Der DEHOGA meldete am 01. März 2006, dass 31,5 Prozent der größeren Speisebetriebe mindestens 30 Prozent ihrer Plätze für Nichtraucher reserviert haben.
Die Nichtraucher-Initiative Deutschland e. Ⅴ. erklärte daraufhin, dass diese Zahlen manipuliert seien.
So haben dem Verein zufolge telefonische Befragungen von 1074 aus dem Telefonbuch ausgewählten Gaststätten in Berlin, Erlangen, Mainz und Wiesbaden im Januar und Februar 2006 ergeben, dass lediglich 9,1 Prozent der Betriebe den Kriterien der Vereinbarung zwischen dem Dehoga und dem Bundgesundheitsministerium aus dem Jahr 2005 entsprechen.
3 comments
ich bin seit kurzer zeit asthmatikerin (nichtraucher) und kenne keine gastwirtschaft mit rauchfreiem Zugang und wirklich rauchfreiem Bereich.bzw zugang rauchfrei zur toilette.
alles nur augenwischerei.
nachdem ich etliche atemprobleme hatte…habe ich gemerkt ich kann nicht mehr am öffentlichen leben teilnehmen weil unsre regierung den nichtraucherbeschluss nicht durchsetzt…
.bisher musste ich jede gastwirtschaft und restaurant gar nicht erst betreten..
andere testen für mich,weil ich sofort asthmaanfall bei rauch bekomme. und außerdem denke mitmenschen wenn neben mir rauchen.der rauche wäre doch nicht so schlimm..
am liebsten würde ich jedem gastronom oder raucher plastiktüte mit miniloch überstülpen.damit sie erfahren wie mir zumute ist..bin einfach sauer!!!!.ich bin total vom öffentlichen leben ausgeschlossen..mit freundlichem gruß wiebke truelsen
by wiebke on 13. März 2006 at 17:02. #
Ich habe es gerade im Urlaub auf Usedom erlebt, dass ein Lokal einen „Nichtraucherraum“ hatte, in dem sich der Tabakrauch aus dem ganzen Lokal sammelte, denn dieser lag etwas erhöht und die Tür stand offen. Es stank dort schlimmer als im Raum, wo das Rauchen erlaubt war! Hier war zwar der gute Wille da, aber ohne Erfolg und das Personal bestätigte genau unser Empfinden.
Es bleibt in den meisten Fällen nur ein konsequentes Rauchverbot, da Nichtraucherplätze in ein und dem selben Raum eine „Lachnummer“ sind. Da könnte man wirklich auch im Schwimmbad „Pinkelecken“ einführen – Rauch verteilt sich nun mal und bleibt nicht nur über den Rauchenden und die anderen haben frische Luft – ein Wunschtraum!
by gunda on 11. April 2006 at 16:58. #
[...] Der Verbraucherzentrale Bundesverband macht darauf aufmerksam, dass selbst die Zielmarke zur ersten Stufe der Zielvereinbarung zum 1. März 2006 nicht erreicht wurde. Danach hätten 30 Prozent der Speisebetriebe mindestens 30 Prozent des Platzangebots für Nichtraucher bereitstellen müssen. Den aktuellen Zahlen zu folge, haben bis heute lediglich 22,5 Prozent der Betriebe die Vorgabe zum Platzangebot für Nichtraucher und nur 11 Prozent der besuchten Betriebe die Anforderung zum Platzangebot und zur Kennzeichnung erfüllt. Selbst von den ermittelten DEHOGA-Mitglieder würden nur 16,3 Prozent der Speisebetriebe den Anforderungen der Zielvereinbarung entsprechen. Der DEHOGA hatte vor einem Jahr bekannt gegeben, dass der erste Schritt der Zielvereinbarung für mehr Nichtraucherschutz in Hotellerie und Gastronomie erfolgreich umgesetzt worden wäre. Bereits damals gab es Zweifel an dem Wahrheitsgehalt dieser Aussage. [...]
by Selbstverpflichtung der Gastronomie zum Nichtraucherschutz in Restaurants gescheitert » Tabakblog on 26. Februar 2007 at 12:41. #