Passivrauchen in Kindheit erhöht Krebsrisiko
on September 14, 2005
Wenn Eltern rauchen, steigt das Risiko einer späteren Krebserkrankung ihres Kindes. Passivrauchen in der Kindheit verdreifacht das Risiko für Nasenkrebs, zeigt eine aktuelle Studie. Doch nicht nur der Rauch gefährdet die Kinder. Kinder rauchender Mütter nehmen im Mutterleib oder beim Stillen Abbauprodukte des Tabakrauchs auf. Als Spätfolge erkranken sie häufiger an Blasen‑ oder Nierenkrebs, berichten Kari Hemminki und Bowang Chen vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Die Gefährdung sei unabhängig vom späteren eigenen Nikotinkonsum und erblichen Faktoren.
Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum
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