http://www.krebsinformation.de/Fragen_und_Antworten/rauchen_und_passivrauchen.html

    Sowie 10.000 andere Artikel im Web.

    Die Kippe ein paar Meter weiter weg zu rauchen ist doch keine Option, solange man in geschlossenen Räumen ist, Das musst Du doch nachvollziehen können. Außerdem sind es doch nur ein paar Meter bis vor die Tür einer Gastwirtschaft. Mehr wollen weder die Nichtraucher noch der Gesetzgeber.

    In Bezug auf die Abgase von Autos, lege ich die die Lektüre der Feinstaubverordnung nahe.

  34. By Rosi on Dez 4, 2007 | Reply

    Also, hier bei uns in Georgia (ich lebe in einer Kleinstadt in der Nähe von Atlanta) gibt es dieses Rauchverbot schon seit einigen Jahren, allerdings haben die Hessen da wohl beschlossen, päpstlicher als der Pabst zu sein, denn hier darf man zumindest in Nachtklubs und Kneipen, zu denen keine Minderjährigen Zutritt haben, rauchen und selbst in einigen Restaurants im Barbereich, oder abgetrennten Räumen, da gibt es aber von Landkreis zu Landkreis unterschiedliche Regelungen.

    Ich rauche selber, aber habe mich dran gewöhnt, allerdings treffe ich mich nur noch mit meinen Freunden in Lokalen, wo wir auch rauchen dürfen und mit den Kindern gehen wir so gut wie gar nicht mehr aus, sondern holen das Essen einfach im Lokal ab und futtern daheim.

    Allerdings hat diese Massnahme ihren eigentlichen Zweck, die Bevölkerung zur Entwöhnung zu zwingen, total verfehlt. Alle Raucher, die ich schon vor diesem Gesetz kannte, qualmen immer noch mit Begeisterung und deshalb sind die Kosten im Gesundheitsbereich nicht runter gegangen, dafür gab es aber einiges an Klagen gegen das Bundesland und auch einzelne Landkreise gegeben, weil Restaurant‑ bzw. Lokalbesitzer die zunächst geforderten Spezialabzugsanlagen eingebaut hatten und dann doch das Rauchen verboten wurde und die sind wohl auch damit durchgekommen.

    Hier in Georgia haben wir allerdings den Vorteil, dass wir nicht so lange Winter wie in Deutschland haben, deshalb ist es hier normalerweise kein Problem mal vor der Tür eine zu qualmen, aber schön ist das trotzdem nicht, wenn man sich in netter Runde unterhält und nach draußen muss, um zwischendurch mal den Nikotinspiegel hochzutreiben, vor allem wenn die Nichtraucher, die dabei sind, kein Problem mit der Raucherei hätten. Außerdem sind die vorhandenen Raucherabteilungen in Lokalen normalerweise so brechend voll, dass man kaum einen Platz bekommt, während die Nichtraucherbereiche wie leergefegt sind. Ich denke mal, das spricht für sich…

  35. By Asklepios on Dez 6, 2007 | Reply

    Danke für die interessante Beschreibung der Situation in Georgia.

    Allerdings hat diese Massnahme ihren eigentlichen Zweck, die Bevölkerung zur Entwöhnung zu zwingen, total verfehlt.

    Das Rauchverbot soll nicht die Raucher zur Entwöhnung bringen, sondern die Nichtraucher vor dem Tabakrauch schützen.

  36. By canario on Dez 14, 2007 | Reply

    Hallo zusammen,

    auch hier auf den kannarischen Inseln haben wir bereits seit Jahren das Gesetz, daß Rauchen in Bars, Kneipen, Restaurants etc. verboten ist. Und der Sturm der Entrüstung, der jetzt in Deutschland ist, ist ein laues Lüftchen gegen das was damals hier losbrach.
    Es dauerte keine 5 Wochen und das Gesetz war gekippt. Zwar muß in Restaurants der Nichtraucherbereich größer sein wie der Raucherbereich, und auch räumlich geteilt, die sogenannten Einraumkneipen können dem Rauchverbot aber umgehen, indem sie ihre Lokalität sichtbar kennzeichnen, daß Rauchen erlaubt ist.
    Und das haben mehr wie 90 % aller Bars und Kneipen gemacht. Wer sägt sich schon den Ast ab, auf dem er sitzt.
    Es wird Zeit, daß Deutschland aufwacht und sein Bananenrepublik-Image abgibt

  37. By Asklepios on Dez 14, 2007 | Reply

    @canario: Ein weiteres Beispiel, dass freiwillige Lösungen nicht funktionieren.
    Einige deutsche Wirte geben sich zur Zeit viel Mühe, Lücken im Rauchverbot zu finden und auszunutzen. Diese Wirte dürfen sich dann aber auch nicht beschweren, wenn die bestehenden Nichtrauchergesetze in ein paar Jahren verschärft werden.

  38. By Der Liberale on Jan 9, 2008 | Reply

    Also ich finde die ganze aufregung für schwachsinnig Ich war raucher und bin raucher auch nach der gesetz

    In der Stadt werden dies vielleicht duchgesetzt aber hier bei mir auf dem lande rauch jeder weiter denn wir machen einfach aus unsern kneipen raucheclubs/vereine dann darfst du wieder wocken ohne ende funktioniert hier im herzen(Vogelsbergkreis) hessen super haben bis jetzt 30 % aller kneipen bzw gaststätten gemacht und laufen genauso gut wie vorher

    Und noch mal für alle Raucher eine Partei ist gegen Nichtraucherschutzgesetzt die FDP habs sie zwar vorher schon gewählt aber jetzt erst recht

    ;)

  39. By Igor Pamic on Jan 19, 2009 | Reply

    Tja Herr Heck, so schnell ändern sich die Zeiten, da kann ich mir eine Spur Schadenfreude nicht verkneifen oder wie ein Zeitgenosse einmal sagte, „kommt Zeit kommt Rauch“.
    Ein Hoch auf die hessischen Wähler und die Demokratie, welche sich ihre Mündigkeit zurückerworben haben, wieder für Gerechtigkeit für die hessischen Kneipenbesitzer gesorgt haben und sie aus den Ketten der millitanten Antis befreit haben.

    Schönen Gruß

    Igor Pamic

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