03 Jan
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, kritisiert, dass in vielen Bundesländern das Rauchverbot nicht eingehalten wird und fordert bessere Kontrollen und mehr Sanktionen. Neben der Untätigkeit vieler Behörden erschweren auch die vielen Ausnahmen die Gewährleistung eines Nichtraucherschutzes.
Quelle: dradio.de
19 Dez
Sind E-Zigaretten gesundheitsschädlich? Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist dieser Frage nachgegangen und warnt nun vor E-Zigaretten. Der Konsum sei mit gesundheitlichen Risiken verbunden, da die Kartuschen neben dem Suchtstoff Nikotin häufig auch andere gesundheitsschädigende Substanzen enthalten. Die amerikanische Kontrollbehörde Food and Drug Administration konnte beispielsweise in einigen Kartuschen krebserregende Nitrosamine nachgewiesen. Ferner besteht der über E-Zigaretten eingeatmete Dampf aus bis zu 90 Prozent Propylenglykol, welches kurzfristig akute Atemwegsreizungen auslösen könne.
Ob das Rauchen von E-Zigaretten langfristig Auswirkungen auf die Gesundheit hat, ist bis jetzt noch nicht bekannt.
Das Deutsche Krebsforschungszentrum fordert, elektronischen Zigaretten wegen des hohen Nikotingehalts als Arzneimittel einzustufen, wodurch sie nur noch von Apotheken verkauft werden dürfen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE
02 Dez
Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat letzten Freitag entschieden, dass es sich bei einer überdachten und umschlossenen Durchgangszone in einem Einkaufszentrum um einen Innenraum im Sinne des Gesundheitsschutzgesetzes handelt und dort somit das Rauchverbot gelte. Geklagt hatte eine Wirtin im Münchner Elisenhof.
Quelle: Yahoo!
02 Dez
Im Saarland gilt seit dem 1. Dezember 2012 ein neues Gesetz zum Schutz vor dem Passivrauchen. Bisher durften Raucher in abgetrennten Raucherräumen von Gastronomiebetrieben rauchen, deren Inhaber zwischen dem 21. November 2007 und dem 18. November 2009 abgetrennte Raucherräume errichtet hatten. Ab sofort ist das Rauchen in sämtlichen Gastronomieinnenräumen nicht mehr gestattet.
Quelle: Saarbrücker Zeitung
16 Nov
Wie an den meisten Stränden werfen auch im französischen Badeort La Ciota viele Raucher ihre Zigarettenkippen gedankenlos in den Sand. Sehr zum Ärger der anderen Gäste, denen der Anblick der Zigarettenstummel missfällt. Problematischer ist die Tatsache, dass kleine Kinder die Kippen in den Mund nehmen. Das Problem ist von Spielplätzen bekannt, weshalb es dort immer häufiger Rauchverbote erlassen werden. In La Ciota hat der stellvertretende Bürgermeister das Rauchen jetzt verboten.
Quelle: DerWesten
11 Okt
Der Anbau von Tabakpflanzen führt in Lateinamerika und Afrika zu großflächigen Abholzungen von Urwäldern. Vor allem in Malawi werden ganze Landstriche gerodet, wie das Greenpeace Magazin in seiner aktuellen Ausgabe berichtet. Im Zentrum und im Südosten Malawis schwinden Waldflächen, wodurch das Klima verändert wird und die Flüsse im kahlen Boden versickern. Mangels Transportnetzen und Geld für Gas, Öl und Kohle werden etwa 62 Prozent der weltweit geernteten Tabakblätter mit Holz getrocknet. Um ein Kilo des hellen Virginia-Tabaks zu trocknen sind circa acht Kilo Holz nötig. In armen Ländern werden dafür vor allem die harten und gut brennbaren Urwaldbäume gerodet.
Weiter geht der Magazinartikel darauf ein, dass Filterkippen zahlreiche Giftstoffe enthalten, das Grundwasser verunreinigen und über die Fischerei in die Nahrungskette des Menschen gelangen. Martina Pötschke-Langer vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Zigarettenkippen wegen ihrer Toxizität wie Sondermüll behandelt werden müssten.
Quelle: Greenpeace Magazin
02 Okt
In England sind seit dem 1. Oktober Zigarettenautomaten verboten. Die Regierung begründet die Regelung damit, dass bisher jedes Jahr 35 Millionen Zigaretten illegal über Zigarettenautomaten an Minderjährige verkauft worden seien.
Quelle: Schweizer Fernsehen
19 Sep
Die in Bayern von Shisha-Bar-Besitzern eingereichten Popularklagen wurden vom Bayerischen Verfassungsgerichtshof in München abgewiesen. Die bayerischen Verfassungsrichter stellten klar, dass der Staat das Rauchverbot konsequent verfolgen dürfe und sich nicht auf Ausnahmeregelungen einlassen müsse.
Wie bereits einige male zuvor sind Gegner rauchfreier Gastronomie auch diesmal vor Gericht gescheitert.
Quelle: infranken.de
30 Aug
Im Vergleich mit Nichtrauchern haben Raucher das vierfache Risiko, an Blasenkrebs zu erkranken. Eine Studie am Nationalen Krebsinstitut der USA unter Leitung von Neal Freedman kam zu dem Ergebnis, dass jeder zweite Blasenkrebsfall in den Vereinigten Staaten auf das Rauchen zurückzuführen ist.
Quelle: Mitteldeutsche Zeitung
30 Aug
Eine Befragung des Schweizer Bundesamts für Gesundheit kommt zu dem Ergebnis, dass fast die Hälfte der Bevölkerung nicht mehr zum Passivrauchen gezwungen wird. Unter den 20‑ bis 24-Jährigen Nichtraucher sind allerdings immer noch 29 Prozent mindestens sieben Stunden pro Woche dem Tabakrauch Anderer ausgesetzt.
Quelle: Schweizer Radio DRS