Tabakblog

Informationen über Tabakkonsum und Passivrauchen.


30 Aug

Tabakkonsum in Deutschland sinkt erstmals


Das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg (DKFZ) und das Institut für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie der Universität zu Köln haben eine gemeinsame Publikation veröffentlicht, die besagt, dass die Erhöhung der Tabaksteuer in Deutschland viele Menschen vom Rauchen abhält oder dazu beiträgt , dass der Konsum vermindert wird.

Der Tabakkonsum sank infolge der Steuererhöhungen erstmals seit Bestehen der Bundesrepublik. So verringerte sich die Anzahl der gerauchten Zigaretten um zwölf Prozent auf 148 Milliarden Stück, was einem Minus von 20 Milliarden Stück entspricht. Vor allem Kinder und Jugendliche reduzierten in den letzten Jahren ihren Zigarettenkonsum deutlich: Der Raucheranteil unter den 12‑ bis 17-Jährigen fiel von 28 Prozent im Jahr 2001 auf 20 Prozent im Jahr 2005. „Der Konsumrückgang könnte sogar noch größer sein, wenn Zigaretten und Feinschnitt gleich hoch besteuert wären. Denn infolge des großen Preisunterschiedes von fast 13 Cent pro Stück zwischen Fabrikzigaretten und selbst gedrehten Zigaretten stiegen viele Raucher auf losen Tabak um, anstatt weniger zu rauchen oder ganz damit aufzuhören.“

Rauchen verursacht in Deutschland nach Angaben des DKFZ und des Kölner Instituts jährlich Kosten in Höhe von fast 30 Milliarden Euro. Diese entstünden durch die Behandlung tabakbedingter Krankheiten, Rehabilitationsmaßnahmen und Medikamente sowie durch krankheitsbedingte Produktivitätsausfälle. Als Folge des Absatzrückgangs durch die Tabaksteuererhöhungen sind künftig jährlich schätzungsweise rund 12000 Krankheits‑ und 8500 Todesfälle weniger zu erwarten. Dadurch erspare die Steuererhöhung dem Gesundheitssystem und der Volkswirtschaft langfristig jährlich Kosten in Höhe von rund 2,2 Milliarden Euro. „Dem enormen gesundheitlichen Nutzen der Tabaksteuererhöhungen gegenüber sind negative Folgen für den Arbeitsmarkt sowie geringere Steuereinnahmen nicht zu befürchten“, so die Herausgeber der Publikation.

Um den Zigarettenkonsum dauerhaft zu senken, seien jedoch weitere Maßnahmen notwendig. „Wichtige Bausteine einer effektiven Tabakkontrolle sind eine wirksame Kontrolle des Zigarettenschmuggels, eine rauchfreie Umgebung, ein umfassendes Tabakwerbeverbot, Aufklärungskampagnen, drastische Warnhinweise sowie Angebote in der Tabakentwöhnung“, so das DKFZ und das Institut für Gesundheitsökonomie.

Die Publikation „Auswirkungen der Tabaksteuererhöhungen von 2002 bis 2004“ kann kostenlos auf der Website des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle heruntergeldaden werden.

Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum


29 Aug

Lüftungsanlagen kein Schutz vor Passivrauchen


Die Schaffung rauchfreier Innenräume ist die einzig wirksame Art, die Gesundheitsrisiken durch Passivrauchen auszuschalten, erklärte der Amerikanische Verband der Ingenieurbetriebe für Heizung, Kälte, Lüftung (ASHRAE) in einer Stellungnahme zum Passivrauchen.
Technische Maßnahmen wie Ventilations‑ und Luftfilteranlagen oder Rauchzonen können allenfalls das Ausmaß des Tabakrauchs herabsetzen und so die Belästigung durch Rauch und Geruch vermindern.

