Rauchen beeinträchtigt Sexualleben
on Dezember 1, 2005
Die Kampagne HELP – Für ein rauchfreies Leben weist in einer Pressemitteilung auf die Gefahren des Rauchens hin.
So ist Rauchen ein Hauptgrund für Impotenz bei jungen Männern. Es verringert die Blutzufuhr zum Penis und kann die Klappen beschädigen, die eine Erektion aufrechterhalten.
Rauchen hat starke Auswirkung auf die Sexualhormone, die unter anderem für den Geschlechtsunterschied zwischen Männern und Frauen verantwortlich sind. Die Giftstoffe im Tabak beeinflussen die Art und Weise wie Sexualhormone im Körper verarbeitet werden.
Zudem beeinträchtigt Tabakrauch die Spermienproduktion in den Hoden. Raucher haben eine geringere Spermaqualität als Nichtraucher und weisen mehr missgebildete und geschädigte Spermien auf.
Bei Raucherinnen ist die Balance zwischen männlichen und weiblichen Hormonen gestört. Dies hat zur Folge, dass Raucherinnen eher eine „männlich anmutende“ Körperform entwickeln, bei der Fett mehr am Bauch abgelagert wird als an Hüften und Brust. Das Ergebnis ist eine weniger „klassisch weibliche“ Figur, die mit einem erhöhten Diabetes‑ und Herzerkrankungsrisiko assoziiert wird.
Die geringere weibliche Hormonaktivität hat auch andere Auswirkungen. Junge Raucherinnen sind anfälliger für eine schmerzhafte oder unregelmäßige Regelblutung. Auch das Risiko einer frühen Menopause ist erhöht: Im Durchschnitt kommen Raucherinnen zwei Jahre früher in die Wechseljahre als Nichtraucherinnen.
Nur wenige junge Raucherinnen wissen, dass auch das Risiko erhöht ist, an einem Zervixkarzinom (Gebärmutterhalskrebs) zu erkranken. Es wurde nachgewiesen, dass die mit dem entsprechenden Virus infizierten Zellen bei Raucherinnen mit einer drei Mal höheren Wahrscheinlichkeit zu einem malignen Gebärmutterhalskrebs führen.
Bei Frauen, die das Rauchen aufgeben und noch nicht an Krebs erkrankt sind, geht das Risiko in kurzer Zeit auf ein normales Maß zurück. Frauen, bei denen bereits Krebs diagnostiziert wurde, haben größere Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung, wenn sie aufhören zu rauchen.
Raucherinnen sind doppelt so oft unfruchtbar wie Nichtraucherinnen und es dauert länger, bis sie schwanger werden. Die Erfolgsquote der Reproduktionsmedizin ist ebenfallsniedriger als bei Nichtraucherinnen und Nichtrauchern.
Rauchen wirkt sich auch negativ auf den Alterungsprozess aus. Im Laufe der Zeit nutzt sich der Schutz am Ende der Chromosomen, welche die Trägerzellen des genetischen Materials sind, ab. Bei Rauchern geschieht dieser Alterungsprozess viel schneller als bei Nichtrauchern.
Raucher entwickeln frühzeitiger Falten um Lippen und Augen. Der Grund dafür ist, dass sie beim Zug an der Zigarette versuchen, durch den Rauch verursachte Augenreizungen zu vermeiden.
Quelle: openPR.de
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by UNFRUCHTBAR » Baby-Zeit Blog on 3. Juli 2007 at 09:35. #