Gesetze für rauchfreie Restaurants verringern Anteil der rauchenden Jugendlichen

on Januar 7, 2006

Ein Forschungsteam der Universität Boston fand heraus, dass es in US-amerikanischen Städten, die per Gesetz rauchfreie Restaurants verordnet haben, deutlich weniger rauchende Jugendliche gibt. Die Wissenschaftler untersuchten im US-Bundesstaat Massachusetts die Auswirkungen gesetzlicher Regelungen für rauchfreie Restaurants auf das Rauchverhalten der 12‑ bis 17-Jährigen.
Das Risiko, mit dem Rauchen anzufangen, lag in Städten und Gemeinden mit rauchfreien Restaurants um 61 Prozent tiefer. Je länger die gesetzliche Regelung in Kraft war, desto größer war der Unterschied. In Gemeinden und Ortschaften, wo Restaurants zwar allgemein rauchfrei sein mussten, es aber auch Ausnahmeregelungen gab, nahm das Rauchrisiko für Jugendliche nicht ab.

Quelle: Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention

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