Quelle: Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention


29 Aug

Rauchfreie Arbeitsplätze erhöhen Entwöhnungschance


Die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention meldet aufgrund von Forschungen aus den USA in den Jahren 1993 und 2001, dass sich rauchfreie Arbeitsplätze positiv auf die Gesundheit von Nichtrauchenden und Rauchenden auswirken. Personen, die weiterhin rauchten, konsumierten in einer rauchfreien Arbeitsumgebung pro Tag durchschnittlich fast vier Zigaretten weniger.

Das Forschungsergebnis deckt sich mit den Ergebnissen eines internen Bericht des Tabakkonzerns Philip Morris von 1992, wonach rauchfreie Arbeitsplätze zu den größten Einbußen beim Zigarettenverkauf führen.

Quelle: Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention


26 Aug

Tabaksteuererhöhung


Die Zigarettenpreise steigen ab nächstem Monat um etwa 1,2 Cent pro Zigarette. Da die Schachteln mit nur noch 17 statt wie bisher 19 Zigaretten ausliefert werden, wird sich der Preis pro Schachtel verringern. Die deutsche Tabakwirtschaft befürchtet Absatz-Einbrüche.

Quelle: SPIEGEL ONLINE


26 Aug

Plugins installiert


Heute wurden noch ein paar Anpassungen gemacht. So sind Plugins wie beispielsweise no nofollow, FixBack und RunPHP installiert worden und es gibt nun auch ein Kontaktformular. Beitragsvorschläge werden gerne gesehen. :)


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23 Aug

Passivrauchen während der Schwangerschaft schädigt Erbgut des Kindes


Ein Forscherteam der University of Pittsburgh hat bei der Auswertung von Daten früherer Studien herausgefunden, dass passiv und aktiv eingeatmeter Tabakrauch das Erbgut des Kindes einer schwangeren Frau gleichermaßen schädigt. Schwangere sollten deshalb verrauchten Räumen während der gesamten Schwangerschaft fern bleiben.

Passivrauchen in der Schwangerschaft beeinflusst neben der Überlebensrate des Kindes auch dessen Geburtsgewicht und die Anfälligkeit für Krankheiten wie Krebs.

Quelle: N24.de

Viele weitere wissenschaftliche Studien belegen die Folgen des Passivrauchens während der Schwangerschaft.


22 Aug

Tabakkonzerne wollten besonders Frauen als Kunden gewinnen


Forscher der Universität Harvard fanden in Dokumenten der Tabakkonzerne Belege, dass die Konzerne zwischen 1969 und 2000 insbesondere Frauen als Kunden gewinnen wollten.
Die Tabakindustrie war dabei kreativ: Zigaretten mit Honig‑ oder Schokoladengeschmack sollten gut schmecken oder den Appetit zügeln, längere und dünnere Zigaretten ein „gesünderes“ Produkt vorgaukeln.

Quelle: TAGBLATT.ch


19 Aug

Großbritannien: Antiraucher-Broschüren mit Nikotingeruch


Eine Broschüren mit Nikotingeruch verschickt das britische nationale Gesundheitssystem NHS an die Haushalte. Auf dem Cover der Informationsbroschüre ist eine hübsche junge Frau zu sehen. Wenn man die Broschüre öffnet, findet man dieselbe Dame mit gelben Zähnen und einer Zigarette in der Hand. Zudem strömt dem Betrachter Nikotingeruch in die Nase.

Quelle: persoenlich.com


19 Aug

Gewichtszunahme bei Ex-Raucher nicht dauerhaft


Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung lässt wissen, dass Personen, die das Rauchen aufgeben und sich gleichzeitig sportlich betätigen und gesund ernähren, die durchschnittliche Gewichtszunahme von zwei bis vier Kilogramm nach etwa drei Monaten wieder abgebaut haben.

Quelle: RP Online


19 Aug

Irland: Hälfte des Straßenabfalls von Rauchern


Einer aktuellen Studie zufolge verursachen Raucher in Irland die Hälfte des Straßenabfalls. Der Großteil findet sich vor Geschäften, Pubs, Restaurants und Büros.

Quelle: ORF.at


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