Spanien: Regierung beschließt Anti-Tabak-Gesetz
Sie sozialistische Regierung von Jose Zapatero hat zum 01.01.2006 eines der strengsten Anti-Tabak-Gesetze Europas beschlossen.
Das Rauchen wird an geschlossenen Arbeitsplätzen grundsätzlich verboten sein, Raucherecken darf es nicht geben. Gaststätten mit mehr als 100 Quadratmetern Größe können Bereiche für Raucher einrichten, sie dürfen aber höchstens 30 Prozent der Fläche belegen. In Schulen, Sportstätten, Krankenhäusern, Museen, Aufzügen, Telefonzellen, Geldautomaten, Metros, Zügen und an weiteren Orten drohen Rauchern Strafen von 30 bis 600 Euro für Konsumenten und bis zu 10000 Euro für Gastronomen.
Desweiteren dürfen in Zukunft Zigaretten nur noch an Volljährige verkauft werden – das Einstiegsalter bei Jugendlichen war bei 13 Jahren angekommen.
Die bisher unterdurchschnittlichen Preise (etwa 2,50 Euro pro Schachtel) sollen steigen, wenn die Steuern 2007 auf EU-Niveau gehievt werden. Außerdem wird Werbung für Tabakprodukte verboten.
Quelle: sueddeutsche.de
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- Feb 27, 2007: Spanien: Tabakkonsum sinkt nach Rauchverbot in der Gastronomiewirtschaft » Tabakblog
- Jan 8, 2008: Spanien: Nach Rauchverbot 1,2 Millionen weniger Raucher - Tabakblog

Wir haben beobachtet das die Lokale in denen man nicht mehr Rauchen darf (weil Sie zu klein sind fuer eine Raucherecke) momentan ohne Kundschaft sind. An der Costa del Azahar haben wir gesehen das die Wachmänner jeden Raucher auffordern umgehend seine Zigarette auszumachen. Es gibt dort ein Kino im Vorraum sind eine Bowlingbahn, Pubs, Bars und Restaurants die ich noch nie so verlassen gesehen habe.
Saludos aus Spanien
Diese Erfahrung hat die Gastronomie in anderen Ländern nach der Einführung eines Rauchverbots ebenfalls gemacht. Der Rückgang der Kundschaft war allerdings stets kurzfristig, nach ein paar Monaten haben sich die Besucherzahlen wieder erholt.
Bleibt zu hoffen, dass dies auch in Spanien der Fall sein wird.