Passivrauchen gefährdet Gesundheit auch im Freien
Eine Studie US-amerikanischer Forscher der Stanford-Universität in Kalifornien belegt, dass die Schadstoffbelastung in der Nähe eines Rauchers im Freien zwar von kürzerer Dauer, aber fast genauso intensiv wie in geschlossenen Räumen ist. Erst etwa zwei Meter von der Tabak-Expositionsquelle entfernt, ist man vom Qualm kaum noch betroffen.
Die Forscher untersuchten die Schadstoffbelastung durch Zigaretten mit elektronischen Apparaturen an verschiedenen Orten. Die empfindlichen Messgeräten können kleinste Verbrennungspartikel von Feinstaubgröße erkennen, welche bis in die Lungebläschen gelangen und die empfindlichen Atemwege irritieren.
Studienleiter Neil Klepeis erklärt: „In den zehn Minuten, die ein Raucher etwa für eine Zigarette benötigt, ist der Passivraucher in 50 Zentimetern Entfernung 500 Mikrogramm PM2,5 ausgesetzt. Wenn das im Lauf des Tages mehrmals geschieht, bekommt der Körper eine weit höhere Feinstaubbelastung mit, als die zugelassene Tagesdosis.“
Quelle: Focus ONLINE

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