Ein Drittel der Schleswig-Holsteinischen Schüler raucht
Eine im Auftrag der DAK durchgeführte Studie hat ergeben, dass in Schleswig-Holstein 29 Prozent der Schülerinnen und 32 Prozent der Schüler zwischen 11 und 20 Jahren rauchen.
Raucht das soziale Umfeld, also vor allem Eltern, Geschwister und Freunde, so qualmt auch der Nachwuchs mit höherer Wahrscheinlichkeit als Sprösslinge mit rauchfreiem Freundes‑ und Bekanntenkreis.
Ob der Nachwuchs Tabak konsumiert, hängt auch von der Einstellung der Eltern zum Rauchen ab. Ein Rauchverbot im eigenen Heim senkt beispielsweise die Wahrscheinlichkeit, dass die Kinder Raucher sind.
Die jugendlichen Raucher schilderten, an Schultagen mehr Zeit vor dem Fernseher und am Rechner zu verbringen. Zudem gaben sie an, schlechtere Zensuren zu haben und bewerteten das Schulklima schlechter als gleichaltrige Nichtraucher.
Mädchen rauchen laut der Studie häufiger als Jungen, um nicht zuzunehmen und aus psychischen Gründen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE
